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Ruanda

Ultime notizie

Am 18. August 2026 trat der Notfallausschuss für die Ebola-Bundibugyo-Virus-Krankheit (BVD) Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo zum zweiten Mal zusammen, um die Lage gemäss den Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) neu zu bewerten. Das Risiko wurde wie folgt eingestuft:

Sehr hoch für Länder mit einer Übertragung der BVD innerhalb der Bevölkerung: D.R. Kongo
Hoch für Länder, deren Landgrenzen an Länder mit einer Übertragung der BVD innerhalb der Bevölkerung angrenzen: Angola, Burundi, die Zentralafrikanische Republik, die Republik Kongo, Ruanda, der Südsudan, Tansania, Uganda und Sambia.
Gering für den Rest der afrikanischen Region sowie alle anderen Länder ausserhalb Afrikas.

Für Reisende aus Europa stufte das ECDC das Risiko als sehr gering ein, sofern die Vorsichtsmassnahmen (siehe unten unter „Auswirkungen für Reisende“) befolgt werden. Aktuelle epidemiologische Informationen finden Sie im WHO-Dashboard und beim ECDC.

   
Siehe die Empfehlungen in EpiNews vom 19. August 2026.
WHO, 24.8.2026

D.R. Kongo: Der Ausbruch der durch das Bundibugyo-Virus verursachten Krankheit in der Demokratischen Republik Kongo ist von einer intensiven und anhaltenden Übertragung geprägt, was ihn zum bislang grössten und sich am schnellsten ausbreitenden Ebola-Ausbruch des Landes macht. Ursprünglich war er auf die Gesundheitszone Mongbwalu in der Provinz Ituri beschränkt, hat sich jedoch mittlerweile auf 54 Gesundheitszonen in sechs Provinzen ausgebreitet. Im Zeitraum vom 3. bis 9. August 2026 wurden rekordverdächtige 579 Fälle und 304 Todesfälle gemeldet. Unsicherheit, Vertreibung der Bevölkerung und grenzüberschreitende Bewegungen behindern die Bekämpfungsmassnahmen und erhöhen das Risiko einer weiteren Ausbreitung. Die nationalen Behörden, die WHO und ihre Partner verstärken ihre Massnahmen erheblich, um diesen Gesundheitsnotstand von internationaler Tragweite einzudämmen.

Uganda: Am 28. Juli 2026, 12 Tage nach Entlassung des letzten Patienten, erklärte das ugandische Gesundheitsministerium den Ebola-Ausbruch für beendet. Insgesamt waren 20 bestätigte Fälle, darunter zwei Todesfälle, gemeldet worden.

Stand: 18. August 2026; aktuelle Informationen finden Sie unter Dashboard und ECDC.

   

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Von dem anhaltenden Ebola-Ausbruch betroffene Gebiete (Stand: 18. August 2026), aktuelle Informationen finden Sie unter LINK.

Die Risikoeinschätzung gilt ab dem 14. August 2026 (keine Änderung seit dem 9. Juni 2026)

  • Sehr hoch: Demokratische Republik Kongo
  • Hoch: Uganda sowie Länder, deren Landgrenzen an Länder angrenzen, in denen nachweislich BDBV nachgewiesen wurde.
  • Niedrig: Übrige afrikanische Region, weltweit (einschließlich Schweiz, EU/EWR).
  • Sehr niedrig: Europäische Reisende, sofern die Vorsichtsmassnahmen (siehe unter „Auswirkungen für Reisende“) befolgt werden.

Die Lage entwickelt sich rasant weiter. Halten Sie sich vor, während und nach der Reise stets auf dem Laufenden! Stand: 19. August 2026 (rot markiert: neu seit der letzten Aktualisierung):

  • Vermeiden Sie nicht unbedingt notwendige Reisen in die betroffenen Gebiete der D.R. Kongo (Provinzen Ituri, Nord-Kivu, Süd-Kivu, Haute-Uélé, Tschopo, Bas-Uélé) sowie in angrenzende Gebiete in Nachbarländern, auch aufgrund der Sicherheitslage (siehe EDA).
  • Für Reisen in die Nachbarländer der DR Kongo und in die D.R. Kongo ausserhalb der betroffenen Gebiete: Informieren Sie sich regelmässig über offizielle Quellen. Seien Sie sich bewusst, dass sich die Lage rasch ändern kann. Der Zugang zu medizinischer Versorgung – bei Unfällen, Fieber oder anderen gesundheitlichen Problemen – kann eingeschränkt und schwierig sein und Risiken bergen, ebenso wie eine medizinische Evakuierung.

Für alle Aufenthalte in der D.R. Kongo, in Uganda und in den Nachbarländern werden folgende Vorsichtsmassnahmen empfohlen:

 

Allgemeine Präventionsmassnahmen und Empfehlungen:

  • Waschen Sie Ihre Hände regelmässig und gründlich mit Wasser und Seife (oder Alkoholgel, wenn keine Seife verfügbar ist).
  • Vermeiden Sie den Kontakt zu erkrankten Personen, die Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen und Hautausschlag aufweisen.
  • Vermeiden Sie den Kontakt mit Blut und anderen Körperflüssigkeiten.
  • Vermeiden Sie den Besuch von Gesundheitseinrichtungen in den betroffenen Gebieten für nicht dringende medizinische Behandlungen oder aus nichtmedizinischen Gründen.
  • Vermeiden Sie den Kontakt mit Leichen oder Gegenständen, die mit Leichen in Berührung gekommen sind, die Teilnahme an Beerdigungs- oder Bestattungsritualen oder den Besuch einer Beerdigung oder Bestattung.
  • Vermeiden Sie den Umgang mit, das Zubereiten oder den Verzehr von Busch-/Wildfleisch.  
    Waschen und schälen Sie Obst und Gemüse vor dem Verzehr.Vermeiden Sie den Besuch von Minen oder Fledermaushöhlen sowie den Kontakt mit allen wildlebenden Tieren, ob lebendig oder tot, insbesondere mit Fledermäusen und Menschenaffen.
  • Praktizieren Sie Safer Sex.
  • Informieren Sie sich über die Ein- und Ausreisebestimmungen der einzelnen Länder, siehe IATA LINK.
  • Wenn Sie sich unwohl fühlen, informieren Sie unverzüglich das Flugpersonal und vermeiden Sie engen Körperkontakt mit anderen Passagieren.

 

Hinweis: Derzeit gibt es keinen zugelassenen Impfstoff und keine spezifische Behandlung gegen die durch das Bundibugyo-Virus verursachte Ebola-Erkrankung. Für humanitäre Einsätze wird die Beratung durch einen Reisemediziner empfohlen.

 

Während des Aufenthalts in den betroffenen Gebieten in der D.R. Kongo und in Uganda sowie für 21 Tage nach der Ausreise:

  • Achten Sie auf Symptome (siehe unten).
  • Rechnen Sie bei der Ausreise mit einer Gesundheitskontrolle.
  • Bleiben Sie erreichbar, falls Sie von den Gesundheitsbehörden kontaktiert werden.
  • Befolgen Sie gegebenenfalls die Quarantänevorschriften der örtlichen Gesundheitsbehörden.

! Bei Symptomen wie Fieber oder Fiebergefühl sowie einem der folgenden Symptome: Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Muskelschmerzen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen oder Durchfall während Ihres Aufenthalts in und für 21 Tage nach Verlassen des Nordostens der D.R. Kongo (Provinzen Ituri, Nord-Kivu, Süd-Kivu Haute-Uélé, Tschopo, Bas Uele) und/oder Uganda, insbesondere der betroffenen Gebiete:

  • Isolieren Sie sich sofort.
  • Reisen Sie nicht.
  • Kontaktieren Sie telefonisch die örtlichen Gesundheitsbehörden oder eine medizinische Einrichtung, um Ihr Risiko gründlich abklären zu lassen (z. B. Tropeninstitut, Reiseklinik oder Abteilung für Infektionskrankheiten eines Universitätsklinikums).
  • Geben Sie stets an, dass Sie sich in den betroffenen Gebieten aufgehalten haben und möglicherweise mit Ebola in Kontakt gekommen sind (Inkubationszeit: 2–21 Tage).
  • Während der Untersuchung als Verdachtsfall sprechen Sie bitte auch das Thema eines Malariatests und anderer Untersuchungen an.

Weitere Informationen zur Ebola-Erkrankung: siehe BAG und RKI (auf Deutsch) oder ECDC (auf Englisch)

   

Empfehlungen des Schweizerischen Expertenkomitee für Reisemedizin (Stand: 19. August 2026, Änderungen je nach Entwicklung der Lage vorbehalten):

Ein Verdachtsfall ist:

 

1. Eine symptomatische Person (siehe Falldefinition des BAG) mit einem Aufenthalt in den letzten 21 Tagen im Nordosten der D.R. Kongo (Provinzen Ituri, Nord-Kivu, Süd-Kivu, Haut-Uélé, Tschopo, Bas Uele).
                      UND
2. Hohes Expositionsrisiko*– bewertet durch einen Spezialisten in Tropenmedizin oder für Infektionskrankheiten (im Zweifelsfall das Genfer Referenzzentrum für neu auftretende Viruserkrankungen kontaktieren).

Diese Fälle müssen isoliert, getestet und dem Kantonsarzt sowie dem Bundesamt für Gesundheit innerhalb von 2 Stunden gemeldet werden.

 

*Ein hohes Expositionsrisiko* beinhaltet:

  • Teilnahme an lokalen Beerdigungen; oder
  • Kontakt mit einer erkrankten Person, dessen Körperflüssigkeiten und/oder kontaminiertem Material, zu Hause, während des Transports oder in einer Gesundheitseinrichtung; oder
  • Besuch einer lokalen Gesundheitseinrichtung.
  • Direkter Kontakt mit Fledermäusen oder nichtmenschlichen Primaten – lebend oder tot – in oder aus von Ebola betroffenen Gebieten oder mit Buschfleisch.
  • Ungeschützter Geschlechtsverkehr mit einer betroffenen Person bis zu sechs Monate nach der Genesung.
 
WHO DON 14.8.2026 | ECDC 19.8.2026

Der 17. Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo, verursacht durch das Bundibugyo-Virus, wurde am 17. Mai 2026 zu einem Gesundheitsnotstand von internationaler Tragweite (PHEIC) erklärt.

 

Der Ausbruch ist noch nicht unter Kontrolle und vollzieht sich vor einem komplexen epidemiologischen, humanitären und sicherheitspolitischen Hintergrund, der durch Unsicherheit, eine hohe Mobilität der Bevölkerung – einschliesslich grenzüberschreitender Bewegungen und Handelsaktivitäten wie dem Bergbau – sowie die Anwesenheit grosser Flüchtlingsgemeinschaften gekennzeichnet ist.

 

Die Gesundheitsbehörden setzen in Zusammenarbeit mit der WHO und Partnern weiterhin umfangreiche Massnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit um, darunter die Umsetzung des kontinentalen Reaktionsplans, die Einbindung von Gebern und die Mobilisierung zusätzlicher Ressourcen, um kritische Finanzierungslücken zu schliessen und die Hilfsmassnahmen in den betroffenen und gefährdeten Gebieten aufrechtzuerhalten.

Datenstand: 26. Juli 2026. Aktualisierte Informationen finden Sie auf dem WHO-Dashboard und beim ECDC.


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Demokratische Republik Kongo:

  • Insgesamt haben sich 123 Beschäftigte im Gesundheitswesen infiziert. Davon sind 37 verstorben, 67 genesen und 19 befinden sich weiterhin in stationärer Behandlung.
  • In den Provinzen Ituri und Nord-Kivu stehen mehr als 900 Behandlungsbetten zur Verfügung. Die Bettenauslastung beträgt 67,3 % in Ituri und 134 % in Nord-Kivu. Letzteres zeigt, dass die Nachfrage die derzeit verfügbaren Behandlungskapazitäten übersteigt und ein weiterer Ausbau erforderlich ist. Für die übrigen Provinzen liegen keine Daten vor.
  • Die Provinz Ituri bleibt das Epizentrum des Ausbruchs und verzeichnet 88,9 % aller gemeldeten Fälle sowie 83,3 % aller gemeldeten Todesfälle.
  • Am 24. Juli begann die Phase-1-Studie des Oxford-Impfstoffkandidaten ChAdOx1 BDBV (erste Anwendung am Menschen).

 

Uganda:

  • Seit dem 21. Juni 2026 wurden keine neuen Fälle gemeldet.
  • Am 28. Juli 2026 wurde Uganda nach Ablauf der vorgeschriebenen 42-tägigen Überwachungsphase für ebolafrei erklärt. Die Überwachungsphase hatte nach der Entlassung des letzten in Uganda infizierten ugandischen Patienten am 16. Juni 2026 begonnen. Der letzte Ebola-Patient insgesamt – ein kongolesischer Staatsangehöriger – war am 22. Juni 2026 entlassen worden.

 

Deutschland:

  • Deutschland hat zwei importierte Fälle einer Bundibugyo-Virus-Erkrankung (BVD) behandelt. Beide Patienten wurden aus der Demokratischen Republik Kongo ausgeflogen – der erste im Mai 2026 nach Berlin, der zweite im Juli 2026 nach Frankfurt am Main. Der erste Patient genas und wurde ohne Sekundärübertragungen entlassen, während sich der zweite weiterhin in stabilem Zustand befindet. Beide Patienten sind US-amerikanische Staatsangehörige.

 

Frankreich:

  • Frankreich behandelte einen importierten Fall einer Bundibugyo-Virus-Erkrankung (BVD). Der Patient genas und wurde nach zwei negativen PCR-Tests am 4. Juli entlassen. Unter den fünf Flugkontakten mit geringem Expositionsrisiko traten keine Sekundärübertragungen auf. Alle Kontaktpersonen blieben asymptomatisch und schlossen die Nachbeobachtung am 14. Juli ab.

 

Vereinigtes Königreich:

  • Ein humanitärer Helfer mit Wohnsitz im Vereinigten Königreich wurde am 21. Juli aus der Demokratischen Republik Kongo ausgeflogen und vorsorglich in London isoliert.  

Die Lage entwickelt sich rasch. Halten Sie sich vor, während und nach der Reise unbedingt auf dem Laufenden. Stand 28.7.2026:

  • Vermeiden Sie nicht unbedingt notwendige Reisen in die betroffenen Gebiete der D.R. Kongo (Provinzen Ituri, North Kivu, South Kivu, Haute-Uélé, Tschopo) sowie in angrenzende Gebiete in den Nachbarländern, auch aufgrund der Sicherheitslage (siehe EDA).
  • Für Reisen in Uganda und in der D.R. Kongo ausserhalb der betroffenen Gebiete: Informieren Sie regelmäsisg sich über offizielle Quellen. Beachten Sie, dass sich die Lage rasch ändern kann. Der Zugang zu medizinischer Versorgung – bei Unfällen, Fieber oder anderen gesundheitlichen Problemen – kann eingeschränkt sein und Risiken mit sich bringen, ebenso eine medizinische Evakuierung.

Für alleAufenthalte in der D.R. Kongo, in Uganda und in den Nachbarländern werden folgende Vorsichtsmassnahmen empfohlen:

 

Allgemeine Präventionsmassnahmen und Empfehlungen:

  • Waschen Sie Ihre Hände regelmässig und gründlich mit Wasser und Seife (oder Alkoholgel, wenn keine Seife verfügbar ist).
  • Vermeiden Sie den Kontakt zu erkrankten Personen, die Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen und Hautausschlag aufweisen.
  • Vermeiden Sie den Kontakt mit Blut und anderen Körperflüssigkeiten.
  • Vermeiden Sie den Besuch von Gesundheitseinrichtungen in den betroffenen Gebieten für nicht dringende medizinische Behandlungen oder aus nichtmedizinischen Gründen.
  • Vermeiden Sie den Kontakt mit Leichen oder Gegenständen, die mit Leichen in Berührung gekommen sind, die Teilnahme an Beerdigungs- oder Bestattungsritualen oder den Besuch einer Beerdigung oder Bestattung.
  • Vermeiden Sie den Umgang mit, das Zubereiten oder den Verzehr von Busch-/Wildfleisch.  
  • Waschen und schälen Sie Obst und Gemüse vor dem Verzehr.
  • Vermeiden Sie den Besuch von Minen oder Fledermaushöhlen sowie den Kontakt mit allen wildlebenden Tieren, ob lebendig oder tot, insbesondere mit Fledermäusen und Menschenaffen.
  • Praktizieren Sie Safer Sex.
  • Informieren Sie sich über die Ein- und Ausreisebestimmungen der einzelnen Länder, siehe IATA LINK.
  • Wenn Sie sich unwohl fühlen, informieren Sie unverzüglich das Flugpersonal und vermeiden Sie engen Körperkontakt mit anderen Passagieren.

Hinweis: Derzeit gibt es keinen zugelassenen Impfstoff und keine spezifische Behandlung gegen die durch das Bundibugyo-Virus verursachte Ebola-Erkrankung. Für humanitäre Einsätze wird die Beratung durch einen Reisemediziner empfohlen.

 

Während des Aufenthalts in den betroffenen Gebieten in der D.R. Kongo und in Uganda sowie für 21 Tage nach der Ausreise:

  • Achten Sie auf Symptome (siehe unten).
  • Rechnen Sie bei der Ausreise mit einer Gesundheitskontrolle.
  • Bleiben Sie erreichbar, falls Sie von den Gesundheitsbehörden kontaktiert werden.
  • Befolgen Sie gegebenenfalls die Quarantänevorschriften der örtlichen Gesundheitsbehörden.

! Bei Symptomen wie Fieber oder Fiebergefühl sowie einem der folgenden Symptome: Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Muskelschmerzen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen oder Durchfall während Ihres Aufenthalts in und für 21 Tage nach Verlassen des Nordostens der D.R. Kongo (Provinzen Ituri, Nord-Kivu, Süd-Kivu Haute-Uélé, Tschopo) und/oder Uganda, insbesondere der betroffenen Gebiete:

  • Isolieren Sie sich sofort.
  • Reisen Sie nicht.
  • Kontaktieren Sie telefonisch die örtlichen Gesundheitsbehörden oder eine medizinische Einrichtung, um Ihr Risiko gründlich abklären zu lassen (z. B. Tropeninstitut, Reiseklinik oder Abteilung für Infektionskrankheiten eines Universitätsklinikums).
  • Geben Sie stets an, dass Sie sich in den betroffenen Gebieten aufgehalten haben und möglicherweise mit Ebola in Kontakt gekommen sind (Inkubationszeit: 2–21 Tage).
  • Während der Untersuchung als Verdachtsfall sprechen Sie bitte auch das Thema eines Malariatests und anderer Untersuchungen an.
     

Empfehlungen des Schweizerischen Expertenkomitee für Reisemedizin (Stand: 28. Juli 2026, Änderungen je nach Entwicklung der Lage vorbehalten):

Ein Verdachtsfall ist:

1. Eine symptomatische Person (siehe Falldefinition des BAG) mit einem Aufenthalt in den letzten 21 Tagen im Nordosten der D.R. Kongo (Provinzen Ituri, Nord-Kivu, Süd-Kivu, Haut-Uélé, Tschopo) und/oder in Uganda.
                      UND
2. Hohes Expositionsrisiko*– bewertet durch einen Spezialisten in Tropenmedizin oder für Infektionskrankheiten (im Zweifelsfall das Genfer Referenzzentrum für neu auftretende Viruserkrankungen kontaktieren)

Diese Fälle müssen isoliert, getestet und dem Kantonsarzt sowie dem Bundesamt für Gesundheit innerhalb von 2 Stunden gemeldet werden.

 

*Ein hohes Expositionsrisiko* beinhaltet:

  • Teilnahme an lokalen Beerdigungen; oder
  • Kontakt mit einer erkrankten Person, dessen Körperflüssigkeiten und/oder kontaminiertem Material, zu Hause, während des Transports oder in einer Gesundheitseinrichtung; oder
  • Besuch einer lokalen Gesundheitseinrichtung.
  • Direkter Kontakt mit Fledermäusen oder nichtmenschlichen Primaten – lebend oder tot – in oder aus von Ebola betroffenen Gebieten oder mit Buschfleisch.
  • Ungeschützter Geschlechtsverkehr mit einer betroffenen Person bis zu sechs Monate nach der Genesung.
 
WHO, 26.03.2026; Beacon, 28.07.2026

Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich weiter aus. Ein Ende der Epidemie ist derzeit nicht in Sicht. Innerhalb eines Monats hat sich die Zahl der gemeldeten Erkrankungen mehr als verdoppelt – von 695 Fällen am 13. Juni 2026 auf 2’073 Fälle am 14. Juli 2026. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden zudem 796 Todesfälle gemeldet. Dies deutet darauf hin, dass sich das Virus weiterhin in der Bevölkerung ausbreitet.

 

Seit dem letzten Update (9. Juli 2026):

  • Am 13. Juli 2026 wurde ein US-Helfer nach einer Ebola-Infektion aus der Demokratischen Republik Kongo zur Behandlung nach Deutschland ausgeflogen. Es ist der zweite US-Bürger, der dort behandelt wird, und der dritte Ebola-Fall, der ausserhalb Afrikas versorgt wird
  • In Uganda wurden seit dem 21. Juni 2026 keine neuen Fälle gemeldet.
  • Am 16. Juli wurde in Uganda der letzte Ebola-Patient entlassen. Damit begann die 42-tägige Frist bis zur offiziellen Erklärung des Ausbruchsendes.
Von dem anhaltenden Ebola-Ausbruch betroffene Gebiete (Stand: 16. Juli 2026), aktuelle Informationen finden Sie unter LINK.

Die Risikoeinstufung, Stand 16. Juli 2026 (keine Änderung seit dem 9. Juni 2026)

  • Sehr hoch: Demokratische Republik Kongo
  • Hoch: Uganda sowie Länder mit Landgrenzen zu Ländern, in denen nachweislich BDBV nachgewiesen wurde.
  • Niedrig: Rest der afrikanischen Region, global ( einschliesslich Schweiz, EU/EWR)
  • Sehr niedrig: Europäische Reisende, sofern die Vorsichtsmassnahmen (siehe unter „Auswirkungen für Reisende“) befolgt werden.

Die Lage entwickelt sich rasch. Halten Sie sich vor, während und nach der Reise unbedingt auf dem Laufenden. Stand 16.7.2026:

  • Vermeiden Sie nicht unbedingt notwendige Reisen in die betroffenen Gebiete der D.R. Kongo (Provinzen Ituri, North Kivu, South Kivu, Haute-Uélé, Tschopo) sowie in angrenzende Gebiete in den Nachbarländern, auch aufgrund der Sicherheitslage (siehe EDA).
  • Für Reisen in Uganda und in der D.R. Kongo ausserhalb der betroffenen Gebiete: Informieren Sie regelmäsisg sich über offizielle Quellen. Beachten Sie, dass sich die Lage rasch ändern kann. Der Zugang zu medizinischer Versorgung – bei Unfällen, Fieber oder anderen gesundheitlichen Problemen – kann eingeschränkt sein und Risiken mit sich bringen, ebenso eine medizinische Evakuierung.

Für alle Aufenthalte in der D.R. Kongo, in Uganda und in den Nachbarländern werden folgende Vorsichtsmassnahmen empfohlen:

 

Allgemeine Präventionsmassnahmen und Empfehlungen:

  • Waschen Sie Ihre Hände regelmässig und gründlich mit Wasser und Seife (oder Alkoholgel, wenn keine Seife verfügbar ist).
  • Vermeiden Sie den Kontakt zu erkrankten Personen, die Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen und Hautausschlag aufweisen.
  • Vermeiden Sie den Kontakt mit Blut und anderen Körperflüssigkeiten.
  • Vermeiden Sie den Besuch von Gesundheitseinrichtungen in den betroffenen Gebieten für nicht dringende medizinische Behandlungen oder aus nichtmedizinischen Gründen.
  • Vermeiden Sie den Kontakt mit Leichen oder Gegenständen, die mit Leichen in Berührung gekommen sind, die Teilnahme an Beerdigungs- oder Bestattungsritualen oder den Besuch einer Beerdigung oder Bestattung.
  • Vermeiden Sie den Umgang mit, das Zubereiten oder den Verzehr von Busch-/Wildfleisch.  
  • Waschen und schälen Sie Obst und Gemüse vor dem Verzehr.
  • Vermeiden Sie den Besuch von Minen oder Fledermaushöhlen sowie den Kontakt mit allen wildlebenden Tieren, ob lebendig oder tot, insbesondere mit Fledermäusen und Menschenaffen.
  • Praktizieren Sie Safer Sex.
  • Informieren Sie sich über die Ein- und Ausreisebestimmungen der einzelnen Länder, siehe IATA LINK.
  • Wenn Sie sich unwohl fühlen, informieren Sie unverzüglich das Flugpersonal und vermeiden Sie engen Körperkontakt mit anderen Passagieren.

Hinweis: Derzeit gibt es keinen zugelassenen Impfstoff und keine spezifische Behandlung gegen die durch das Bundibugyo-Virus verursachte Ebola-Erkrankung. Für humanitäre Einsätze wird die Beratung durch einen Reisemediziner empfohlen.

 

Während des Aufenthalts in den betroffenen Gebieten in der D.R. Kongo und in Uganda sowie für 21 Tage nach der Ausreise:

  • Achten Sie auf Symptome (siehe unten).
  • Rechnen Sie bei der Ausreise mit einer Gesundheitskontrolle.
  • Bleiben Sie erreichbar, falls Sie von den Gesundheitsbehörden kontaktiert werden.
  • Befolgen Sie gegebenenfalls die Quarantänevorschriften der örtlichen Gesundheitsbehörden.

! Bei Symptomen wie Fieber oder Fiebergefühl sowie einem der folgenden Symptome: Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Muskelschmerzen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen oder Durchfall während Ihres Aufenthalts in und für 21 Tage nach Verlassen des Nordostens der D.R. Kongo (Provinzen Ituri, Nord-Kivu, Süd-Kivu Haute-Uélé, Tschopo) und/oder Uganda, insbesondere der betroffenen Gebiete:

  • Isolieren Sie sich sofort.
  • Reisen Sie nicht.
  • Kontaktieren Sie telefonisch die örtlichen Gesundheitsbehörden oder eine medizinische Einrichtung, um Ihr Risiko gründlich abklären zu lassen (z. B. Tropeninstitut, Reiseklinik oder Abteilung für Infektionskrankheiten eines Universitätsklinikums).
  • Geben Sie stets an, dass Sie sich in den betroffenen Gebieten aufgehalten haben und möglicherweise mit Ebola in Kontakt gekommen sind (Inkubationszeit: 2–21 Tage).
  • Während der Untersuchung als Verdachtsfall sprechen Sie bitte auch das Thema eines Malariatests und anderer Untersuchungen an.
  • Details zur Ebola-Erkrankung: siehe BAG und RKI (auf Deutsch) oder ECDC (auf Englisch).

Empfehlungen des Schweizerischen Expertenkomitee für Reisemedizin (Stand: 16.Juni 2026, Änderungen je nach Entwicklung der Lage vorbehalten):

 

Ein Verdachtsfall ist:

1. Eine symptomatische Person (siehe Falldefinition des BAG) mit einem Aufenthalt in den letzten 21 Tagen im Nordosten der D.R. Kongo (Provinzen Ituri, Nord-Kivu, Süd-Kivu, Haut-Uélé, Tschopo) und/oder in Uganda.
                      UND
2. Hohes Expositionsrisiko*– bewertet durch einen Spezialisten in Tropenmedizin oder für Infektionskrankheiten (im Zweifelsfall das Genfer Referenzzentrum für neu auftretende Viruserkrankungen kontaktieren).

Diese Fälle müssen isoliert, getestet und dem Kantonsarzt sowie dem Bundesamt für Gesundheit innerhalb von 2 Stunden gemeldet werden.

 

*Ein hohes Expositionsrisiko* beinhaltet:

  • Teilnahme an lokalen Beerdigungen; oder
  • Kontakt mit einer erkrankten Person, dessen Körperflüssigkeiten und/oder kontaminiertem Material, zu Hause, während des Transports oder in einer Gesundheitseinrichtung; oder
  • Besuch einer lokalen Gesundheitseinrichtung.
  • Direkter Kontakt mit Fledermäusen oder nichtmenschlichen Primaten – lebend oder tot – in oder aus von Ebola betroffenen Gebieten oder mit Buschfleisch.
  • Ungeschützter Geschlechtsverkehr mit einer betroffenen Person bis zu sechs Monate nach der Genesung.
 
ECDC, accessed 13.7.2026

Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich weiter aus. Die Epidemie hat noch keinen Höhepunkt erreicht: Die Gesamtzahl der Fälle hat sich in weniger als vier Wochen von 695 auf 1’759 mehr als verdoppelt (Stand 7. Juli 2026), was auf eine anhaltende und sich ausbreitende Übertragung innerhalb der Bevölkerung hindeutet. Mittlerweile sind auch zwei weitere Provinzen betroffen:

  • Tshopo: Am 9. Juli 2026 wurden zwei Fälle in Kisangani, der Provinzhauptstadt, gemeldet, die etwa 600 km vom Epizentrum entfernt liegt. Ein Fall steht im Zusammenhang mit dem Gesundheitsbezirk Niania in Ituri; der andere weist über Kisangani hinaus keinen offensichtlichen geografischen Zusammenhang auf, was auf eine vor Ort erworbene Übertragung hindeutet.
  • Haut-Uélé: Am 29. Juni 2026 wurde ein importierter Fall gemeldet.

 

Weitere Meldungen

  • Uganda: Seit dem 22. Juni 2026 kein neuer Fall.
  • Uganda hat die Anwendung des noch nicht regulär zugelassenen antiviralen Medikaments Galidesivir bei einzelnen Patientinnen und Patienten erlaubt. Dies erfolgt im Rahmen eines WHO-Programms für den kontrollierten Einsatz vielversprechender, noch in der Erprobung befindlicher Behandlungen. Es ist die erste Therapie, die speziell gegen das Bundibugyo-Virus eingesetzt werden kann.
  • Der in Frankreich gemeldete importierte Fall, der am 24. Juni 2026 gemeldet wurde, wurde am 4. Juli nach zwei negativen PCR-Tests als geheilt erklärt.
 

Die Lage entwickelt sich rasch. Halten Sie sich vor, während und nach der Reise unbedingt auf dem Laufenden. Stand 16.7.2026:

  • Vermeiden Sie nicht unbedingt notwendige Reisen in die betroffenen Gebiete der D.R. Kongo (Provinzen Ituri, North Kivu, South Kivu, Haute-Uélé, Tschopo) sowie in angrenzende Gebiete in den Nachbarländern, auch aufgrund der Sicherheitslage (siehe EDA).
  • Für Reisen in Uganda und in der D.R. Kongo ausserhalb der betroffenen Gebiete: Informieren Sie regelmäsisg sich über offizielle Quellen. Beachten Sie, dass sich die Lage rasch ändern kann. Der Zugang zu medizinischer Versorgung – bei Unfällen, Fieber oder anderen gesundheitlichen Problemen – kann eingeschränkt sein und Risiken mit sich bringen, ebenso eine medizinische Evakuierung.

Für alle Aufenthalte in der D.R. Kongo, in Uganda und in den Nachbarländern werden folgende Vorsichtsmassnahmen empfohlen:

 

Allgemeine Präventionsmassnahmen und Empfehlungen:

  • Waschen Sie Ihre Hände regelmässig und gründlich mit Wasser und Seife (oder Alkoholgel, wenn keine Seife verfügbar ist).
  • Vermeiden Sie den Kontakt zu erkrankten Personen, die Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen und Hautausschlag aufweisen.
  • Vermeiden Sie den Kontakt mit Blut und anderen Körperflüssigkeiten.
  • Vermeiden Sie den Besuch von Gesundheitseinrichtungen in den betroffenen Gebieten für nicht dringende medizinische Behandlungen oder aus nichtmedizinischen Gründen.
  • Vermeiden Sie den Kontakt mit Leichen oder Gegenständen, die mit Leichen in Berührung gekommen sind, die Teilnahme an Beerdigungs- oder Bestattungsritualen oder den Besuch einer Beerdigung oder Bestattung.
  • Vermeiden Sie den Umgang mit, das Zubereiten oder den Verzehr von Busch-/Wildfleisch.  
  • Waschen und schälen Sie Obst und Gemüse vor dem Verzehr.
  • Vermeiden Sie den Besuch von Minen oder Fledermaushöhlen sowie den Kontakt mit allen wildlebenden Tieren, ob lebendig oder tot, insbesondere mit Fledermäusen und Menschenaffen.
  • Praktizieren Sie Safer Sex.
  • Informieren Sie sich über die Ein- und Ausreisebestimmungen der einzelnen Länder, siehe IATA LINK.
  • Wenn Sie sich unwohl fühlen, informieren Sie unverzüglich das Flugpersonal und vermeiden Sie engen Körperkontakt mit anderen Passagieren.

Hinweis: Derzeit gibt es keinen zugelassenen Impfstoff und keine spezifische Behandlung gegen die durch das Bundibugyo-Virus verursachte Ebola-Erkrankung. Für humanitäre Einsätze wird die Beratung durch einen Reisemediziner empfohlen.

 

Während des Aufenthalts in den betroffenen Gebieten in der D.R. Kongo und in Uganda sowie für 21 Tage nach der Ausreise:

  • Achten Sie auf Symptome (siehe unten).
  • Rechnen Sie bei der Ausreise mit einer Gesundheitskontrolle.
  • Bleiben Sie erreichbar, falls Sie von den Gesundheitsbehörden kontaktiert werden.
  • Befolgen Sie gegebenenfalls die Quarantänevorschriften der örtlichen Gesundheitsbehörden.

! Bei Symptomen wie Fieber oder Fiebergefühl sowie einem der folgenden Symptome: Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Muskelschmerzen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen oder Durchfall während Ihres Aufenthalts in und für 21 Tage nach Verlassen des Nordostens der D.R. Kongo (Provinzen Ituri, Nord-Kivu, Süd-Kivu Haute-Uélé, Tschopo) und/oder Uganda, insbesondere der betroffenen Gebiete:

  • Isolieren Sie sich sofort.
  • Reisen Sie nicht.
  • Kontaktieren Sie telefonisch die örtlichen Gesundheitsbehörden oder eine medizinische Einrichtung, um Ihr Risiko gründlich abklären zu lassen (z. B. Tropeninstitut, Reiseklinik oder Abteilung für Infektionskrankheiten eines Universitätsklinikums).
  • Geben Sie stets an, dass Sie sich in den betroffenen Gebieten aufgehalten haben und möglicherweise mit Ebola in Kontakt gekommen sind (Inkubationszeit: 2–21 Tage).
  • Während der Untersuchung als Verdachtsfall sprechen Sie bitte auch das Thema eines Malariatests und anderer Untersuchungen an.
  • Details zur Ebola-Erkrankung: siehe BAG und RKI (auf Deutsch) oder ECDC (auf Englisch).
   

Empfehlungen des Schweizerischen Expertenkomitee für Reisemedizin (Stand: 16.Juni 2026, Änderungen je nach Entwicklung der Lage vorbehalten):

Ein Verdachtsfall ist:

1. Eine symptomatische Person (siehe Falldefinition des BAG) mit einem Aufenthalt in den letzten 21 Tagen im Nordosten der D.R. Kongo (Provinzen Ituri, Nord-Kivu, Süd-Kivu, Haut-Uélé, Tschopo) und/oder in Uganda.
                                  UND
2. Hohes Expositionsrisiko*– bewertet durch einen Spezialisten in Tropenmedizin oder für Infektionskrankheiten (im Zweifelsfall das Genfer Referenzzentrum für neu auftretende Viruserkrankungen kontaktieren).

Diese Fälle müssen isoliert, getestet und dem Kantonsarzt sowie dem Bundesamt für Gesundheit innerhalb von 2 Stunden gemeldet werden.

 

*Ein hohes Expositionsrisiko* beinhaltet:

  • Teilnahme an lokalen Beerdigungen; oder
  • Kontakt mit einer erkrankten Person, dessen Körperflüssigkeiten und/oder kontaminiertem Material, zu Hause, während des Transports oder in einer Gesundheitseinrichtung; oder
  • Besuch einer lokalen Gesundheitseinrichtung.
  • Direkter Kontakt mit Fledermäusen oder nichtmenschlichen Primaten – lebend oder tot – in oder aus von Ebola betroffenen Gebieten oder mit Buschfleisch.
  • Ungeschützter Geschlechtsverkehr mit einer betroffenen Person bis zu sechs Monate nach der Genesung.
 
ECDC, accessed 3.7.2026

Die Demokratische Republik Kongo sieht sich weiterhin mit einem sich ausbreitenden Ebola-Ausbruch konfrontiert, mit mehr als 1’406 bestätigten Fällen und 438 Todesfällen. Zwar wurden die Behandlungs- und Diagnosekapazitäten ausgebaut, doch die Übertragungsrate bleibt hoch, und die Hilfsmassnahmen werden durch die unsichere Lage behindert, unter anderem durch einen kürzlich erfolgten Angriff auf ein Ebola-Behandlungszentrum.

In der Provinz Haut-Uélé wurde ein bestätigter Ebola-Fall festgestellt, nachdem die betroffene Person aus Ituri, dem Epizentrum des Ausbruchs, angereist war, was auf eine weitere geografische Ausbreitung hindeutet. Haut-Uélé liegt nördlich von Ituri und grenzt an den Südsudan und die Zentralafrikanische Republik.

Wie in Ituri gibt es auch in dieser Provinz regen grenzüberschreitenden Verkehr und Handel, was nach Ansicht der Gesundheitsbehörden die Ausbreitung des Virus begünstigt. Daneben wurden zwei Fälle aus der Provinz Tschopo gemeldet.

   

Die Lage entwickelt sich rasch. Halten Sie sich vor, während und nach der Reise stets auf dem Laufenden! Stand: 09. Juli 2026:

  • Vermeiden Sie nicht unbedingt notwendige Reisen in die betroffenen Gebiete der DR Kongo (Provinzen Ituri, Nord-Kivu, Süd-Kivu, Haute-Uélé, Tschopo) sowie in angrenzende Gebiete in den Nachbarländern, auch aufgrund der Sicherheitslage (siehe EDA).
  • Für Reisen in Uganda und die DRK ausserhalb der betroffenen Gebiete: Informieren Sie sich regelmässig über offizielle Quellen. Seien Sie sich bewusst, dass sich die Lage rasch ändern kann. Der Zugang zu medizinischer Versorgung – bei Unfällen, Fieber oder anderen gesundheitlichen Problemen – kann eingeschränkt und schwierig sein und Risiken bergen, ebenso wie eine medizinische Evakuierung.

    Für alle Reisen in die D.R. Kongo und nach Uganda sowie in die Nachbarländer werden folgende Vorsichtsmassnahmen empfohlen:

Allgemeine Präventionsmassnahmen:

  • Waschen Sie Ihre Hände regelmässig und gründlich mit Wasser und Seife (oder Alkoholgel, wenn keine Seife verfügbar ist).
  • Vermeiden Sie den Kontakt zu erkrankten Personen, die Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen und Hautausschlag aufweisen.
  • Vermeiden Sie den Kontakt mit Blut und anderen Körperflüssigkeiten.
  • Vermeiden Sie den Besuch von Gesundheitseinrichtungen in den betroffenen Gebieten für nicht dringende medizinische Behandlungen oder aus nichtmedizinischen Gründen.
  • Vermeiden Sie den Kontakt mit Leichen oder Gegenständen, die mit Leichen in Berührung gekommen sind, die Teilnahme an Beerdigungs- oder Bestattungsritualen oder den Besuch einer Beerdigung oder Bestattung.
  • Vermeiden Sie den Umgang mit, das Zubereiten oder den Verzehr von Busch-/Wildfleisch.  
  • Waschen und schälen Sie Obst und Gemüse vor dem Verzehr.
  • Vermeiden Sie den Besuch von Minen oder Fledermaushöhlen sowie den Kontakt mit allen wildlebenden Tieren, ob lebendig oder tot, insbesondere mit Fledermäusen und Menschenaffen.
  • Wenn Sie Minen oder Höhlen besuchen, in denen Fledermauskolonien leben, tragen Sie Handschuhe und andere geeignete Schutzkleidung, einschliesslich Masken und Augenschutz.
  • Praktizieren Sie Safer Sex.
  • Informieren Sie sich über die Ein- und Ausreisebestimmungen der einzelnen Länder, siehe IATA LINK.
  • Wenn Sie sich unwohl fühlen, informieren Sie unverzüglich das Flugpersonal und vermeiden Sie engen Körperkontakt mit anderen Passagieren.  

Hinweis: Derzeit gibt es keinen zugelassenen Impfstoff und keine spezifische Behandlung gegen die durch das Bundibugyo-Virus verursachte Ebola-Erkrankung. Für humanitäre Einsätze wird die Beratung durch einen Reisemediziner empfohlen.

Während des Aufenthalts in den betroffenen Gebieten in der D.R. Kongo und in Uganda sowie für 21 Tage nach der Ausreise:

  • Achten Sie auf Symptome (siehe unten).
  • Rechnen Sie bei der Ausreise mit einer Gesundheitskontrolle.
  • Bleiben Sie erreichbar, falls Sie von den Gesundheitsbehörden kontaktiert werden.
  • Befolgen Sie gegebenenfalls die Quarantänevorschriften der örtlichen Gesundheitsbehörden.  

 

! Bei Symptomen wie Fieber oder Fiebergefühl sowie einem der folgenden Symptome: Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Muskelschmerzen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen oder Durchfall während Ihres Aufenthalts in und für 21 Tage nach Verlassen des Nordostens der Demokratischen Republik Kongo (Provinzen Ituri, Nord-Kivu, Süd-Kivu, Haut-Uélé, Tschopo) und/oder Uganda, insbesondere der betroffenen Gebiete:

  • Isolieren Sie sich sofort.
  • Reisen Sie nicht
  • Kontaktieren Sie telefonisch die örtlichen Gesundheitsbehörden oder eine medizinische Einrichtung, um Ihr Risiko gründlich abklären zu lassen (z. B. Tropeninstitut, Reiseklinik oder Abteilung für Infektionskrankheiten eines Universitätsklinikums).
  • Geben Sie stets an, dass Sie sich in den betroffenen Gebieten aufgehalten haben und möglicherweise mit Ebola in Kontakt gekommen sind (Inkubationszeit: 2–21 Tage).
  • Während der Untersuchung als Verdachtsfall sprechen Sie bitte auch das Thema eines Malariatests und anderer Untersuchungen an, sofern dies je nach Expositionsregion erforderlich ist.
       
ECDC, accessed 2.6.2026

Clade Ib mpox virus (MPXV) (emerging clade): Available evidence suggests exclusive human-to-human contact transmission for this virus clade. Within the last 6 weeks, outbreaks continue to be reported in DRC (2’706 clade Ia/b), Uganda (914), Burundi (121), Kenya (66), Rwanda (1), Zambia (16), Congo (12, clade Ia, Ib, and IIa/b), Tanzania (15), Malawi (33), Ethiopia (18), and South Sudan. Travel-associated cases have been reported in several countries, including recently in China and Australia. For more information, see LINK.

 

Clade Ia MPXV is endemic in the following countries: DRC, Central African Republic, Republic of Congo, Cameroun, Sudan. Travel-related cases have been reported in China and Ireland. Epidemiological data and phylogenetic analyses still suggest that many outbreaks of clade Ia MPXV result from zoonotic spillover with secondary human-to-human transmission. However, there is emerging evidence of increasing sustained human-to-human transmission of one lineage of clade Ia MPXV from 2024, mainly through sexual contact, in Kinshasa.

 

Clade IIa MPXV is endemic in West Africa with rare zoonotic spillover to humans. Since 2024, increased number of cases in adults and children reported from Côte d’Ivoire, Ghana, Guinea, and Liberia in different locations, including their capital cities. Genomic sequencing analyses suggest the occurrence of repeated zoonotic spillover events followed by limited secondary human-to-human transmission.

 

Clade IIb MPXV (emerging clade): Available evidence suggests exclusive human-to-human contact transmission for this virus clade. Clade IIb sub-lineage B.1 (global epidemic in 2022) is still circulating worldwide at low level. Clade IIb sub-lineages A.x are circulating in Africa and the WHO Eastern Mediterranean Region. Within the last 6 weeks, outbreaks of clade IIb sub-lineages A.2 with community transmission have been reported from West Africa with Sierra Leone particularly affected (2’698 cases). In addition, cases have been reported from Liberia (100), Ghana (80 cases), Nigeria (17), Togo (18), Côte d’Ivoire (9), Guinea (1).

 

Weekly trends in Africa, see also LINK.

Mpox affected countries in Africa (source dashboard WHO):

 

 

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Follow local media and local health authority advice. Prevention measures should be followed during a stay in countries where mpox is endemic/epidemic (see also Factsheet Mpox).

 

General precautions (most important preventive measure!)

  • Worldwide:
    • Avoid close, skin-to-skin contact with people who have or may have mpox or people who have a rash (e.g., pimples, blisters, scabs).
    • Wash your hands often with soap + water or an alcohol-based hand sanitizer containing at least 60% alcohol.
    • Avoid touching potentially contaminated personal items such as bedding/clothing, towels or sharing eating utensils/cups, food or drink with a person who has, or may have mpox.
    • Avoid sex with sick persons; use of condoms for up to 12 weeks if your sexual partner have had mpox.
    • Follow advice of local authorities.


  • When travelling to endemic / epidemic areas in Africa, in addition to above mentioned general precautions:
    • Avoid contact with animals in areas where mpox regularly occurs.
    • Avoid eating or preparing meat from wild animals (bushmeat) or using products (creams, lotions, powders) derived from wild animals.

 

Vaccination

Recommendation of the Swiss Expert for Travel Medicine as of 23 June 2025:

1. Staying or travelling in African countries with mpox clade I and clade II outbreaks (see news):
Vaccination against mpox should only be considered for individuals at high risk and for whom proper implementation of the above general precautions is not possible (risk evaluation / consultation of a specialist in travel medicine is recommended!). High-risk situations are considered such as:

  • Health care and humanitarian work, including research or laboratory work
  • Working with animals
  • Commercial sex or multiple sexual partners

 

2. Staying in countries with mpox clade IIb sublineage B.1 (outside of Africa) in case of:

  • Increased risk (e.g. laboratory workers handling mpox virus, men who have sex with men, trans-persons with multiple sexual partners), see Swiss recommendations: see LINK.

 

The available vaccine against mpox (e.g. Jynneos®) is also effective against clade I. This vaccine is considered safe and highly effective in preventing severe mpox disease.

 

In case of symptoms:

  • Seek medical attention immediately.

 

If you are diagnosed with mpox:

  • Please stay at home (isolate yourself) until your mpox rash has healed and a new layer of skin has formed. Staying away from other people and not sharing things you have touched with others will help prevent the spread of mpox. People with mpox should regularly clean and disinfect the spaces they use to limit household contamination.
  • Wash your hands often with soap / water or an alcohol-based hand sanitizer containing at least 60% alcohol.
  • You should not have sex while while you have lesions or symptoms. Use condoms for 12 weeks after infection. This is a precaution to reduce the risk of spreading the virus to a partner.
  • For more information on what do if you are sick, see CDC LINK.

 

For clinicians:

  • Consider mpox as a possible diagnosis in patients with epidemiologic characteristics and lesions or other clinical signs and symptoms consistent with mpox. This includes persons who have been in DRC or, due to the demonstrated risks of regional spread, any of its neighboring countries in the previous 21 days.
  • Further information on clinical management and infection control for mpox (see WHO living guideline) and CDC LINK.
WHO Dashboard, accessed 23.6.2025

Within three weeks, mpox cases have increased by +4’758 to cumulative 14’078 confirmed cases (all clades), including 55 deaths. The following countries have reported new cases of clade I between 03 to 24 Nov 2024:

  • Democratic Republic of the Congo: +3’503 cases | cumulative 10’846 cases = clade Ia and I b
  • Burundi: +357  cases | cumulative 2’083 cases of clade Ib
  • Uganda: +290 cases | cumulative 649 cases of clade Ib
  • Central African Republic: +15 cases | cumulative 79 cases of clade Ia
  • Rwanda: +11 cases | cumulative 37 cases of clade Ib
  • Kenya: +5 cases | cumulative 19 cases of clade Ib

 

No new clade I cases have been reported within 3 weeks from Congo (22 clade Ia cases), Zimbabwe (2 clade Ib cases), and Zambia (1 clade Ib case).


A significant number of suspected mpox cases, that are clinically compatible with mpox remain untested due to limited diagnostic capacity in some African countries and thus never get confirmed.


For updates, details, suspected cases, epidemic curves, see WHO LINK).

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Follow local media and local health authority advice. Prevention measures should be followed during a stay in countries where mpox is endemic/epidemic (see also Factsheet Mpox).

 

General precautions

  • Worldwide:
    • Avoid close, skin-to-skin contact with people who have or may have mpox or people who have a rash (e.g., pimples, blisters, scabs).
    • Wash your hands often with soap + water or an alcohol-based hand sanitizer containing at least 60% alcohol.
    • Avoid touching potentially contaminated personal items such as bedding/clothing, towels or sharing eating utensils/cups, food or drink with a person who has, or may have mpox.
    • Avoid sex with sick persons; use of condoms for up to 12 weeks if you sexual partner have had mpox.
    • Follow advice of local authorities.

 

  • When travelling to endemic / epidemic areas in Africa, in addition to above mentioned general precautions:
    • Avoid contact with animals in areas where mpox regularly occurs.
    • Avoid eating or preparing meat from wild animals (bushmeat) or using products (creams, lotions, powders) derived from wild animals.

 

Vaccination

A vaccination against mpox is available (Jynneos®, manufactured by Bavarian Nordic). The Swiss Expert for Travel Medicine recommends vaccination against mpox in following situations, as of  3 October 2024 (the recommendation will be updated regularly depending on the development of the outbreak):

 

1.     People staying or travelling to Province Equateur and / or Eastern D.R. Congo (South/North Kivu) and / or Burundi in case of:

  • Clinical, research or laboratory work
  • Working with animals
    (a broader indication is still under discussion)

 

2.     People staying outside of Province Equateur and / or Eastern D.R. Congo (South/North Kivu) and / or Burundi (worldwide) in case of:

  • Increased risk (e.g. laboratory workers handling mpox virus, men who have sex with men, trans-persons with multiple sexual partners), see Swiss recommendations: see Link.

 

At the present time, it is assumed that the available vaccine against mpox (e.g. Jynneos®) is also effective against clade I. This vaccine is considered safe and highly effective in preventing severe mpox disease.

 

In case of symptoms

  • Seek medical attention immediately

 

If you are diagnosed with mpox:

  • Please stay at home (isolate yourself) until your mpox rash has healed and a new layer of skin has formed. Staying away from other people and not sharing things you have touched with others will help prevent the spread of mpox. People with mpox should regularly clean and disinfect the spaces they use to limit household contamination.
  • Wash your hands often with soap / water or an alcohol-based hand sanitizer containing at least 60% alcohol.
  • You should not have sex while symptomatic and while you have lesions or symptoms. Use condoms for 12 weeks after infection. This is a precaution to reduce the risk of spreading the virus to a partner.
  • For more information on what do if you are sick, see CDC LINK.

 

For clinicians:

  • Consider mpox as a possible diagnosis in patients with epidemiologic characteristics and lesions or other clinical signs and symptoms consistent with mpox. This includes persons who have been in DRC or, due to the demonstrated risks of regional spread, any of its neighboring countries in the previous 21 days.

Further information on evaluation and diagnosis: see CDC LINK.

WHO Dashboard, accessed 27.11.2024

On 27 September 2024, Rwanda reported its first Marburg virus disease outbreak (MVD), see also previous EpiNews.

 

  • The highest number of new confirmed cases were reported in the first two epidemiological weeks of the outbreak with 26 cases reported in epidemiological week 39 (23 to 29 September 2024) and 23 cases in week 40 (30 September to 6 October). This was followed by a sharp decline in weeks 41 and 42, with 12 and one case reported respectively.
  • As of 29 October 2024, 65 cases of MVD have been reported, including 15 deaths (23%); 3 patients are in isolation. So far, 47 patients have recovered. For updates, see LINK.
  • Most of the people infected are health workers, particularly those who work in intensive care units.
  • Contact tracing is ongoing, with 1’146 contacts under follow-up as of 20 October 2024.
  • Based on available updates from the outbreak investigation, the index case was a male between 20 and 30 years old with a history of exposure to bats in a cave.

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Marburg virus disease (MVD) is a rare but severe hemorrhagic fever, caused by Marburg virus (MARV). Although MVD is uncommon, MARV has the potential to cause outbreaks with significant case fatality rates (up to 88%). All recorded MVD outbreaks have originated in Africa.

 

Transmission: Fruit bats are the natural reservoir of MARV. The majority of MVD outbreaks have been connected to human entry into bat-infested mines and caves. Humans can also get infected by direct contact with an infected animal (e.g., non-human primate).

Person-to-person transmission occurs by direct contact (through broken skin or mucous membranes) with infected blood, secretions, and body fluids or by indirect contact with contaminated surfaces and materials like clothing, bedding and medical equipment. MVD is not an airborne disease, and a person is not  contagious before symptoms appear. As a result, if proper infection prevention and control precautions are strictly followed, the risk of infection is regarded as minimal.


Incubation period: usually five to ten days (range 2-21 days).


Symptoms: The onset of MVD is usually abrupt, with non-specific, flu-like symptoms such as a high fever, severe headache, chills and malaise. Rapid worsening occurs within 2–5 days for more than half of patients, marked by gastrointestinal symptoms such as anorexia, abdominal discomfort, severe nausea, vomiting, and diarrhea. In severe cases, a rash may develop, along with bleeding from various body areas. 

Treatment: There are several experimental drugs and vaccines for Marburg, but none has been licensed to date.

Further information, see ECDC Factsheet Marburg Virus, CDC.

Follow media and official reports! Follow all the recommendations of the local health authorities!

 

Travellers should be made aware of the ongoing outbreak. The risk for travellers to Rwanda is assessed as low, but it is high for family members and caregivers who have contact with sick people.

 

Preventive measures:

  • Wash your hands regularly and carefully using soap and water (or alcohol gel if soap is unavailable).
  • Avoid contact with sick people who have symptoms, such as fever, muscle pain, and rash.
  • Avoid contact with blood and other body fluids.
  • Avoid visiting healthcare facilities in the MVD-affected areas for no urgent medical care or non-medical reasons.
  • Avoid contact with dead bodies or items that have been in contact with dead bodies, participating in funeral or burial rituals, or attending a funeral or burial. 
  • Avoid handling, cooking, or eating bush/wild meat (meat of wild/feral mammals killed for food).
  • Wash and peel fruit and vegetables before consumption.
  • Avoid visiting mines or bat caves and contact with all wild animals, alive or dead, particularly bats.
  • If you decide to visit mines or caves inhabited by fruit bat colonies, wear gloves and other appropriate protective clothing, including masks and eye protection.
  • Practice safer sex.

 

Upon return from Rwanda:

  • Watch your health for symptoms of Marburg while in the outbreak area and for 21 days after leaving the outbreak area (no quarantine is required if there are no symptoms).

 

In case of symptoms:

If you develop fever and nonspecific symptoms such as chills, headache, muscle pain or abdominal pain:

  • you should separate yourself from others (isolate) immediately and
  • directly contact the in-country hotline by phone or contact a tropical institute or university hospital infectious disease unit.
  • alert the healthcare providers of your recent travel to an area with a Marburg outbreak.

 

For clinicians:

  • Consider Marburg as a possible diagnosis in patients with epidemiologic risks factors, especially in people with possible exposure of Marburg cases in Rwanda.
  • Further information on evaluation and diagnosis: see LINK and ECDC risk assessment.

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RBC Rwanda, accessed 30.10.2024 | Travel advisory, Rwanda, 4.10.2024 | US Department of Health and Human Services, 7.10.2024

According to WHO, between 2 to 29 September 2024 (week 36 to 39), 17 countries shared their meningitis epidemiological data.

 

Epidemic:

  • Benin: Zoe region (Abdomey health district, crossed epidemic threshold on weeks 33 and 34), remaining in epidemic phase on week 36

 

Alert:

  • Benin: Alibori region, Atacora region, Bargou region, Collines region
  • Mali: Bamako region

 

For previous epidemics and alerts, see EpiNews or news at www.healthytravel.ch.

Vaccination with a quadrivalent meningococcal conjugate vaccine (Menveo® or Nimenrix®) is recommended:

  • During epidemics or alerts, vaccination is recommended for stays > 7 days or in the case of close contact with the population.

 

If no alert or epidemic is reported, vaccination is recommended for travel to the ‘meningitis belt’ during the dry season (typically occurring from December to June) across sub-Saharan Africa if

  • Travelling for >30 days or
  • For shorter stays, depending on the individual risk (e.g. close personal contacts, work in health care facilities, stay in heavily occupied accommodation, risk of epidemics).
WHO meningitis bulletin, week 36-39

On 27 September 2024, Rwanda reported its first Marburg virus disease outbreak (see EpiNews as of 3 Oct 2024). Updates as of 18.10.2024:

  • As of 16 October 2024, 62 cases of MVD have been reported, including 15 deaths (case fatality rate: 24%); 9 patients are in isolation. So far, 38 patients have recovered. For updates, see LINK. Cases are reported from eight of the 30 districts. Health care workers continue to be disproportionately affected.
  • Treatment trial: WHO announced the commencement of a randomized, controlled trial to test remdesivir and a monoclonal antibody designed specifically against MARV (derived from antibodies from a MVD survivor). Link to study with NHP model. Gilead donates remdesivir for emergency use to Rwanda.
  • Vaccination: On 6 October 2024, vaccinations (provided by Sabin Vaccine Institute) for healthcare workers and high risk contacts started as part of a Phase 2 rapid response open-label study; as of 16.10.2024 a total of 856 doses have been administered. Link to phase 1 study of the cAd3-vector based vaccine (single-dose i.m.). Link to the Marburg virus vaccine consortium, MARVAC. Link to GAVI, Marburg-page.
  • Rwanda continues implementing a number of control measures including: entry and exit screening at the airport, see EpiNews of 10.10.2024,
  • Link to history of Marburg Outbreaks via CDC webpage, see LINK.
  • CDC has put Rwanda on alert level 3 (Reconsider nonessential travel to the Republic of Rwanda).
  • As of 14 October 2024, the US Department of Health and Human Services started public health entry screening for those entering the country after having been to Rwanda the past 21 days, see LINK.

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Marburg virus disease (MVD) is a rare but severe hemorrhagic fever, caused by Marburg virus (MARV). Although MVD is uncommon, MARV has the potential to cause outbreaks with significant case fatality rates (up to 88%). All recorded MVD outbreaks have originated in Africa.

 

Transmission: Fruit bats are the natural reservoir of MARV. The majority of MVD outbreaks have been connected to human entry into bat-infested mines and caves. Humans can also get infected by direct contact with an infected animal (e.g., non-human primate).

Person-to-person transmission occurs by direct contact (through broken skin or mucous membranes) with infected blood, secretions, and body fluids or by indirect contact with contaminated surfaces and materials like clothing, bedding and medical equipment. MVD is not an airborne disease, and a person is not  contagious before symptoms appear. As a result, if proper infection prevention and control precautions are strictly followed, the risk of infection is regarded as minimal.

 

Incubation period: usually five to ten days (range 2-21 days).

 

Symptoms: The onset of MVD is usually abrupt, with non-specific, flu-like symptoms such as a high fever, severe headache, chills and malaise. Rapid worsening occurs within 2–5 days for more than half of patients, marked by gastrointestinal symptoms such as anorexia, abdominal discomfort, severe nausea, vomiting, and diarrhea. In severe cases, a rash may develop, along with bleeding from various body areas. 

 

Treatment: There are several experimental drugs and vaccines for Marburg, but none has been licensed to date.

 

Further information, see ECDC Factsheet Marburg Virus, CDC

WHO assesses the risk of this outbreak as very high at the national level, high at the regional level, and low at the global level.

 

ECDC assess the overall risk for EU/EEA citizens visiting or living in Rwanda as low. This is because the likelihood of exposure to MVD – considering the low number of cases reported and the mode of transmission – and the impact are both assessed as low. For details, see LINK.

Follow media and official reports! Follow all the recommendations of the local health authorities!

 

Travellers should be made aware of the ongoing outbreak. The risk for travellers to Rwanda is assessed as low, but it is high for family members and caregivers who have contact with sick people.

 

Preventive measures:

 

  • Wash your hands regularly and carefully using soap and water (or alcohol gel if soap is unavailable).
  • Avoid contact with sick people who have symptoms, such as fever, muscle pain, and rash.
  • Avoid contact with blood and other body fluids.
  • Avoid visiting healthcare facilities in the MVD-affected areas for nonurgent medical care or non-medical reasons.
  • Avoid contact with dead bodies or items that have been in contact with dead bodies, participating in funeral or burial rituals, or attending a funeral or burial. 
  • Avoid handling, cooking, or eating bush/wild meat (meat of wild/feral mammals killed for food).
  • Wash and peel fruit and vegetables before consumption.
  • Avoid visiting mines or bat caves and contact with all wild animals, alive or dead, particularly bats.
  • If you decide to visit mines or caves inhabited by fruit bat colonies, wear gloves and other appropriate protective clothing, including masks and eye protection.
  • Practice safer sex.

 

Upon return from Rwanda:

  • Watch your health for symptoms of Marburg while in the outbreak area and for 21 days after leaving the outbreak area (no quarantine is required if there are no symptoms).

 

In case of symptoms

If you develop fever and nonspecific symptoms such as chills, headache, muscle pain or abdominal pain:

  • you should separate yourself from others (isolate) immediately and
  • directly contact the in-country hotline by phone or contact a tropical institute or university hospital infectious disease unit.
  • alert the healthcare providers of your recent travel to an area with a Marburg outbreak.

 

For clinicians:

  • Consider Marburg as a possible diagnosis in patients with epidemiologic risks factors, especially in people with possible exposure of Marburg cases in Rwanda.
  • Further information on evaluation and diagnosis: see LINK and ECDC risk assessment.

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RBC Rwanda, accessed 18.10.2024 | Travel advisory, Rwanda, 4.10.2024 | US Department of Health and Human Services, 7.10.2024

In 2024, as of 06 October 2024, 16 countries have reported 7’524 confirmed cases (+770 new confirmed cases within 1 week), including 32 deaths. The three countries with the majority of the cases in 2024 (all clades) are Democratic Republic of the Congo (6’169), Burundi, (n = 987), and Nigeria, (n = 84).

 

(Note: A significant number of suspected mpox cases that are clinically compatible with mpox remain untested due to limited diagnostic capacity in some African countries and therefore never got confirmed.)


In 2024, 15 countries have reported both 31’527 suspected and laboratory tested cases (+5’160 within 1 week, all clades), including 998 suspected and confirmed deaths (+2 within 1 week).

 

According to WHO, in 2024 as of 29 Sept 2024 the cumulative confirmed mpox cases (+ cases since last update 29 Sep 2024) were reported in the below mentioned countries (for updates, details, suspected cases, epidemic curves, see WHO LINK):

 

Clade Ia and b:

  • D.R. Congo: according to WHO: 5’610 (+559 cases since 29 Sept 2024; note OV: in the week before the reported number was not conclusive)

 

Clade Ib

  • Burundi: 987 confirmed cases (+134 cases since 29 Sept 2024, stable increase of confirmed cases) (plus hundreds of suspected cases)
  • Uganda: 69 cases (+47 cases since 29 Sept 2024)
  • Kenya: 12 cases (+4 since 29 Sept 2024)
  • Rwanda: 6 cases (+0 cases since 29 Sept 2024)
  • Outside Africa: Sweden (1 case, imported from Burundi), Thailand (1 case, imported from DRC), India (1 imported case)

 

Clade Ia:

  • Republic of the Congo: 21 confirmed cases (+0)
  • Central African Republic: 57 confirmed cases (+2)
  • Cameroon: 6 cases (+0), including unknown number of cases with clade IIa and IIb

 

Clade II (a and/or b):

  • Côte d’Ivoire: 67 cases (+15)
  • Cameroon: 6 cases including unknown number of cases with clade 1a
  • Ghana: 1 case
  • Guinea: 1 case (+0)
  • Morocco: 3 case (+1)
  • Nigeria: 84 cases (+6)
  • South Africa: 25 cases (+0)

 

In addition, mpox cases have been reported in Africa in 2024 without specification of the clade:

  • Gabon: 2 cases (+0)
  • Liberia: 14 cases (+1)

Epicurve for Ib clade cases as 6 October 2024:

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Follow local media and local health authority advice. The following prevention measures should be followed during a stay in countries where mpox is endemic/epidemic (see also Factsheet Mpox).

 

General precautions

  • Worldwide:
    • Avoid close, skin-to-skin contact with people who have or may have mpox or people who have a rash (e.g., pimples, blisters, scabs).
    • Wash your hands often with soap + water or an alcohol-based hand sanitizer containing at least 60% alcohol.
    • Avoid touching potentially contaminated personal items such as bedding/clothing, towels or sharing eating utensils/cups, food or drink with a person who has, or may have mpox.
    • Avoid sex with sick persons; use of condoms for up to 12 weeks if you sexual partner have had mpox.
    • Follow advice of local authorities.

  • When travelling to endemic / epidemic areas in Africa, in addition to above mentioned general precautions:
    • Avoid contact with and animals in areas where mpox regularly occurs.
    • Avoid eating or preparing meat from wild animals (bushmeat) or using products (creams, lotions, powders) derived from wild animals. 

     

 

Vaccination
A vaccination against mpox is available (Jynneos®, manufactured by Bavarian Nordic). The Swiss Expert for Travel Medicine recommends vaccination against mpox in following situations, as of  3 October 2024 (the recommendation will be updated regularly depending on the development of the outbreak):

 

1. People staying or travelling to Province Equateur and / or Eastern D.R. Congo (South/North Kivu) and / or Burundi in case of:

  • Clinical, research or laboratory work
  • Working with animals
    (a broader indication is still under discussion)

 

2. People staying outside of Province Equateur and / or Eastern D.R. Congo (South/North Kivu) and / or Burundi (worldwide) in case of:

  • Increased risk (e.g. laboratory workers handling mpox virus, men who have sex with men, trans-persons with multiple sexual partners), see Swiss recommendations: see Link.

 

At the present time, it is assumed that the available vaccine against mpox (e.g. Jynneos®) is also effective against clade I. This vaccine is considered safe and highly effective in preventing severe mpox disease.

 

In case of symptoms

  • Seek medical attention immediately

 

If you are diagnosed with mpox:

  • Please stay at home (isolate yourself) until your mpox rash has healed and a new layer of skin has formed. Staying away from other people and not sharing things you have touched with others will help prevent the spread of mpox.
  • People with mpox should regularly clean and disinfect the spaces they use to limit household contamination.
    Wash your hands often with soap /water or an alcohol-based hand sanitizer containing at least 60% alcohol.
  • You should not have sex while symptomatic and while you have lesions or symptoms. Use condoms for 12 weeks after infection. This is a precaution to reduce the risk of spreading the virus to a partner.
  • For more information on what do if you are sick, see CDC LINK.

 

For clinicians:

  • Consider mpox as a possible diagnosis in patients with epidemiologic characteristics and lesions or other clinical signs and symptoms consistent with mpox. This includes persons who have been in DRC or, due to the demonstrated risks of regional spread, any of its neighboring countries in the previous 21 days.
  • Further information on evaluation and diagnosis: see CDC LINK.
WHO Mpox Dashboard, accessed 10.10.2024

On 27 September 2024, Rwanda reported its first Marburg virus disease outbreak (see EpiNews as of 3 Oct 2024). 

 

  • As of 10 October 2024, 58 cases of MVD have been reported, including 13 deaths (case fatality rate: 22%); 30 patients are in isolation. So far, 12 patients have recovered. For updates, see LINK.
  • The cases are reported from eight of the 30 districts in the country. Among the confirmed cases, over 80% are health care workers from two health facilities in Kigali. Contact tracing is underway and follow-up of more than 300 contacts is ongoing.
  • On 6 October 2024, vaccinations for healthcare workers and high risk contacts started as part of a Phase 2 rapid response open-label study; vaccines have been provided by Sabin Vaccine Institute.
  • Rwanda has been implementing a number of control measures including: entry and exit screening at the airport, measures in education settings and conferences, ban on patient visits to hospitals, strengthening infection prevention and control protocols in hospitals, and measures to limit contact with dead bodies.
  • CDC has put Rwanda on alert level 3 (Reconsider nonessential travel to the Republic of Rwanda).
  • On 7 October 2024, the US Department of Health and Human Services announced that on the week of 14 October 2024 US CDC will start public health entry screening for those entering the country after having been to Rwanda the past 21 days, see LINK.

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Marburg virus disease (MVD) is a rare but severe hemorrhagic fever, caused by Marburg virus (MARV). Although MVD is uncommon, MARV has the potential to cause outbreaks with significant case fatality rates (up to 88%). All recorded MVD outbreaks have originated in Africa.

 

Transmission: Fruit bats are the natural reservoir of MARV. The majority of MVD outbreaks have been connected to human entry into bat-infested mines and caves. Humans can also get infected by direct contact with an infected animal (e.g., non-human primate).

Person-to-person transmission occurs by direct contact (through broken skin or mucous membranes) with infected blood, secretions, and body fluids or by indirect contact with contaminated surfaces and materials like clothing, bedding and medical equipment. MVD is not an airborne disease, and a person is not  contagious before symptoms appear. As a result, if proper infection prevention and control precautions are strictly followed, the risk of infection is regarded as minimal.

 

Incubation period: usually five to ten days (range 2-21 days).

 

Symptoms: The onset of MVD is usually abrupt, with non-specific, flu-like symptoms such as a high fever, severe headache, chills and malaise. Rapid worsening occurs within 2–5 days for more than half of patients, marked by gastrointestinal symptoms such as anorexia, abdominal discomfort, severe nausea, vomiting, and diarrhea. In severe cases, a rash may develop, along with bleeding from various body areas. 

 

Treatment: There are several experimental drugs and vaccines for Marburg, but none has been licensed to date.

 

Further information, see ECDC Factsheet Marburg Virus, CDC.

WHO assesses the risk of this outbreak as very high at the national level, high at the regional level, and low at the global level.

 

ECDC assess the overall risk for EU/EEA citizens visiting or living in Rwanda as low. This is because the likelihood of exposure to MVD – considering the low number of cases reported and the mode of transmission – and the impact are both assessed as low. For details, see LINK.

Follow media and official reports! Follow all the recommendations of the local health authorities!

Travellers should be made aware of the ongoing outbreak. The risk for travellers to Rwanda is assessed as low, but it is high for family members and caregivers who have contact with sick people.

 

Preventive measures:

  • Wash your hands regularly and carefully using soap and water (or alcohol gel if soap is unavailable).
  • Avoid contact with sick people who have symptoms, such as fever, muscle pain, and rash.
  • Avoid contact with blood and other body fluids.
  • Avoid visiting healthcare facilities in the MVD-affected areas for nonurgent medical care or non-medical reasons.
  • Avoid contact with dead bodies or items that have been in contact with dead bodies, participating in funeral or burial rituals, or attending a funeral or burial. 
  • Avoid handling, cooking, or eating bush/wild meat (meat of wild/feral mammals killed for food).
  • Wash and peel fruit and vegetables before consumption.
  • Avoid visiting mines or bat caves and contact with all wild animals, alive or dead, particularly bats.
  • If you decide to visit mines or caves inhabited by fruit bat colonies, wear gloves and other appropriate protective clothing, including masks and eye protection.
  • Practice safer sex.

 

Upon return from Rwanda:

  • Watch your health for symptoms of Marburg while in the outbreak area and for 21 days after leaving the outbreak area (no quarantine is required if there are no symptoms).

 

In case of symptoms
If you develop fever and nonspecific symptoms such as chills, headache, muscle pain or abdominal pain:

  • you should separate yourself from others (isolate) immediately and
  • directly contact the in-country hotline by phone or contact a tropical institute or university hospital infectious disease unit.
  • alert the healthcare providers of your recent travel to an area with a Marburg outbreak.

 

For clinicians:

  • Consider Marburg as a possible diagnosis in patients with epidemiologic risks factors, especially in people with possible exposure of Marburg cases in Rwanda.
  • Further information on evaluation and diagnosis: see LINK and ECDC risk assessment.

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RBC Rwanda, accessed 10.10.2024 | Travel advisory, Rwanda, 4.10.2024 | US Department of Health and Human Services, 7.10.2024

According to WHO, between 29 to 1 September 2024 (week 31 to 35), 19 countries shared their meningitis epidemiological data.

 

Epidemic:

  • Benin: Zoe region (Abdomey health district, crossed epidemic threshold on weeks 33 and 34)
  • D.R. Congo: Province Sud-Ubangui and province Sankuru

Alert:

  • Benin: Bargou region, Collines region
  • D.R. Congo: Haut – Lomami province, Ituri province, Lomami province, Maindombe province
  • Ghana: Savannah region
  • Mali: Bamako region

For previous epidemics and alerts, see EpiNews or news at www.healthytravel.ch.

 

Vaccination with a quadrivalent meningococcal conjugate vaccine (Menveo® or Nimenrix®) is recommended:

 

  • During epidemics or alerts, vaccination is recommended for stays > 7 days or in the case of close contact with the population.

 

If no alert or epidemic is reported, vaccination is recommended for travel to the ‘meningitis belt’ during the dry season (typically occurring from December to June) across sub-Saharan Africa if

  • Travelling for >30 days or
  • For shorter stays, depending on the individual risk (e.g. close personal contacts, work in health care facilities, stay in heavily occupied accommodation, risk of epidemics).
WHO meningitis bulletin, week 31-35

On 27 September 2024, the Rwanda Ministry of Health announced the confirmation of Marburg virus disease in patients in health facilities in the country. As of 3 October, 36 cases of MVD have been reported, including 11 deaths (Case fatality rate: 31%). The cases are reported from seven of the 30 districts in the country (Gasabo, Gatsibo, Kamonyi, Kicukiro, Nyagatare, Nyarugenge and Rubavu districts). Among the confirmed cases, over 70% are health care workers from two health facilities in Kigali. Contact tracing is underway with 410 contacts under follow-up. The source of the infection is still under investigation.

 

One contact travelled to Belgium from Rwanda. WHO was made aware of this by the public health authorities in Belgium. They shared detailed information on the contact's situation, that they remained healthy, completed the 21-day monitoring period, did not present with any symptoms, and are not a risk to public health.

 

This is the first time MVD has been reported in Rwanda. The Government of Rwanda is coordinating the response with support from WHO and partners. The Ministry of Health of Rwanda announced several control measures including a ban on patient visits to hospitals, strengthening protocols in hospitals, and measures to limit contact with dead bodies.
Rwanda will start cinical trials of experimental vaccines and treatments for MVD in the next few weeks.

 

Marburg virus disease (MVD) is a rare but severe hemorrhagic fever, caused by Marburg virus (MARV). Although MVD is uncommon, MARV has the potential to cause outbreaks with significant case fatality rates (up to 88%). All recorded MVD outbreaks have originated in Africa.


Transmission: Fruit bats are the natural reservoir of MARV. The majority of MVD outbreaks have been connected to human entry into bat-infested mines and caves. Human can also get infected by direct contact with an infected animal (e.g., non-human primate).


Person-to-person transmission occur by direct contact (through broken skin or mucous membranes) with infected blood, secretions, and body fluids or by indirect contact with contaminated surfaces and materials like clothing, bedding and medical equipment MVD is not an airborne disease, and a person is not  contagious before symptoms appear. As a result, if proper infection prevention and control precautions are strictly followed, the risk of infection is regarded as minimal.

 

Incubation period: usually five to ten days (range 2-21 days)

 

Symptoms: The onset of MVD is usually abrupt, with non-specific, flu-like symptoms such as a high fever, severe headache, chills and malaise. Rapid worsening occurs within 2–5 days for more than half of patients, marked by gastrointestinal symptoms such as anorexia, abdominal discomfort, severe nausea, vomiting, and diarrhea. In severe cases, a rash may develop, along with bleeding from various body areas. 

Treatment: There are several experimental drugs and vaccines for Marburg, but none has been licensed to date.

Further information, see ECDC Factsheet Marburg Virus. CDC.

WHO assesses the risk of this outbreak as very high at the national level, high at the regional level, and low at the global level.

 

Follow media and official reports. The risk for travellers is usually very low, but it is high for family members and caregivers who have contact with sick people.

 

Preventive measures:

  • Wash your hands regularly and carefully using soap and water (or alcohol gel if soap is unavailable).
  • Avoid contact with sick people who have symptoms, such as fever, muscle pain, and rash.
  • Avoid contact with blood and other body fluids
  • Avoid visiting healthcare facilities in the MVD-affected areas for nonurgent medical care or non-medical reasons.
  • Avoid contact with dead bodies or items that have been in contact with dead bodies, participating in funeral or burial rituals, or attending a funeral or burial. 
  • Avoid handling, cooking, or eating bush/wild meat (meat of wild/feral mammals killed for food).
  • Wash and peel fruit and vegetables before consumption.
  • Avoid visiting mines or bat caves and contact with all wild animals; alive or dead, particularly bats.
  • If you decide to visit mines or caves inhabited by fruit bat colonies, wear gloves and other appropriate protective clothing, including masks.
  • Practice safer sex.

 

Upon return from Rwanda:

  • Watch your health for symptoms of Marburg while in the outbreak area and for 21 days after leaving the outbreak area (no quarantine is required if there are no symptoms).

 

In case of symptoms

 

If you develop fever and nonspecific symptoms such as chills, headache, muscle pain or abdominal pain:

  • you should separate yourself from others (isolate) immediately and
  • directly contact the in-country hotline by phone or contact a tropical institute or university hospital infectious disease unit.
  • alert the healthcare providers of your recent travel to an area with a Marburg outbreak.

 

For clinicians:

  • Consider Marburg as a possible diagnosis in patients with epidemiologic risks factors, especially in people with possible exposure of Marburg cases in Rwanda.

 

Further information on evaluation and diagnosis: see LINK.

WHO DON, 30.9.2024| Via ProMED 1.10.2024 | WHO 28.9.2024 | Reuters 3.10.2024

In 2024, as of 01 September 2024, 15 countries have reported 3’891 confirmed cases, including 32 deaths. The three countries with the majority of the cases in 2024 are The Democratic Republic of the Congo, (n = 3’361), Burundi, (n = 328), and Nigeria (n = 48).

 

Note: a significant number of suspected cases, that are clinically compatible with mpox are not tested due to limited diagnostic capacity and never get confirmed. WHO efforts on integrating these data is currently ongoing and will be included in future updates. Not all countries have robust surveillance systems for mpox, so case counts are likely to be underestimates.


According to WHO, in 2024 as of 1 Sept 2024, mpox due to monkeypox virus clade I were reported in (for updates, details, epidemic curves, see WHO LINK):

 

Clade Ia and b:

  • D.R. Congo: According to WHO: 3’361 cases. Increasing trend in number of cases.

According to Africa CDC, update 31 Aug 2024: Since the last update (23 August 2024 ), the MoH reported 1’838 confirmed, 1’095 suspected and 35 deaths (CFR: 2.2%) of mpox from 16 provinces. This is a 137% increase in the number of new cases reported compared to the last update. Cumulatively, 4’799 confirmed, 17’801 suspected and 610 deaths (CFR: 3.4%) of mpox have been reported from all 26 provinces in DRC. Children <15 years accounted for 66% of cases and 82% of deaths. Of the confirmed cases, 73% were males. Clade Ia and Ib was isolated from the confirmed cases.

 

Clade Ib

  • Burundi: 328 confirmed cases (plus more than 700 cases suspected cases), including more than 190 hospitalized patients. Increasing trend in cases (+8 % within one week).
    The majority of case are from North Bujumbura, Kayanza and South Bujumbura district. A total of 29 districts out of 49 districts) have reported at least one positive mpox case.
  • Rwanda: 4 cases
  • Uganda: 10 cases
  • Kenya: 4 cases
  • Outside Africa: Sweden (1 case, imported from Burundi), Thailand (1 case, imported from DRC)

 

Clade Ia:

  • D.R. Congo: 23 cases
  • Republic of the Congo: 49 confirmed cases
  • Central African Republic: 45 confirmed cases
  • Cameroon: 5 cases including unknown number of cases with clade IIa and IIb

Mpox due to monkeypox virus clade II (a and b) reported in 2024 (for updates, details, epidemic curves, see WHO LINK):

  • Côte d’Ivoire: 28 cases
  • Nigeria: 48 cases
  • South Africa: 24 cases
  • Marocco: 1 case
  • Cameroon: 5 cases including unknown number of cases with clade 1a

In addition, mpox cases have been reported in Africa without specification of the clade in 2024:

  • Gabon: 2 cases
  • Guinea: 1 case
  • Liberia: 7 cases

 

Clades globally detected (1 Jan 2022 to 01 Sept 2024), Link                        Outbreak status (active transmission = red), Link

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WHO conducted the latest global mpox risk assessment in August 2024. Based on the available information, the risk was assessed as:

  • In eastern Democratic Republic of the Congo and neighbouring countries, the overall risk is assessed as high.
  • In areas of the Democratic Republic of the Congo where mpox is endemic, mpox risk is assessed as high.
  • In Nigeria and other countries of West, Central and East Africa where mpox is endemic, mpox risk is assessed as moderate.

 

WHO risk assesment, see LINK.

 

Follow local media and local health authority advice. The following prevention measures should be followed during a stay in countries where mpox is endemic/epidemic (see also Factsheet mpox).

General precautions

  • Worldwide:
    • Avoid close, skin-to-skin contact with people who have or may have mpox or people who have a rash (e.g., pimples, blisters, scabs).
    • Wash your hands often with soap + water or an alcohol-based hand sanitizer containing at least 60% alcohol.
    • Avoid touching potentially contaminated personal items such as bedding/clothing, towels or sharing eating utensils/cups, food or drink with a person who has, or may have mpox.
    • Avoid sex with sick persons; use of condoms for up to 12 weeks if you sexual partner have had mpox.
    • Follow advice of local authorities.
  • When travelling to endemic / epidemic areas in Africa, in addition to above mentioned general precautions:
    • Avoid contact with and animals in areas where mpox regularly occurs.
    • Avoid eating or preparing meat from wild animals (bushmeat) or using products (creams, lotions, powders) derived from wild animals.

Vaccination


A vaccination against mpox is available (Jynneos®, manufactured by Bavarian Nordic). The Swiss Expert for Travel Medicine recommends vaccination against mpox in following situations, status 30 August 2024 (the recommendation will be updated regularly depending on the development of the outbreak):

1. People staying or travelling to Eastern D.R. Congo and Burundi in case of:

  • Clinical, research or laboratory work
  • Working with animals

(of note: broader indication is under discussion)

2. People staying outside of Eastern D.R. Congo and Burundi (worldwide) in case of

  • Increase risk (e.g. laboratory workers handling mpox virus, men who have sex with men or trans-persons with multiple sexual partners), see Swiss recommendations: see Link.

At the present time, it is assumed that the available vaccine against mpox (e.g. Jynneos®) is also effective against the new clade I. This vaccine is considered safe and highly effective in preventing severe mpox disease.


In case of symptoms

  • Seek medical attention immediately

If you are diagnosed with mpox:

  • Please stay at home (isolate yourself) until your mpox rash has healed and a new layer of skin has formed. Staying away from other people and not sharing things you have touched with others will help prevent the spread of mpox. People with mpox should regularly clean and disinfect the spaces they use to limit household contamination.
  • Wash your hands often with soap /water or an alcohol-based hand sanitizer containing at least 60% alcohol.
  • You should not have sex while symptomatic and while you have lesions or symptoms. Use condoms for 12 weeks after infection. This is a precaution to reduce the risk of spreading the virus to a partner.
  • For more information on what do if you are sick, see CDC LINK.

For clinicians:

  • Consider mpox as a possible diagnosis in patients with epidemiologic characteristics and lesions or other clinical signs and symptoms consistent with mpox. This includes persons who have been in DRC or, due to the demonstrated risks of regional spread, any of its neighboring countries in the previous 21 days.
  • Further information on evaluation and diagnosis: see CDC LINK.
WHO mpox Dashboard, accessed 5.9.2024
  • Following the report of an imported Monkeypox virus (MPXV) clade Ib case in Sweden on 15 August 2024 in a returning traveler from Burundi, Thailand reported a confirmed imported case due to MPXV clade Ib on 22 August 2024. The case is a European man, with travel history to the Democratic Republic of Congo.
  • On August 22, 2024, Gabon reported a suspected case of mpox clade Ib in a person with a travel history to Uganda (LINK).

Epidemiological situation: Mpox outbreaks are caused by different clades, clades 1 and 2, see EpiNews as of 16 August 2024. Historically, clade 1 has been associated with a higher percentage of people with mpox developing severe illness or dying, compared to clade 2 (responsible for the global spread in 2022). D.R. Congo (DRC) has been the most affected country, with a large increase of mpox cases due to MPXV clade I being reported since November 2023. In April 2024, sequencing of mpox cases from Kamituga in South Kivu province in eastern DRC, within the context of an observational study, identified a subtype of clade I, clade Ib. Both MPXV clade Ia and clade Ib have been circulating in DRC, while clade Ia has been detected in Congo and Central African Republic.

 

Geographical spread of the new MPXV clade Ib variant occurs via transport routes through sexual contact (e.g. sex workers), and then local transmission is observed in households and other settings (which are becoming increasingly important).


In recent weeks, confirmed mpox cases due to MPXV clade Ib have been reported by countries neighbouring DRC, such as:

  • Burundi (highest number of cases outside DRC): As of 17 August 2024, there had been 545 alerts of mpox cases since the outbreak declaration, of which 474 suspected cases (86.9%) had been investigated and validated. Of 358 suspected cases tested, 142 (39.7%) tested positive for MPXV. Genomic sequencing analysis has confirmed clade Ib MPXV. About 37.5 cases % are among children <10 years old.
  • Kenya. 1 case confirmed, for details see LINK. As of 13 August, a total of 14 suspected cases had been identified, one case had tested positive for MPXV Clade Ib, 12 suspected cases had tested negative, and the test result for one case was pending.
  • Rwanda: 2 confirmed cases in July and 2 confirmed cases in August.
  • Uganda: 2 confirmed cases

 

On 14 August 2024, WHO declared the current clade I monkeypox virus outbreak a public health emergency of international concern (PHEIC).

 

The type of exposure reported by cases in DRC includes sexual contact, non-sexual direct contact, household contact and healthcare facility contacts. The cases reported in Rwanda had travel history to DRC and Burundi, investigation showed that the cases reported by Uganda took place outside the country, while the case reported in Kenya was detected at a point of entry. For clade Ib (reported in Eastern DRC, Burundi, Rwanda, Uganda and Kenya), close physical contact (sexual contact) has been documented as the predominant mode of transmission, while for clade Ia (in endemic areas of DRC, Congo and CAR) multiple modes of transmission have been documented including zoonotic transmission.


The local transmission (non-sexual) is alarming and will likely not only happening in Burundi but in all new African affected countries, still with new location affected through sexual network. 

 

For details of the cases, epidemiology, public health response and WHO advice, see WHO LINK.

Follow local media and local health authority advice. The following prevention measures should be followed during a stay in countries where mpox is endemic/epidemic:

General precautions:

  • Refrain from sexual or other close contact with people who are sick with signs and symptoms of mpox, including those with skin lesions or genital lesions.
  • Avoid contact with wild animals (alive or dead) in areas where mpox regularly occurs.
  • Avoid contact with contaminated materials used by people who are sick (such as clothing, bedding, or materials used in healthcare settings) or that came into contact with wild animals.
  • Avoid eating or preparing meat from wild animals (bushmeat) or using products (creams, lotions, powders) derived from wild animals.
  • Avoid sex with sick persons and use of condoms for up to 12 weeks after the convalescence of the sexual partner.

 

A vaccination against mpox is available (Jynneos®, manufacture Bavarian Nordic). There is an increased demand worldwide with risk of vaccine shortage. The Swiss Expert for Travel Medicine recommends vaccination against mpox in following situations, status 30 August 2024 (the recommendation will be updated regularly depending on the development of the outbreak):

 

People staying or travelling to Eastern D.R. Congo and Burundi in case of:

  • Clinical or research or laboratory work
  • Working with animals
  • (of note: broader indication is under discussion)

People staying outside of Eastern D.R. Congo and Burundi (worldwide) in case of

  • Increase risk (e.g. laboratory workers handling mpox virus, men who have sex with men or trans-persons with multiple sexual partners), see Swiss recommendations: see Link.

At the present time, it is assumed that the available vaccine (Jynneos®) is also effective against the new clade I. This vaccine is considered safe and highly effective in preventing severe mpox disease.

 

In case of symptoms:

  • Seek medical attention immediately


If you are diagnosed with mpox:

  • Please stay at home (isolate yourself) until your mpox rash has healed and a new layer of skin has formed. Staying away from other people and not sharing things you have touched with others will help prevent the spread of mpox. People with mpox should regularly clean and disinfect the spaces they use to limit household contamination.
  • Wash your hands often with soap and water or an alcohol-based hand sanitiser containing at least 60% alcohol.
  • Youshould not have sex while symptomatic and while you have lesions or symptoms. Use condoms for 12 weeks after infection. This is a precaution to reduce the risk of spreading the virus to a partner.
  • For more information: see Factsheet Mpox.

 

For clinicians:

  • Consider mpox as a possible diagnosis in patients with epidemiologic characteristics and lesions or other clinical signs and symptoms consistent with mpox. This includes persons who have been in DRC or, due to the demonstrated risks of regional spread, any of its neighboring countries (ROC, CAR, Rwanda, Burundi, Uganda, Zambia, Angola, Tanzania, and South Sudan) in the previous 21 days.
  • Further information on Evaluation and Diagnosis: see CDC LINK.
For more details, see LINK

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ECDC CDTR 23.8.2024

WHO Director-General Dr Tedros has determined that the upsurge of mpox (formerly monkeypox) in the Democratic Republic of the Congo (DRC) and a growing number of countries in Africa constitutes a public health emergency of international concern (PHEIC) under the International Health Regulations (2005) (IHR). The PHEIC will help to take further coordinated international action to support countries in combating disease outbreaks.

This PHEIC determination is the second in two years relating to mpox. Mpox was first detected in humans in 1970, in the DRC. The viral disease is caused by the Monkeypox virus (MPXV), which is present in the wildlife (in certain small mammals) and the disease is considered endemic in countries in central and west Africa. In July 2022, the multi-country outbreak of mpox was declared a PHEIC after an outbreak occurred in Europe and spread rapidly via sexual contact across a range of countries where the virus had not been seen before. That PHEIC was declared over in May 2023 after there had been a sustained decline in global cases.

Since November 2023, the Democratic Republic of the Congo (DRC) has seen a significant increase in mpox cases and the emergence of a new mpox clade I. The country has reported over 16’000 new cases and more than 500 deaths in 2024.  Mpox outbreaks are caused by different clades, clades 1 and 2. Historically, clade 1 has been associated with a higher percentage of people with mpox developing severe illness or dying, compared to clade 2. The clades are now subdivided into clade 1a, 1b and clade 2a, 2b.

  • Clade 1a is the clade endemic in DRC and other central and East African countries (e.g. the Central African Republic and the Republic of Congo) for decades, it affects mostly children and is spreading through multiple mode of transmission (including animal-to human transmission, close nonsexual contact, sexual contact).
  • Clade 1b, identified since September 2023, is currently causing the outbreak in eastern DRC and neighboring countries (Burundi, Rwanda, Kenya, and Uganda; and more recently in a returning traveler from Burundi to Sweden), it affects mostly adults of both sex and is spreading predominantly through intimal contact (sexual networks). Nonsexual transmission is also happening to a lesser extent. At present, there is no evidence that it is more transmissible or more severe than the clade 1a.
  • Clade 2a is endemic in various countries of West Africa for decades with low incidence and is spreading through multiple modes of transmission like clade 1a.
  • Clade 2b is the clade at the origin of the 2022/2023 global outbreak (116 countries), it affects mostly men (>96%) and is spreading primarily through sexual contact (particularly men having sex with men). It is still ongoing and could affect people with risk factors in all countries around the world, including African countries.


Details to Mpox, see LINKs of Swiss FOPH, Robert Koch-Institute Germany, ECDC, CDC.

 

Countries where mpox virus clade I and/or clade II have been detected:

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Follow local media and local health authority advice.

The following prevention measures should be followed during a stay in countries where mpox is endemic/epidemic:

General precautions:

  • Refrain from sexual or other close contact with people who are sick with signs and symptoms of mpox, including those with skin lesions or genital lesions.
  • Avoid contact with wild animals (alive or dead) in areas where mpox regularly occurs.
  • Avoiding contact with contaminated materials used by people who are sick (such as clothing, bedding, or materials used in healthcare settings) or that came into contact with wild animals.
  • Avoid eating or preparing meat from wild animals (bushmeat) or using products (creams, lotions, powders) derived from wild animals.
  • Avoid sex with sick persons and use of condoms for up to 12 weeks after the convalescence of the sexual partner.

 

A vaccination against mpox is available (Jynneos®, manufacture Bavarian Nordic). There is an increased demand worldwide with risk of vaccine shortage. The Swiss Expert for Travel Medicine recommends vaccination against mpox in following situations, status 16 August 2024 (the recommendation will be updated regularly depending on the development of the outbreak):

1. People staying or travelling to Eastern D.R. Congo and Burundi in case of:

  • Clinical or research or laboratory work
  • Working with animals

2. People staying outside of Eastern D.R. Congo and Burundi (worldwide) in case of:

  • Increase risk (e.g. laboratory workers handling mpox virus, men who have sex with men or trans-persons with multiple sexual partners), see Swiss recommendations: see Link.

At the present time, it is assumed that the available vaccine (Jynneos®) is also effective against the new clade I. This vaccine is considered safe and highly effective in preventing severe Mpox disease.

 

In case of symptoms:

  • Please stay at home (isolate) until your mpox rash has healed and a new layer of skin has formed. Staying away from other people and not sharing things you have touched with others will help prevent the spread of mpox. People with mpox should clean and disinfect the spaces they occupy regularly to limit household contamination.
  • Wash hands often with soap and water or an alcohol-based hand sanitiser containing at least 60% alcohol.
  • You should not have sex while symptomatic and while lesions are present. Use condoms for 12 weeks after infection. This is a precaution to reduce the risk of spreading the virus to a partner.
  • Further information on what do if you are sick, see CDC LINK.

For clinicians:

  • Consider mpox as a possible diagnosis in patients with epidemiologic characteristics and lesions or other clinical signs and symptoms consistent with mpox. This includes persons who have been in DRC or, due to the demonstrated risks of regional spread, any of its neighboring countries (ROC, CAR, Rwanda, Burundi, Uganda, Zambia, Angola, Tanzania, and South Sudan) in the previous 21 days.
  • Further information on Evaluation and Diagnosis: see CDC LINK.

The European Center for Disease Control (ECDC) has issued a risk assessment on 16 August 2024 with specific advice, for details see LINK.

Details, see Link

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WHO, 14.8.2024 | CDC 15.8.2024 and Health Alert 7.8.2024 | ECDC | ECDC Risk Assessment, 16.8.2024

In 2021, nine countries in the WHO African Region (Cameroon, Chad, Central African Republic (CAR), Côte d'Ivoire, Democratic Republic of Congo (DRC), Ghana, Niger, Nigeria, and Republic of Congo) reported human yellow fever cases that were confirmed in the laboratory. The number of cases in these outbreaks is increasing compared to previous years. Yellow fever cases classified as probable have also been reported in Benin, Burkina Faso, Gabon, Mali, Togo, and Uganda.

Some of the affected countries are classified as fragile, conflict-affected, or vulnerable, where population immunity to yellow fever is low.

 

Consequences for travelers

Yellow fever vaccination is strongly recommended when traveling to yellow fever endemic areas, see country pages www.healthytravel.ch/countries/ or 'Reisemedizinischen Tabellen' of the FOPH: LINK.

 

References

WHO DON, 23.12.2021

Masernausbrüche werden aus mindestens 14 Ländern Afrikas berichtet mit einigen Hundert bis mehreren Tausend Fällen seit Jahresbeginn 2021.

Masern sind eine hoch ansteckende Viruserkrankung, die über die Atemwege übertragen wird. Sie ist in der ganzen Welt verbreitet. Mit einem Impfstoff lässt sich die Krankheit sehr wirksam verhindern.

 

Folgen für Reisende

Eine Reise bietet eine ideale Gelegenheit, den Schutz vor Masern zu kontrollieren (2x geimpft oder durchgemachte Masern) und wenn nötig den Impfschutz zu aktualisieren.

 

Referenzen

WHO | Regional Office for Africa, Woche 38, 13.-19.9.2021

Informazioni generali

Ultime misure di viaggio per Paese relative all'epidemia di malattia da virus Ebola nella Repubblica Democratica del Congo e in Uganda: vedi il LINK.
Informazioni dettagliate sulle diverse malattie (aspetti principali, mappe, schede informative, ecc.) sono incluse nella sezione "Rischi importanti per la salute", altrimenti disponibili sotto la rispettiva vaccinazione.

Vaccinazioni per tutti i viaggiatori

 
Risk Area
Factsheet
Flyer
SOP
MAP
Bookmark
See map
 
 
 

 
WHO recommendation
  • Per motivi medici: la vaccinazione non è raccomandata.
 

 
Requisito del paese all'ingresso

Per motivi amministrativi, il paese è soggetto alle seguenti norme di ingresso:

  • La vaccinazione è obbligatoria in caso di arrivo entro 6 giorni dalla partenza o dal transito da paesi a rischio di trasmissione della febbre gialla.

Esenti da questo requisito d'ingresso:

  • Bambini di età inferiore a 1 anno.
  • Passeggeri che transitano per Ruanda se non lasciano l'area di transito.
 

  • La febbre gialla è un'infezione virale potenzialmente letale. È disponibile un vaccino altamente efficace. 
  • La vaccinazione è fortemente raccomandata a tutti i viaggiatori che viaggiano in regioni dove è presente la febbre gialla, anche se non è un requisito obbligatorio per l'ingresso nel paese.
  • Una singola dose di richiamo è raccomandata per le persone immunocompetenti dopo 10 anni.
  • La vaccinazione contro la febbre gialla deve essere somministrata da un medico o da un centro autorizzato almeno dieci giorni prima dell'arrivo nel paese di destinazione e registrata nel libretto di vaccinazione contro la febbre gialla ("Certificato internazionale di vaccinazione").
  • Per i viaggiatori in gravidanza, in allattamento o affetti da patologie che causano immunosoppressione, si consiglia di consultare un esperto in medicina dei viaggi.

Yellow_Fever_Factsheet_Public_ECTM_IT.pdf

Insect_and_Tick_Bite_Protection_Factsheet_Public_ECTM_IT.pdf

  • Per motivi medici: la vaccinazione non è raccomandata.

Per motivi amministrativi, il paese è soggetto alle seguenti norme di ingresso:

  • La vaccinazione è obbligatoria in caso di arrivo entro 6 giorni dalla partenza o dal transito da paesi a rischio di trasmissione della febbre gialla.

Esenti da questo requisito d'ingresso:

  • Bambini di età inferiore a 1 anno.
  • Passeggeri che transitano per Ruanda se non lasciano l'area di transito.

2026-07-16 Yellow fever World map IT (c).jpg

  • La febbre gialla è presente nell' Africa sub-sahariana e in Sud America ed è trasmessa dalle zanzare.
  • La malattia può essere grave nei viaggiatori non vaccinati e il decesso può avvenire in oltre il 50% dei casi.
  • È disponibile un vaccino altamente efficace.
  • A causa degli effetti secondari potenzialmente gravi, il vaccino è usato con cautela in persone immunocompromesse o anziane, come anche nelle donne in gravidanza.
La febbre gialla è un'infezione virale acuta trasmessa dalle punture di zanzara. La malattia è presente nell' Africa sub-sahariana e in Sud America. È una malattia potenzialmente letale. Ma la vaccinazione offre una protezione molto elevata.
La febbre gialla è endemica nei Paesi dell'Africa sub-sahariana, del Sud America e a Panama. La trasmissione avviene durante tutto l'anno, ma può avere un picco nella stagione delle piogge. Nonostante siano presenti le stesse specie di zanzare, la febbre gialla non è mai stata riportata in Asia.
Il virus della febbre gialla si trasmette all'uomo principalmente attraverso la puntura di zanzare Aedes infette attive di giorno o di specie Haemagogus, che sono attive di giorno e di notte. Le zanzare contraggono il virus nutrendosi di primati infetti (umani o non umani) e possono quindi trasmettere il virus ad altri primati (umani o non umani). La trasmissione della febbre gialla e le epidemie sono favorite soprattutto dall’interazione tra la giungla, la savana e le zone urbane. Gli esseri umani che lavorano nella giungla possono contrarre il virus e ammalarsi. Il virus può poi essere portato in ambienti urbani da persone infette e può essere trasmesso ad altre persone.
La maggior parte delle persone infettate dal virus della febbre gialla non presenta sintomi o ne ha solo lievi e recupera completamente. Alcune persone sviluppano la malattia della febbre gialla con sintomi che si manifestano in genere da 3 a 6 giorni dopo l'infezione. I sintomi non sono specifici e sono simili a quelli dell'influenza (febbre, brividi, dolori alla testa e al corpo). Dopo una breve remissione, circa il 10-20% sviluppa una malattia più grave. La malattia grave è caratterizzata da febbre alta, pelle e occhi gialli, emorragie, shock e insufficienza d'organo. Circa il 30-60% dei pazienti con malattia grave muore.
Non esistono farmaci specifici. Il trattamento è solo di supporto e consiste nel somministrare liquidi e abbassare la febbre. L'aspirina e altri farmaci antinfiammatori non steroidei, come l'ibuprofene o il naprossene, devono essere evitati a causa del rischio di aumento di sanguinamento.

Come per tutte le malattie trasmesse dalle zanzare, la prevenzione dalle punture di zanzara va fatta sia di giorno che di notte (vedi foglio informativo "Protezione dalle punture di insetti e zecche"). Il vaccino disponibile è altamente efficace e assicura una protezione a lungo termine. È raccomandato per le persone di età pari o superiore a 9 mesi che viaggiano in zone endemiche di febbre gialla. Inoltre, può essere obbligatorio presentare una prova di vaccinazione per l'ingresso in alcuni paesi.

Il vaccino è una forma viva attenuata del virus. Nelle persone immunocompetenti, la protezione inizia circa 10 giorni dopo la prima vaccinazione. Le reazioni al vaccino contro la febbre gialla sono generalmente lievi e comprendono mal di testa, dolori muscolari e febbre di basso grado. Gli effetti secondari possono essere trattati con paracetamolo, ma l'aspirina e altri farmaci antinfiammatori non steroidei, come l'ibuprofene o il naprossene, dovrebbero essere evitati. In rarissime occasioni, le persone possono sviluppare reazioni gravi al vaccino contro la febbre gialla, a volte pericolose per la vita; è per questo che per motivi di sicurezza il vaccino viene usato con cautela nelle persone immunocompromesse, nelle donne in gravidanza e negli anziani. Se si fa parte di questo gruppo, rivolgersi al proprio esperto di medicina dei viaggi.

Nel 2016, l'OMS ha modificato le dosi di richiamo per la febbre gialla da 10 anni a una singola dose, che è considerata garantire la protezione per tutta la vita. Ma questa decisione si è basata su dati limitati e principalmente su popolazioni endemiche, potenzialmente esposte a richiami naturali (attraverso il contatto con zanzare infette), che non si applicano ai viaggiatori provenienti da regioni non endemiche. Siccome diversi esperti hanno espresso preoccupazioni riguardo alla strategia della dose singola dell'OMS, il Comitato svizzero di esperti per la medicina dei viaggi raccomanda una dose di richiamo singola ≥10 anni (massimo 2 dosi per tutta la vita) in persone immunocompetenti dopo la prima vaccinazione prima di considerare l'immunità valida per tutta la vita.
  • Mappa della febbre gialla - Centers for Disease Control and Prevention: https://www.cdc.gov/yellowfever/maps/index.html
  • Informazioni sulla febbre gialla - Centers for Disease Control and Prevention: https://www.cdc.gov/yellowfever/index.html
  • Informazioni sulla febbre gialla - European Centre for Disease Prevention and Control: https://www.ecdc.europa.eu/en/yellow-fever/facts
   
Tutto il paese
 
 
 
 

 
Raccomandazione
  • La vaccinazione contro l'epatite A è raccomandata a tutti i viaggiatori che si recano in paesi tropicali o subtropicali.
 

  • L'epatite A è un'infezione del fegato causata da un virus.
  • Il virus si trasmette facilmente attraverso cibo o acqua contaminati, ma può essere trasmesso anche attraverso il contatto sessuale.
  • Esiste un vaccino sicuro e molto efficace che offre una protezione a vita.
  • La vaccinazione contro l'epatite A è raccomandata a tutti i viaggiatori che si recano in Paesi tropicali o subtropicali e ai gruppi a rischio.

Hepatitis_A_Factsheet_Public_ECTM_IT.pdf

  • L'epatite A è un'infezione del fegato causata da un virus.
  • Il virus si trasmette facilmente attraverso cibo o acqua contaminati, ma può essere trasmesso anche attraverso il contatto sessuale.
  • Esiste un vaccino sicuro e molto efficace che offre una protezione a vita.
  • La vaccinazione contro l'epatite A è raccomandata a tutti i viaggiatori che si recano in Paesi tropicali o subtropicali e ai gruppi a rischio.
L'epatite A è causata da un virus altamente contagioso che colpisce il fegato. È nota anche come itterizia o epatite del viaggiatore. L'epatite A è una delle malattie infettive più comuni che si possono contrarre in viaggio se non si è vaccinati. 
L'epatite A è diffusa in tutto il mondo, ma il rischio di infezione è più elevato nei Paesi con scarse condizioni igieniche. Il rischio aumenta nella maggior parte dei Paesi tropicali e subtropicali e in alcuni Paesi dell'Europa orientale e del Mediterraneo. Nei Paesi del Nord Europa possono verificarsi focolai quando i bambini non vaccinati si infettano durante le visite dei familiari nei Paesi tropicali e subtropicali e al loro ritorno trasmettono il virus nelle strutture per l’infanzia.
Negli ultimi anni, si è registrato un aumento dei casi anche in Nord America e in Europa, compresa la Svizzera, in particolare tra gli uomini che hanno rapporti sessuali con altri uomini (MSM).
La trasmissione avviene principalmente per via oro-fecale attraverso l'acqua o il cibo contaminati. Altre vie di trasmissione sono il contatto personale ravvicinato, soprattutto quello sessuale (sesso anale-orale) o l'igiene inadeguata delle mani.
Circa 2-4 settimane dopo l'infezione, possono comparire sintomi come febbre, stanchezza, nausea, perdita di appetito e diarrea. La pelle e gli occhi possono diventare gialli (itterizia) entro pochi giorni. La maggior parte dei sintomi scompare dopo alcune settimane, anche se la stanchezza può persistere per mesi. Nei bambini piccoli i sintomi sono generalmente scarsi o assenti, ma negli anziani la malattia può essere grave e prolungata. Dopo la guarigione l'immunità dura tutta la vita.
Non esiste un trattamento specifico. La convalescenza da un'infezione acuta da epatite A può richiedere diverse settimane o mesi. La vaccinazione, effettuata fino a 7 giorni dopo il contatto con il virus, può prevenire l'insorgenza o attenuare il decorso della malattia.

Esiste un vaccino sicuro e molto efficace che consiste in due iniezioni a distanza di almeno 6 mesi. Offre una protezione a vita dopo la seconda dose. La vaccinazione contro l'epatite A può essere somministrata anche in combinazione con la vaccinazione contro l'epatite B (in questo caso sono necessarie 3 dosi se somministrate a persone maggiori di 16 anni).

La vaccinazione contro l'epatite A è raccomandata a tutti i viaggiatori che si recano in aree a rischio e alle persone con un rischio personale maggiore, come le persone affette da malattie epatiche croniche, gli uomini che hanno rapporti sessuali con altri uomini e le persone con un rischio professionale maggiore, come i lavoratori del servizio sanitario o a contatto con le acque reflue.

  • Ufficio federale della sanità pubblica (UFSP). Epatite A
  • Epatite Svizzera
Tutto il paese
 
 
 
  • La rabbia è trasmessa principalmente dai cani (e dai pipistrelli), ma qualsiasi mammifero può essere infettivo.
  • È invariabilmente fatale nel momento in cui si manifestano i sintomi.
  • La rabbia si previene meglio con una vaccinazione prima del viaggio e con un comportamento adeguato verso i mammiferi.
  • La vaccinazione prima del viaggio è consigliata anche perché spesso i vaccini e le immunoglobuline non sono disponibili in molti paesi in cui si viaggia. La vaccinazione prima del viaggio è altamente raccomandata soprattutto in caso di
    • Viaggi ripetuti soggiorni di lunga durata in paesi endemici,
    • viaggi brevi ad alto rischio individuale, come viaggiatori su "due ruote", trekking in regioni remote, viaggi con neonati e bambini
    • persone che lavorano con gli animali o esploratori di grotte (pipistrelli!).
    • Per dettagli, vedere SOP vaccinazione contro la rabbia (disponibile solo in HealthyTravel PRO).
  • Attenzione: un morso o un graffio, così come il contatto con la saliva di un mammifero su una ferita aperta, è sempre un'emergenza! Scoprite di seguito le azioni necessarie!

Rabies_Factsheet_Public_ECTM_EN.pdf

Questo factsheet contiene importanti informazioni sulla rabbia. Per prepararsi in modo ottimale al viaggio, si consiglia di leggere attentamente queste informazioni e di portarlo con sé durante il viaggio!
  • Rabies is mainly transmitted by dogs (and bats), but any mammal can be infectious.
  • The disease is invariably fatal at the time when symptoms occur.
  • Rabies is best prevented by a pre-travel vaccination and appropriate behavior towards mammals (avoiding contacts).
  • Pre-travel vaccination (see section prevention) is also recommended because vaccines and immunoglobulins are often not available in many travel countries.  
  • Attention: a bite or a scratch wound as well as a contact with mammal saliva on an open wound is always an emergency! Find out about the necessary actions below!
La malattia della rabbia è invariabilmente fatale e si trasmette attraverso la saliva o altri fluidi del corpo di animali a sangue caldo (cioè mammiferi) infetti.
I cani sono responsabili di oltre il 95% dei casi umani. Anche pipistrelli, gatti e (raramente) scimmie e altri mammiferi possono trasmettere la rabbia. Le regioni a più alto rischio sono l'Asia, l'Africa e alcuni Paesi dell'America Latina (ad esempio, la Bolivia). La rabbia può manifestarsi ovunque nel mondo, tranne nei Paesi in cui l'eradicazione è stata portata a termine con successo.
La saliva degli animali infetti entra nel corpo umano tramite la pelle lesa, attraverso morsi e graffi o leccando la pelle già ferita. Una volta entrato nel corpo attraverso la lesione cutanea, il virus della rabbia migra lungo le vie nervose verso il cervello. Nella maggior parte dei casi, questa migrazione dura da settimane a mesi e procede senza sintomi di accompagnamento.
I sintomi si manifestano di solito solo quando il virus ha raggiunto il cervello. Nella maggior parte dei casi, questo accade dopo 2-12 settimane (intervallo: da 4 giorni a diversi anni!) e si manifesta con dei sintomi di encefalite (infiammazione del cervello), che nel 99,99% dei casi è fatale in poche settimane. Appena si presentano i sintomi dell'encefalite, non è più possibile evitare un decorso fatale.

Non esiste un trattamento specifico contro la malattia causata dal virus della rabbia.

Misure post-esposizione: Pulizia immediata della ferita con abbondante acqua e sapone per 10-15 minuti, seguita da disinfezione (ad es. Betadine, Merfen) e vaccinazione post-esposizione d'emergenza nell’ospedale più vicino entro 24 ore. È inoltre raccomandata la vaccinazione di richiamo contro il tetano se non è aggiornata. Per coloro che hanno ricevuto la vaccinazione antirabbica completa pre-esposizione prima del viaggio, sono sufficienti due dosi aggiuntive di un vaccino contro la rabbia (di qualsiasi marca) a un intervallo di 3 giorni. Se non è stata effettuata la vaccinazione completa pre-esposizione, oltre alla vaccinazione è necessaria l'immunizzazione passiva con immunoglobuline. Va notato che le immunoglobuline (e a volte i vaccini) spesso non sono disponibili in ambienti con scarse risorse, causando stress e incertezza.

È consigliato evitare di accarezzare animali domestici e di astenersi dal toccare animali selvatici, non familiari o morti.


La vaccinazione antirabbica pre-esposizione è raccomandata per la maggior parte dei viaggiatori ed è particolarmente raccomandata per:

  • Viaggi ripetuti o soggiorni di lunga durata in zone in cui la rabbia è endemica.
  • Viaggi brevi ad alto rischio individuale, come viaggiatori su "due ruote", trekking in regioni remote, viaggi con neonati e bambini fino a 8 anni di età,
  • Professionisti che lavorano con gli animali o esploratori di grotte (pipistrelli!).

Lo schema di vaccinazione abbreviato può essere proposto alla maggior parte dei viaggiatori: 2 vaccinazioni, la prima possibilmente un mese prima della partenza (minimo 8 giorni prima della partenza). Una terza vaccinazione di richiamo per la rabbia è raccomandata prima del viaggio successivo, con un intervallo almeno di un anno.

  • Informarsi a tempo opportuno sulla prevenzione della rabbia prima del viaggio.
  • In caso di viaggi programmati per più di qualche settimana, prevedere una consultazione di medicina da viaggio al più tardi 4 settimane prima della partenza.
  • Dopo un'eventuale esposizione (morso, graffio) sono necessari un trattamento della ferita e la somministrazione di dosi aggiuntive di vaccino contro la rabbia anche per coloro che hanno completato la serie di vaccinazioni di base.
  • Questo foglio informativo dovrebbe essere stampato e tenuto a portata di mano durante il viaggio!
  • UFSP Svizzra: LINK
Tutto il paese
 
 
 
 

 
Raccomandazione

Oltre all'immunizzazione di base contro la poliomielite, si raccomanda una vaccinazione di richiamo per:

  • viaggiatori immunocompetenti <65 anni: ogni 20 anni
  • viaggiatori immunocompetenti ≥65 anni: ogni 10 anni
  • viaggiatori con immunodeficienza: ogni 10 anni

 

 

  • La poliomielite è una malattia virale del sistema nervoso prevenibile con il vaccino, che si acquisisce principalmente attraverso il consumo di cibo o acqua contaminati da feci.
  • L'infezione da poliovirus può attaccare bambini e adulti e può provocare la paralisi permanente degli arti o dei muscoli respiratori e la morte.
  • È disponibile un vaccino efficace e ben tollerato! Verificare se sono raccomandate dosi di richiamo (oltre al calendario di vaccinazione di base già completato).

Polio_Factsheet_Public_ECTM_IT.pdf

EKRM_Factsheet_Layperson_IT_Polio.pdf

  • La poliomielite ("paralisi infantile") è una malattia infettiva del sistema nervoso che può essere prevenuta con la vaccinazione.
  • La poliomielite è causata principalmente dal consumo di cibo o acqua contaminati da feci.
  • L'infezione da poliovirus può colpire sia i bambini che gli adulti e può portare alla paralisi permanente degli arti o dei muscoli respiratori, oltre che alla morte.
  • Esiste un vaccino efficace e ben tollerato! Verificate se le vaccinazioni di richiamo (oltre all'immunizzazione di base completa) sono raccomandate per la vostra destinazione.

 

La poliomielite o polio è un'infezione virale che attacca il sistema nervoso e può portare alla paralisi completa degli arti in un periodo di tempo molto breve. L'infezione può essere lieve o addirittura completamente asintomatica. Se i sintomi si manifestano a livello muscolare o del sistema nervoso, quasi sempre si verificano complicazioni a lungo termine. Non esistono farmaci in grado di curare la polio, ma l'immunizzazione è estremamente efficace.
Grazie alla vaccinazione, il virus selvaggio della polio è stato eradicato nella maggior parte dei Paesi. Tuttavia, in Afghanistan e Pakistan si verificano ancora nuove infezioni. In alcuni Paesi, soprattutto in quelli in cui la copertura vaccinale è scarsa tra la popolazione, l’infezione può essere provocata anche da virus derivati dal vaccino orale vivente.
Gli esseri umani sono l'unico serbatoio conosciuto del poliovirus. Persone di tutte le età possono infettarsi consumando cibo o acqua contaminati da feci infette. Il virus può anche, molto raramente - essere ingerito attraverso la saliva di una persona infetta.
I sintomi compaiono solitamente da 3 a 21 giorni dopo l'esposizione. La malattia si manifesta solitamente con stati simil-influenzali (febbre, affaticamento, mal di testa etc.) o disturbi gastrointestinali. I casi lievi di infezione guariscono entro una settimana. I casi più gravi provocano rigidità del collo e dolore agli arti, e 1 infezione su 200 porta alla paralisi irreversibile degli arti e, nei casi più gravi, alla paralisi dei muscoli respiratori e alla morte.
Non esiste una cura per la poliomielite, il trattamento mira solo ad alleviare i sintomi.

Lavarsi regolarmente le mani dopo aver usato la toilette e prima di mangiare o preparare il cibo. Evitare cibi poco cotti o crudi che potrebbero essere contaminati da feci.

La misura preventiva più importante è l'immunizzazione. Esiste una vaccinazione intramuscolare molto efficace e ben tollerata contro la poliomielite (vaccino antipolio inattivato ucciso, IPV), che fa parte del programma di immunizzazione di base durante l'infanzia. Esistono anche vaccini combinati (ad esempio con difterite e tetano). Dopo l'immunizzazione di base, si raccomanda una vaccinazione di richiamo ogni 10 anni quando si viaggia in alcuni Paesi (vedere le raccomandazioni nelle pagine dei Paesi). L'OMS raccomanda l'immunizzazione annuale per i residenti o i visitatori di lungo periodo (almeno 4 settimane) in un Paese dove sono ancora presenti infezioni da poliovirus selvaggio o dove circolano poliovirus derivati dal vaccino orale. Questa raccomandazione non è solo per la protezione personale, ma mira anche a prevenire la diffusione del virus a livello mondiale.

  • Verificare il rischio di poliomielite nella regione in cui si viaggia e sottoporsi a una vaccinazione di richiamo se raccomandata (vedere le raccomandazioni nelle pagine dei Paesi).
  • CHI: https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/poliomyelitis 
  • BAG Svizzera: Piano di vaccinazione svizzero: https://www.bag.admin.ch/bag/it/home/gesund-leben/gesundheitsfoerderung-und-praevention/impfungen-prophylaxe/schweizerischer-impfplan.html 
Tutto il mondo
  
 
 
 
 

 
Raccomandazione
Tutti i viaggiatori dovrebbero aver completato l'immunizzazione di base e i richiami secondo il calendario vaccinale svizzero, LINK.
 

    Informazioni generali su Difterite, Tetano e la Pertosse

     

    Consultare i seguenti link dell' Ufficio federale della sanità pubblica UFSP:

    • Difterite
    • Tetano
    • Pertosse
    Tutto il mondo
     
     
     
     

     
    Raccomandazione
    Tutti i viaggiatori dovrebbero aver completato l'immunizzazione di base e i richiami secondo il calendario vaccinale svizzero, LINK.
     

      Informazioni generali su morbillo, parotite e rosolia (MOR)

      Consultare i seguenti link dell' Ufficio federale della sanità pubblica UFSP:

      • Morbillo
      • Parotite
      • Rosolia

      MMR_Factsheet_Public_ECTM_IT.pdf

      Tutto il mondo
       
       
       
       

       
      Raccomandazione
      I viaggiatori dovrebbero essere immuni alla varicella. Le persone tra i 13 mesi e i 39 anni di età che non hanno avuto la varicella e che non hanno ricevuto 2 dosi di vaccino contro la varicella dovrebbero ricevere una vaccinazione di richiamo (2 dosi con un intervallo minimo di 4 settimane), vedi il calendario vaccinale svizzero, LINK.
       

        Consultare il seguente link dell'UFSP:

        Informazioni generali sulla varicella e sull’herpes zoster

        • Link al documento
         

        Varicella_Herpeszoster_Factsheet_Public_ECTM_IT.pdf

        Vaccinazioni per alcuni viaggiatori

         
        Risk Area
        Factsheet
        Flyer
        SOP
        MAP
        Bookmark
        Tutto il mondo
         
         
         
        • L'epatite B è un'infezione del fegato causata da un virus.
        • Il virus si trasmette attraverso il contatto sessuale, ma può anche essere trasmesso attraverso il sangue o derivati ad esempio quando si condividono siringhe, aghi per tatuaggi, ecc.
        • Esiste un vaccino sicuro e molto efficace che offre una protezione di lunga durata.
        • La vaccinazione contro l'epatite B è raccomandata per tutti i neonati e gli adolescenti fino a 16 anni e per i gruppi a rischio indipendentemente dall'età.     

          Hepatitis_B_Factsheet_Public_ECTM_IT.pdf

          • L'epatite B è un'infezione del fegato causata da un virus.
          • Il virus si trasmette attraverso il contatto sessuale, ma può anche essere trasmesso attraverso il sangue o derivati  ad esempio quando si condividono siringhe, aghi per tatuaggi, ecc.
          • Esiste un vaccino sicuro e molto efficace che offre una protezione di lunga durata.
          • La vaccinazione contro l'epatite B è raccomandata per tutti i neonati e gli adolescenti fino a 16 anni e per i gruppi a rischio indipendentemente dall'età.
          L'epatite B è causata da un virus altamente contagioso che colpisce il fegato. Il decorso della malattia è molto variabile: fino a un terzo delle persone infette non presenta sintomi.
          L'epatite B è diffusa in tutto il mondo, ma soprattutto in Asia, Medio Oriente, Africa e America latina. In Svizzera, circa lo 0,5-0,7% della popolazione ha un'infezione cronica da virus dell'epatite B. Gli uomini nella fascia d'età compresa tra i 30 e i 59 anni sono i più colpiti e rappresentano circa i due terzi dei casi acuti.
          La trasmissione avviene principalmente attraverso il contatto con i fluidi corporei di persone infette, soprattutto secrezioni genitali e sangue. Di conseguenza, l'infezione avviene principalmente durante i rapporti sessuali (genitali, anali, orali) e durante la condivisione di siringhe. Nei Paesi in cui il virus è più diffuso e le condizioni igieniche sono più scarse, può essere trasmesso anche attraverso l'uso di strumenti non sterili da parte di medici,dentisti o tatuatori, nonché attraverso trasfusioni di sangue. Inoltre, le madri infette possono trasmettere la malattia ai loro figli durante il parto.
          Un terzo degli adulti appena infettati non presenta sintomi. Il quadro classico dell'epatite B si presenta da 1,5 a 6 mesi dopo l'infezione con affaticamento, perdita di appetito, nausea, vomito, dolore addominale e febbre. Può comparire anche ittero (pelle e occhi gialli). Di solito la malattia guarisce completamente da sola, soprattutto negli adulti. Circa il 5-10% degli adulti infettati sviluppa un'epatite B cronica, mentre questa percentuale sale al  90% dei neonati  infettati alla nascita. L’infezione cronica può portare al rimodellamento del fegato (cirrosi epatica) con compromissione funzionale o al cancro del fegato.
          Inizialmente vengono trattati soprattutto i sintomi, poiché la malattia di solito guarisce da sola. L'epatite B cronica può essere controllata con farmaci antivirali, ma spesso senza ottenere una cura completa. È importante evitare che altre persone nelle vicinanze si infettino.
          Esistono vaccini sicuri ed efficaci che offrono una protezione a vita dopo due o tre dosi. La vaccinazione è raccomandata per i neonati come parte del programma di vaccinazione combinata a 2, 4 e 12 mesi di età. Per gli adolescenti fino ai 15 anni di età sono raccomandate 2 vaccinazioni a intervalli di 4-6 mesi. Per gli adolescenti a partire dai 16 anni e gli adulti sono necessarie 3 vaccinazioni. E`molto importante che le persone a maggior rischio di esposizione o complicanze come gli operatori sanitari,i partner di persone infette,  gli uomini che hanno rapporti sessuali con altri uomini, le persone con altre malattie epatiche e i tossicodipendenti siano correttamente vaccinati. Esiste anche un vaccino combinato con l'epatite A.
          • Ufficio federale della sanità pubblica (UFSP). Epatite B:
            https://www.bag.admin.ch/bag/it/home/krankheiten/krankheiten-im-ueberblick/hepatitis-b.html
          • Epatite Svizzera: https://it.hepatitis-schweiz.ch/tutto-sull-epatite/epatite-b/
          In tutto il paese
           
           
           

           
          Reccomandazione
          In caso di focolaio di chikungunya, la vaccinazione è indicata; può essere presa in considerazione anche per i Paesi a rischio elevato (vedi dichiarazione CEMV).
           

          • La febbre chikungunya è un'infezione virale trasmessa dalle zanzare.
          • La malattia si manifesta generalmente con febbre e forti dolori articolari alle mani e ai piedi, che in alcuni pazienti possono durare settimane o addirittura mesi.
          • La febbre Chikungunya può essere prevenuta proteggendosi dalle punture di zanzara.

          Chikungunya_Factsheet_Public_ECTM_IT.pdf

          Insect_and_Tick_Bite_Protection_Factsheet_Public_ECTM_IT.pdf

          Chikungunya_Vaccination_Statement_HCW_ECTM_2026_06_23.pdf

          I seguenti paesi sono colpiti da un'epidemia di chikungunya o presentano un rischio elevato di trasmissione della malattia (secondo il CDC statunitense e il Comitato svizzero di esperti in medicina dei viaggi):

           

          Chikunguny_outbreaks_and_elevated_risk_2026_09_10.png

          Mappa, vedi pubblicazione: Virus Chikungunya: epidemiologia, replicazione, meccanismi patologici e strategie di intervento prospettiche, JCI, 2017, LINK.
          • La febbre chikungunya è un'infezione virale trasmessa dalle zanzare.
          • La malattia si manifesta generalmente con febbre e forti dolori articolari alle mani e ai piedi, che in alcuni pazienti possono durare settimane o addirittura mesi.
          • La febbre Chikungunya può essere prevenuta proteggendosi dalle punture di zanzara.
          La febbre chikungunya è causata dal virus chikungunya, descritto per la prima volta in Tanzania nel 1952. Il nome deriva probabilmente da una lingua africana locale e significa "il camminatore curvo", in riferimento alla postura delle persone colpite, che si appoggiano ai bastoni da passeggio a causa dei forti dolori articolari.
          Subcontinente indiano, Sud-est asiatico e isole del Pacifico, America centrale e meridionale, isole caraibiche, Africa subsahariana, penisola arabica. In Europa e Nord America, i casi sono principalmente importati da Paesi endemici. Si registrano tuttavia sempre più casi di trasmissione locale anche in paesi non endemici (Italia, Francia, Stati Uniti).
          Il virus chikungunya è trasmesso dalle zanzare Aedes, che sono attive soprattutto durante il giorno.

          In caso di infezione possono manifestarsi alcuni o tutti i seguenti sintomi: febbre alta improvvisa, cefalea, dolori muscolari e articolari, gonfiore delle articolazioni, eruzione cutanea. L'eruzione cutanea compare di solito dopo la comparsa della febbre e interessa solitamente il tronco e le estremità. I dolori e i gonfiori articolari si manifestano di solito in modo simmetrico su entrambi i lati e interessano principalmente le mani e i piedi, ma possono essere colpite anche articolazioni più grandi, come le ginocchia o le spalle. Il dolore articolare intenso può essere molto invalidante per le persone colpite.

           

          Circa il 30-40% delle persone infette accusa un dolore grave e persistente alle articolazioni e agli arti, anche dopo che la febbre si è attenuata, che in alcuni casi si protrae per diversi mesi o, raramente, per anni.

          La diagnosi può essere confermata da esami del sangue: un test PCR (nel sangue) durante la prima settimana di sintomi o un test sierologico (misurazione degli anticorpi) a partire dalla seconda settimana di malattia.
          Non esiste un trattamento per il virus stesso, ma solo un trattamento sintomatico del dolore articolare (farmaci antinfiammatori).

          Misure preventive contro le punture di zanzara durante il giorno: applicare un repellente per zanzare sulla pelle scoperta; indossare indumenti lunghi; trattare gli indumenti con un insetticida. Per ulteriori informazioni, consultare la scheda informativa "Protezione dalle punture di insetti e zecche". Un altro fattore di protezione molto importante è la cosiddetta "igiene ambientale": i siti di riproduzione delle zanzare nelle immediate vicinanze delle abitazioni umane devono essere evitati rimuovendo ogni tipo di contenitore contenente acqua.

           

          Vaccinazione: Negli Stati Uniti e nell’Unione europea sono attualmente autorizzati due vaccini contro il chikungunya (IXCHIQ® e VIMKUNYA®). In Svizzera è autorizzato il vaccino inattivato VIMKUNYA®. Il Comitato svizzero di esperti in medicina dei viaggi aggiorna costantemente le raccomandazioni per i vaggiatori, vedi LINK.

          • USFP Svizzera IT
          • WHO - Scheda informativa sulla chikungunya EN
          • Casi di malattia da virus chikungunya correlati a viaggi segnalati all’ECDC per luogo di infezione
          • Zanzara tigre, SwissTPH
          • www.tiger-platform.eu
          In tutto il paese
           
           
          Dengue - Mappa
           

           
          Reccomandazione
          La vaccinazione con Qdenga® è consigliata solo per i viaggiatori cheper i viaggiatori che sono già stati infettati dalla febbre dengue in passato e che soggiornano in regioni ad alta trasmissione di dengue.
           

          • La febbre dengue è la malattia trasmessa da insetti più diffusa al mondo.
          • Bisogna prestare molta attenzione contro le punture di zanzara (che pungono prevalentemente durante il giorno)!
          • La malattia può causare febbre alta, dolori muscolari, articolari ed eruzioni cutanee. In rari casi possono manifestarsi emorragie. 
          • Non esiste un trattamento specifico. La vaccinazione è raccomandata solo per le persone con evidenza di una precedente infezione da dengue.
          • Per sicurezza personale, si consiglia fortemente di informarsi dettagliatamente sulla dengue.

          Dengue_Factsheet_Public_ECTM_IT.pdf

          Insect_and_Tick_Bite_Protection_Factsheet_Public_ECTM_IT.pdf

          Dengue_CDC_Map_20260521.jpg

          • La febbre dengue è la malattia trasmessa  da insetti più diffusa al mondo.
          • Bisogna prestare molta attenzione  contro le punture di zanzara (che pungono prevalentemente durante il giorno)!
          • La malattia può causare febbre alta, dolori muscolari, articolari ed eruzioni cutanee. In rari casi possono manifestarsi emorragie. 
          • Non esiste un trattamento specifico. La vaccinazione è raccomandata solo per le persone con evidenza di una precedente infezione da dengue.
          • Per sicurezza personale, si consiglia fortemente di informarsi dettagliatamente sulla dengue.
          La febbre dengue è la malattia trasmessa  da insetti più diffusa al mondo. Esistono 4 sierotipi conosciuti del virus della dengue, quindi è possibile essere infettati dalla dengue più di una volta. Circa 1 persona infettata su 4 sviluppa i sintomi della dengue, con febbre alta, dolori muscolari, articolari ed eruzioni cutanee. In rari casi, soprattutto dopo una seconda infezione, possono presentarsi emorragie e shock (grave abbassamento della pressione sanguigna) potenzialmente letali.
          La febbre dengue è presente in tutte le regioni tropicali e subtropicali tra i 35°N e i 35°S di latitudine (vedi anche la mappa CDC: https://www.cdc.gov/dengue/images/areaswithrisk/Dengue-World-Map.jpg). 
          Il virus della dengue è trasmesso principalmente dalle zanzare attive di giorno e al crepuscolo, cioè Stegomyia (Aedes) aegypti e Stegomyia (Aedes) albopictus. Queste zanzare si riproducono in piccole pozze d'acqua, che si trovano spesso intorno agli edifici residenziali, nelle zone industriali o nelle discariche degli insediamenti umani. La principale stagione di trasmissione è quella delle piogge.

          In 3 casi su 4, l'infezione con il virus rimane asintomatica. Dopo un breve periodo di incubazione (5-8 giorni), 1 persona infetta su 4 presenta una brusca insorgenza di febbre, mal di testa, dolori articolari, agli arti e ai muscoli, oltre a nausea e vomito. È tipico anche il dolore durante i movimenti oculari. L'eruzione cutanea si manifesta di solito il 3° o il 4° giorno di malattia. Dopo 4-7 giorni, la febbre si riduce, ma la stanchezza può persistere per diversi giorni o settimane.

           

          In rari casi, la dengue può essere grave. Particolarmente sensibili sono i bambini e gli anziani che vivono in regioni endemiche, così come le persone che hanno avuto una precedente infezione da dengue. I turisti presentano molto raramente una dengue grave. Nei primi giorni, la dengue severa assomiglia al decorso della classica febbre dengue, ma al 4°/5° giorno, di solito dopo che la febbre si è abbassata, le condizioni peggiorano. La pressione arteriosa si abbassa e i pazienti lamentano mancanza di respiro, disturbi addominali, epistassi e lievi emorragie cutanee o mucose. Nei casi più gravi, può presentarsi uno shock potenzialmente letale.

          Non esiste un trattamento specifico per l'infezione da virus dengue. Il trattamento si limita alla mitigazione e al monitoraggio dei sintomi: riduzione della febbre, sollievo dal dolore agli occhi, alla schiena, ai muscoli e alle articolazioni e monitoraggio della coagulazione e del volume del sangue. I pazienti con sintomi gravi devono essere ricoverati in ospedale.

           

          Per la riduzione della febbre o del dolore, si consigliano rimedi con il principio attivo paracetamolo o acetaminofene (ad esempio Acetalgin® Dafalgan®). I farmaci contenenti il principio attivo acido acetilsalicilico (ad esempio Aspirina®, Alcacyl®, Aspégic®) devono essere evitati.

          Una protezione efficace contro le zanzare durante il giorno e soprattutto al tramonto è la migliore misura preventiva:

          1. Abbigliamento: indossare indumenti a maniche lunghe, pantaloni lunghi e applicare preventivamente uno spray insetticida sugli indumenti.
          2. Repellente per zanzare: Applicare più volte al giorno un repellente per zanzare sulla pelle scoperta.
          3. Igiene ambientale: Non lasciare contenitori con acqua stagnante (per es. sottovasidi fiori) nel proprio ambiente per evitare siti di riproduzione delle zanzare.

          Per ulteriori informazioni, consultare il foglio informativo "Protezione dalle punture di zanzare e zecche".

           

          Nota sul vaccino contro la dengue Qdenga®:

          • In considerazione dei dati attualmente disponibili, molti paesi europei e il Comitato svizzero di esperti in medicina dei viaggi (CEMV) raccomandano attualmente la vaccinazione con Qdenga® solo per i viaggiatori, con evidenza di una precedente infezione da dengue e che si recheranno in una regione con una significativa trasmissione di dengue, vedi LINK. Si raccomanda pertanto di consultare uno specialista in medicina tropicale e dei viaggi.
          • Circa 1 persona vaccinata su 4 manifesta malessere e febbre per alcuni giorni, circa 1-2 settimane dopo la vaccinazione.

          La protezione costante dalle zanzare durante il giorno (vedi sopra) è ancora considerata la misura preventiva più importante contro la febbre dengue!

          • Non prendere prodotti contenenti il principio attivo dell'acido acetilsalicilico (ad es. Aspirina®, Alcacyl®, Aspégic®) in presenza di sintomi, poiché aumentano il rischio di emorragie in caso di infezione da dengue!
          • Tuttavia, non interrompere l'assunzione di farmaci contenenti acido acetilsalicilico se questi fanno già parte del trattamento abituale per una patologia di base.
          • Vaccinazione contro la dengue per i viaggiatori – Dichiarazione del Comitato svizzero di esperti in medicina dei viaggi, organo della Società svizzera di medicina tropicale e dei viaggi, luglio 2024, LINK.
          • Mappa della dengue (Centro per il controllo e la prevenzione delle malattie CDC): https://www.cdc.gov/dengue/images/areaswithrisk/Dengue-World-Map.jpg 
          • Zanzara tigre, SwissTPH
          • www.tiger-platform.eu 
          Tutto il paese
            
           
           
           
          • La febbre tifoide è una grave malattia causata da batteri e trasmessa attraverso alimenti o acqua contaminati.
          • Il rischio è molto basso per i viaggiatori che hanno accesso ad alimenti e bevande sicuri.
          • La migliore protezione contro la febbre tifoidea consiste nel seguire un'igiene di base ottimale.
          • È disponibile una vaccinazione contro il tifo, raccomandata nelle seguenti circostanze
            • Visita a una zona dove le condizioni igieniche sono insufficienti (ad esempio, viaggio in zone rurali)
            • Soggiorni di breve durata (> 1 settimana) in un paese ad alto rischio (iper-endemico) (vedere la pagina del paese)
            • Soggiorni di lunga durata (> 4 settimane) in un paese endemico
            • Presenza di fattori di rischio individuali o condizioni di salute preesistenti. In questo caso, si consiglia di rivolgersi al medico di fiducia.
          • La febbre tifoide, chiamata anche febbre enterica, è causata dai batteri Salmonella Typhi e Salmonella Paratyphi.
          • Le persone infette rilasciano i batteri nelle feci. Nei paesi dove le condizioni igieniche sono scarse, i batteri possono infettare la rete idrica  e causare infezioni in altre persone.
          • Le fonti frequenti di infezione sono i cibi e le bevande contaminati.
          • La principale misura preventiva è quindi "cuocilo, fallo bollire, sbuccialo o non mangiarlo", che significa: evitare di bere acqua non bollita  o da bottiglie non sigillate; evitare prodotti raffreddati/congelati (ad esempio cubetti di ghiaccio nelle bevande, gelati) a meno che non provengano da una fonte sicura conosciuta; evitare verdure non cotte, sbucciare e pulire frutta e verdura da soli e solo con acqua potabile sicura.
          • Un vaccino è disponibile e raccomandato: a) per i viaggiatori che si recano nel subcontinente indiano o in Africa occidentale; b) per i viaggiatori che visitano amici e parenti o per i viaggiatori di lungo periodo anche in altre aree sub-tropicali.
          La febbre tifoide è una malattia causata da batteri che si presenta principalmente con febbre alta, spesso accompagnata da sonnolenza ("typhos" in greco significa delirio), dolori addominali e forti mal di testa. Se l'infezione viene trattata con antibiotici appropriati, la mortalità è molto bassa. Se invece non viene trattata, possono seguire complicazioni che potrebbero causare una mortalità significativa. La febbre tifoidea deve essere chiaramente distinta dalla salmonellosi, causata da un'ampia gamma di specie di salmonella non tifoidee che causano principalmente sintomi diarroici benigni in tutto il mondo.
          La più alta incidenza di febbre tifoide è nel subcontinente indiano (Afghanistan, Pakistan, Nepal, Bhutan, India e Bangladesh). Questa è anche la regione con un costante aumento della resistenza agli antibiotici. La malattia è diffusa anche in tutta la regione sub-tropicale, ma con una frequenza minore. Una volta era presente anche in Europa e in Nord America, ma la malattia è scomparsa grazie al miglioramento degli standard idrici e sanitari.
          La febbre tifoide si trasmette per via oro-fecale: i batteri vengono rilasciati nelle feci delle persone infette e, se l'igiene delle mani è insufficiente, le persone infette possono contaminare il cibo e l'acqua potabile delle loro famiglie. Nelle regioni con standard sanitari scarsi, le feci contaminate possono anche contaminare l'acqua potabile pubblica.
          Il periodo di incubazione - il tempo che passa tra l'infezione e i primi sintomi - può variare da 3 giorni a 3 settimane. Il sintomo principale della febbre tifoide è la febbre di grado elevato (39°-41° C) accompagnata da forte mal di testa e sonnolenza. Nella fase iniziale della malattia, i pazienti soffrono spesso di costipazione. Più avanti, questa può trasformarsi in diarrea. Nelle fasi successive della malattia - e in mancanza di un trattamento corretto - possono presentarsi complicazioni come setticemia, emorragia intestinale o perforazione, che possono condurre a una mortalità considerevole.
          Un trattamento antibiotico appropriato cura la febbre tifoide. Il trattamento deve essere adattato in base al profilo di resistenza dei batteri. Nel subcontinente indiano, alcuni ceppi possono essere multiresistenti, rendendo necessario un trattamento antibiotico endovenoso ad ampio spettro. Nella febbre tifoide grave con riduzione dello stato di coscienza (delirio) o coma, può essere necessario aggiungere un trattamento con corticosteroidi.

          "Cuocilo, fallo bollire, sbuccialo o non mangiarlo": questo semplice slogan sarebbe sufficiente per prevenire quasi completamente la febbre tifoide. Eppure, solo pochi viaggiatori seguono completamente questo consiglio. L'importanza dell'igiene del cibo e dell'acqua non sarà mai sottolineata abbastanza: evitate di comprare bottiglie d'acqua senza una corretta sigillatura, evitate di bere acqua del rubinetto, evitate di mangiare cibi raffreddati / congelati (ad esempio cubetti di ghiaccio  nelle bevande o gelati) ed evitate di mangiare frutta e verdura cruda che non avete sbucciato e lavato con acqua potabile pulita.

          Sono disponibili due tipi di vaccini:

          • Il vaccino orale (vivente) ( Vivotif ®), composto da tre capsule da assumere a giorni alterni a stomaco vuoto. Queste capsule devono essere conservate in frigorifero prima dell'uso. La protezione di questo vaccino è di circa il 70% e inizia 10 giorni dopo la terza dose. Dopo circa 3 anni, il vaccino deve essere assunto nuovamente prima di un nuovo viaggio in aree a rischio. Questo vaccino non può essere somministrato a pazienti con gravi malattie gastrointestinali croniche (come il morbo di Crohn o la colite ulcerosa) o con grave immunosoppressione.
          • Il vaccino monodose  Typhim® è un vaccino inattivato e viene iniettato per via intramuscolare. La protezione raggiunge circa il 70% e inizia 14 giorni dopo l'iniezione. Questo vaccino può essere somministrato a pazienti che non possono assumere il vaccino orale. In Svizzera non è registrato, ma la maggior parte dei medici specializzati in medicina tropicale e dei viaggi e tutti i centri di salute dei viaggiatori hanno il vaccino in stock. La durata della protezione è di circa 3 anni.
          • La vaccinazione contro la febbre tifoide è consigliata ai viaggiatori di lunga durata e a quelli che visitano aree in cui il rischio di trasmissione è particolarmente elevato e/o la malattia è più difficile da trattare a causa della forte resistenza agli antibiotici.

          Ufficio federale della sanità pubblica: https://www.bag.admin.ch/bag/it/home/krankheiten/krankheiten-im-ueberblick/typhus-abdominalis-paratyphus.html

          Tutto il mondo
           
           
           
           

           
          Raccomandazione

          Vaccinazione raccomandata, vedi Ufficio federale della sanità pubblica (UFSP), LINK.

          Condizioni d'ingresso per paese, vedi LINK IATA.

           

          • La Covid-19 è una malattia che colpisce tutto il corpo, ma si presenta soprattutto con sintomi respiratori come tosse e difficoltà di respirazione. È causata dal virus SARS-CoV-2.
          • L'infezione si trasmette principalmente attraverso goccioline respiratorie ed eventualmente aerosol quando le persone infette tossiscono, starnutiscono, parlano o cantano senza indossare una mascherina.
          • L'infezione può essere prevenuta in modo molto efficace con la vaccinazione e un numero crescente di vaccini è approvato e disponibile per la protezione.
          • La vaccinazione è raccomandata secondo le raccomandazioni svizzere dell'Ufficio federale della sanità pubblica (UFSP), vedi LINK.
          • Inoltre, la prevenzione si basa molto sull'uso di mascherine, sull'igiene delle mani e sulla distanza fisica (minimo 1,5 m) se non si indossano le mascherine e non si è vaccinati.

          Covid19_Factsheet_Public_ECTM_IT.pdf

          Per informazioni, consultare il LINK dell'Ufficio federale della sanità pubblica (UFSP)
          Tutto il paese
           
           
           
          • L'influenza è frequente in tutto il mondo, compresi i paesi subtropicali e tropicali.
          • La vaccinazione offre la migliore protezione. 
          • La vaccinazione contro l'influenza è raccomandata per tutti i viaggiatori che appartengono a un gruppo "a rischio", come i viaggiatori in gravidanza, i viaggiatori con comorbilità, gli anziani (>65 anni) o che prevedono un viaggio ad alto rischio (ad es. crociere, pellegrinaggi).
          • Il vaccino contro l'influenza non offre protezione contro l'influenza aviaria.

          Influenza_Factsheet_Public_ECTM_IT.pdf

          Informazioni generali influenza stagionale (influenza)

          Consultare i seguenti link dell'UFSP:

          • Influenza stagionale (influenza)
           

          Malaria

           
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          Malaria - Mappa del mondo
           

           
          Rischio elevato

          Regioni: tutto il paese.

          Misure preventive: protezione contro le zanzare e profilassi medicamentosa.
          Discuta della profilassi farmacologica appropriata con un professionista della medicina dei viaggi.

           

          • La malaria è un'infezione potenzialmente letale trasmessa dalle zanzare, soprattutto di notte.
          • Proteggetevi sempre bene dalle punture di zanzara: la malaria viene trasmessa dal tramonto all'alba.
          • Nelle zone ad alto rischio di malaria è indispensabile assumere anche una profilassi farmacologica preventiva.
          • Per i soggiorni in zone a rischio moderato, consultate un medico specializzato in medicina dei viaggi per sapere se è necessario portare con sé un farmaco di emergenza per il trattamento della malaria.
          • Particolare cautela è richiesta per le donne incinte, i bambini piccoli, gli anziani e le persone con malattie croniche o sistema immunitario indebolito: prima del viaggio consultare assolutamente un medico!
          • Portate con voi un termometro funzionante!
          • Febbre? Già a partire da 37,5 °C (misurata sotto l'ascella o nell'orecchio) vale la regola: recarsi da un medico o in una clinica e sottoporsi a un test per la malaria, anche se avete assunto farmaci preventivi.
          • Informatevi accuratamente sulla malaria e leggete le informazioni riportate di seguito.

          Malaria_Factsheet_Public_ECTM_IT.pdf

          Insect_and_Tick_Bite_Protection_Factsheet_Public_ECTM_IT.pdf

          Regioni: tutto il paese.

          Misure preventive: protezione contro le zanzare e profilassi medicamentosa.
          Discuta della profilassi farmacologica appropriata con un professionista della medicina dei viaggi.

          2026-05-18_ADAPTED_World_Malaria_Map_2026_(c)_IT.jpg

          For personal safety, we strongly recommend getting informed in detail about malaria and taking this factsheet with you on your trip.
          • La malaria è un'infezione potenzialmente letale trasmessa dalle zanzare, soprattutto di notte.
          • Proteggetevi sempre bene dalle punture di zanzara: la malaria viene trasmessa dal tramonto all'alba.
          • Nelle zone ad alto rischio di malaria è indispensabile assumere anche una profilassi farmacologica preventiva.
          • Per i soggiorni in zone a rischio moderato, consultate un medico specializzato in medicina dei viaggi per sapere se è necessario portare con sé un farmaco di emergenza per il trattamento della malaria.
          • Particolare cautela è richiesta per le donne incinte, i bambini piccoli, gli anziani e le persone con malattie croniche o sistema immunitario indebolito: prima del viaggio consultare assolutamente un medico!
          • Portate con voi un termometro funzionante!
          • Febbre? Già a partire da 37,5 °C (misurata sotto l'ascella o nell'orecchio) vale la regola: recarsi da un medico o in una clinica e sottoporsi a un test per la malaria, anche se avete assunto farmaci preventivi.
          • Informatevi accuratamente sulla malaria e leggete le informazioni riportate di seguito.
          La malaria è una malattia acuta e febbrile potenzialmente letale, trasmessa da zanzare notturne. Una diagnosi e un trattamento rapidi sono fondamentali per prevenire complicazioni e un possibile decorso letale della malattia. Le donne incinte, i bambini piccoli, gli anziani o i viaggiatori con malattie croniche o un sistema immunitario indebolito sono maggiormente a rischio di complicazioni. Le persone che hanno già avuto la malaria in passato non sono immuni da una nuova infezione.
          La malaria è presente nelle regioni tropicali e subtropicali dell'Africa, dell'Asia, dell'America centrale e dell'America meridionale (vedi mappa della malaria).
          La malaria è trasmessa da zanzare notturne che pungono tra il tramonto e l'alba.
          Dopo l'infezione causata dalla puntura della zanzara, i primi sintomi (febbre, solitamente accompagnata da sintomi simil-influenzali come mal di testa e dolori articolari) compaiono al più presto dopo sette giorni e entro un mese dall'infezione. Tuttavia, in alcuni casi i sintomi possono manifestarsi solo dopo diversi mesi e, molto raramente, anche dopo più di un anno. La malattia inizia spesso con la febbre e inizialmente assomiglia all'influenza. Possono verificarsi anche mal di testa e dolori articolari, nausea, talvolta vomito o diarrea. La diagnosi è possibile solo con un esame del sangue.
          La febbre durante o dopo un soggiorno in una zona malarica è sempre un'emergenza! Per escludere rapidamente la malaria o prevenire un decorso grave della malattia, è necessario effettuare una diagnosi il più rapidamente possibile e iniziare un trattamento, poiché lo stato di salute può peggiorare molto rapidamente in caso di infezione da malaria. Ciò significa che se si ha la febbre (temperatura corporea superiore a 37,5 °C), è necessario sottoporsi al test della malaria il più rapidamente possibile dopo l'insorgenza della febbre. La regola di base è: se la febbre persiste per più di 24 ore, è necessario sottoporsi a un test per la malaria. Ciò vale anche se si sta assumendo o si è assunto un farmaco antimalarico. Cercate di recarvi da un medico o in una clinica dove potete sottoporvi a un test affidabile. Se il primo test è negativo, ma la febbre persiste, nei giorni successivi devono essere effettuati ulteriori test per la malaria. Solo se dopo tre giorni consecutivi il test per la malaria è negativo, non sussiste più alcun sospetto di malaria.

          Per proteggersi dalla malaria è necessario combinare diverse misure:

          1. La protezione contro le zanzare è fondamentale, soprattutto dalla sera all'alba. Questo vale in tutte le zone malariche, anche dove il rischio è basso. La protezione contro le punture di zanzara è efficace anche durante il giorno contro altre malattie trasmesse dagli insetti che possono verificarsi nelle stesse regioni! (vedi anche il foglio informativo «Protezione dalle punture di insetti e zecche»):

          • Abbigliamento: indossate abiti chiari a maniche lunghe e pantaloni lunghi e trattateli preventivamente con un insetticida (principio attivo: permetrina, contenuto ad esempio in Nobite® per indumenti).
          • Repellenti per insetti: applicare repellenti per insetti (cosiddetti antizanzara ) su tutta la pelle scoperta.
          • Riposo notturno: dormite in camere climatizzate o sotto una zanzariera trattata con repellente, con le finestre chiuse. Utilizzate con cautela gli insetticidi ad azione immediata (effetto knock-down) negli ambienti interni e seguite le istruzioni del produttore ( rischio intossicazione!); utilizzate gli zampironi solo all'aperto (ad es. la sera sotto un tavolo).

          2. Profilassi farmacologica: nelle zone ad alto rischio (contrassegnate in rosso o tratteggiate in rosso sulle nostre mappe) si raccomanda l'assunzione di profilassi antimalarica. Assumetela prima, durante e dopo il viaggio insieme al cibo. Chiedete consiglio a un medico specializzato in medicina dei viaggi per sapere quale farmaco e quale dosaggio sono adatti a voi.
           
          3. Autotrattamento di emergenza (terapia stand-by): Per situazioni di particolare rischio - soggiorni in regioni con rischio moderato di malaria e dove l'assistenza medica è limitata o incerta - si raccomanda di portare con sé un farmaco di emergenza per l'autotrattamento, ovvero un farmaco da assumere autonomamente in caso di febbre, se non è possibile ottenere assistenza medica a breve termine. Dopo aver assunto un farmaco di emergenza, è comunque necessario ricorrere al più presto all'assistenza medica ed effettuare un test che confermi la diagnosi. Prima del viaggio, consultate uno specialista in medicina dei viaggi per valutare se sia opportuno portare con voi un farmaco di emergenza.
           
          4. Gruppi a rischio: per alcune persone la malaria può diventare molto rapidamente pericolosa. Tra queste figurano in particolare le donne incinte, i bambini piccoli, gli anziani e le persone con malattie croniche o con un sistema immunitario indebolito. Se fate parte di un gruppo a rischio, dovete assolutamente consultare uno specialista in medicina dei viaggi prima di partire. Lo specialista potrà chiarire se dovete assumere farmaci antimalarici se vi recate in zone a rischio moderato di malaria.
           
          Attualmente non esiste un vaccino contro la malaria per i viaggiatori.

          • Non dimenticare un termometro funzionante!
          • I sintomi della malaria compaiono minimo  dal 7 °giorno dopo l'arrivo nella zona malarica.
          • Una temperatura superiore a 37,5 °C in una zona malarica o dopo un soggiorno in una zona malarica è sempre indice di sospetta malaria e costituisce un'emergenza!

          • Se entro un mese (raramente anche diversi mesi) dal soggiorno in una zona malarica si manifesta la febbre:
            • rivolgetevi immediatamente a un medico o a una clinica per escludere la malaria mediante esami del sangue.
            • Il test per la malaria dovrebbe essere effettuato idealmente entro 24 ore, ma al massimo entro 48 ore dall'insorgenza della febbre, indipendentemente dal fatto che abbiate assunto o meno una profilassi antimalarica preventiva!
            • Se la febbre persiste, la malaria può essere esclusa con certezza solo dopo tre giorni consecutivi di test negativi!

          • Per le persone che hanno visitato una zona a rischio moderato di malaria e a cui è stata prescritta una terapia di emergenza (terapia stand-by), vale quanto segue:
            • Se avete la febbre: cercate di sottoporvi al test della malaria il più rapidamente possibile.
            • Se non è possibile effettuare il test e la febbre persiste per più di 24 ore o si ripresenta: assumete il farmaco di emergenza contro la malaria secondo le istruzioni riportate nel foglietto illustrativo.
            • Anche dopo/nonostante l'assunzione del farmaco d'emergenza contro la malaria: ricorrete il prima possibile a cure mediche e fate chiarire la causa della febbre.
            

          Altri rischi per la salute

           
          Risk Area
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          Infosheet
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          Countrywide
           
           
          • Zika is a usually mild viral disease transmitted by mosquitoes that bite during the day.
          • Infection during pregnancy (any time) can cause fetal malformation.
          • In areas with increased risk of Zika transmission, pregnant women or those planning a pregnancy should take extra precautions: please see the information below.

            Zika_Factsheet_Public_ECTM_EN.pdf

            Insect_and_Tick_Bite_Protection_Factsheet_Public_ECTM_IT.pdf

            CDC LINK: Paesi e territori a rischio di Zika

            Paesi e territori con trasmissione attuale o precedente del virus Zika al 27 maggio 2024: LINK

            • Il foglio informativo contiene importanti informazioni sulla zika e sulle misure di prevenzione.
            • Se lei o la sua compagna è incinta o se sta pianificando una famiglia, le consigliamo fortemente di informarsi dettagliatamente su Zika.
            • Zika is a usually mild viral disease transmitted by mosquitoes that bite during the day.
            • Infection during pregnancy (any time) can cause fetal malformation.
            • In areas with increased risk of Zika transmission, pregnant women or those planning a pregnancy should take extra precautions: please see the information below.

            The Zika virus was first found in 1947 in monkeys in Uganda’s Zika forest. Until May 2015, the virus circulation was mainly limited to Africa and South-East Asia. Then an epidemic spread to the Americas, starting in Brazil, and then to South and Central America, and the Caribbean. Since then, the disease has spread to most tropical and subtropical regions. While the risk of infection risk is currently low, epidemics may reappear and require specific travel advices (see below).

             

            Zika virus is transmitted by the bites of infected mosquitoes (Aedes spp. including ‘tiger mosquito’), which bite during the day, especially at dawn and dusk. These mosquitoes are also common in tropical and subtropical cities. The virus can be transmitted from person to person, during pregnancy  (from infected mother to her fetus), unprotected sex with an infected person (with or without symptoms) or blood transfusion.
            About 80% of infected people have no symptoms. When symptoms do appear, usually within 2 weeks of a mosquito bite, they are generally mild and include moderate fever, rash (often itchy), conjunctivitis, joint pain, headache, muscle pain, and digestive disorders. Most patients recover spontaneously in 5-7 days. Although rare, neurological (Guillain-Barré syndrome) and immunological complications may occur. Zika infection during pregnancy, at any stage, can lead to fetal malformations.

            Zika symptoms can resemble those of malaria, which requires urgent treatment, or other mosquito-borne diseases such as dengue. Therefore: If you have a fever, consult a doctor for an accurate diagnosis! Treatment for Zika targets reduction of fever and joint pain (with paracetamol). Avoid aspirin and anti-inflammatory drugs (e.g. ibuprofen) as long as dengue fever is not excluded. There is no vaccine available.

             

            If pregnant and experiencing fever during or after returning from a Zika virus transmission area, blood and/or urine tests are recommended. If Zika infection is confirmed, medical management should be coordinated with a gynecologist and specialists in infectious or travel medicine.

             

            • Travelling in pregnancy poses an increased risk for the mother and the baby for mosquito-transmitted diseases. Please refer to the pregnancy factsheet.
            • Always protect yourself from mosquito bites during the day and early evening, see factsheet mosquito-bite prevention.
            • If traveling in an area with increased risk of Zika transmission (see areas in Zika Health Travel Notice):
              • If you are pregnant: women at any stage of pregnancy should reconsider their travel plans. If travel is essential, consult a travel medicine specialist before departure.
              • If your partner is pregnant: use condoms throughout pregnancy to prevent possible sexual transmission of Zika.
              • If you or your partner is planning to become pregnant:
                • Use condoms throughout your trip and for at least two months after returning home to prevent possible sexual transmission of Zika without symptoms.
                • You should wait at least 2 months after returning from an area with an increased risk of Zika transmission before getting pregnant.

             

            • Zika virus infection during pregnancy (any trimester) can cause fetal malformation.
            • For most up-to-date information on Zika epidemics (= increased risk of transmission), please see ‘Zika Travel Health Notices’ of the US Center of Disease and Prevention (CDC): https://www.cdc.gov/zika/geo/index.html
            • US Center of Disease Control and Prevention: Zika virus: https://www.cdc.gov/zika/index.html
            • European Center for Disease Control and Prevenion: Zika virus disease
            Worldwide
             
             
             
            • Le malattie sessualmente trasmissibili (MST) rappresentano un problema sanitario diffuso in tutto il mondo e si possono prevenire attraverso rapporti sessuali protetti, test regolari e trattamenti.
            • Se ti sei trovato in una situazione a rischio, è importante consultare al più presto un operatore sanitario per valutare se sia opportuno sottoporsi alla profilassi post-esposizione (PEP) contro l’HIV per prevenire l’infezione.
            • Dopo una situazione ad alto rischio, si consiglia di sottoporsi a un test per le malattie sessualmente trasmissibili anche se non si presentano sintomi.

            STI_Factsheet_Public_ECTM_IT.pdf

            HIV_Factsheet_Public_ECTM_IT.pdf

            • Le malattie sessualmente trasmissibili (MST) rappresentano un problema sanitario diffuso in tutto il mondo e si possono prevenire attraverso rapporti sessuali protetti, test regolari e trattamenti.
            • Se ti sei trovato in una situazione a rischio, è importante consultare al più presto un operatore sanitario per valutare se sia opportuno sottoporsi alla profilassi post-esposizione (PEP) contro l’HIV per prevenire l’infezione.
            • Dopo una situazione ad alto rischio, si consiglia di sottoporsi a un test per le malattie sessualmente trasmissibili anche se non si presentano sintomi.
            Vivere la propria sessualità in modo libero e responsabile fa parte di una vita sana. Sapere come prendersi cura di sé stessi e degli altri è particolarmente importante quando ci si trova in situazioni nuove, come durante un viaggio. I viaggiatori che hanno rapporti sessuali occasionali tendono ad essere maggiormente esposti al rischio di contrarre infezioni sessualmente trasmissibili (IST), compreso l’HIV. Trovarsi all’estero, e al contempo incontrare nuove persone, può comportare comportamenti diversi e l’assunzione di rischi maggiori rispetto a quelli che si correrebbero a casa. È importante sapere che alcune pratiche – come i rapporti sessuali non protetti e/o l’avere più partner sessuali nuovi – possono aumentare significativamente il rischio di contrarre le IST. Alcune IST possono causare gravi complicazioni in determinate circostanze e possono anche essere trasmesse ad altri partner se non vengono diagnosticate e curate in tempo. Se non sei sicuro di essere a rischio, il “Risk Check” di Love Life può aiutarti.
            Le IST sono infezioni che si trasmettono attraverso il contatto sessuale (sesso vaginale, anale o orale). Sono causate da oltre 30 diversi batteri, virus o parassiti. È inoltre possibile che più di una IST venga trasmessa contemporaneamente. Tra le IST più rilevanti figurano l’HIV, l’epatite B, il papillomavirus umano (HPV), l’herpes simplex (HSV), la sifilide, la clamidia e la gonorrea.
            La maggior parte delle IST è diffusa in tutto il mondo e può colpire chiunque, indipendentemente dall’età, dal sesso o dall’orientamento sessuale. Alcune IST sono più comuni in specifiche regioni del mondo o in determinati gruppi demografici. Ad esempio: l’HIV nelle donne che vivono nell’Africa subsahariana o la gonorrea negli uomini che hanno rapporti sessuali con altri uomini (MSM) nell’Europa occidentale.
            Le IST si trasmettono solitamente attraverso rapporti sessuali vaginali, orali o anali non protetti. Tuttavia, possono essere trasmesse anche attraverso altri contatti intimi; ad esempio, l’HSV e l’HPV si trasmettono tramite contatto cutaneo, baci o condivisione di giocattoli sessuali. Altre possono essere trasmesse anche per vie non sessuali, come il contatto con il sangue o la condivisione di aghi. Molte IST – tra cui la sifilide, l’epatite B, l’HIV, la clamidia, la gonorrea, l’herpes e l’HPV – possono essere trasmesse anche dalla madre al bambino durante la gravidanza e il parto. Anche il virus Zika può essere trasmesso attraverso il contatto sessuale anche dopo un viaggio, motivo per cui è opportuno chiedere consiglio se si sta pianificando una gravidanza.
            • Bruciore o prurito nella zona genitale
            • Minzione dolorosa o frequente o dolore nella parte inferiore dell’addome
            • Dolore o fastidio durante i movimenti intestinali
            • Secrezioni insolite dal pene, dall’ano o dalla vagina
            • Piaghe, arrossamenti, vesciche o verruche nella bocca, sulle labbra o nella zona genitale
            • In alcuni casi, febbre

             

            Importante: le malattie sessualmente trasmissibili possono manifestarsi anche senza sintomi o con sintomi lievi. Anche se non ne sei consapevole, puoi contagiare altre persone. Anche in assenza di sintomi, dovresti consultare il medico se hai avuto rapporti sessuali non protetti con un nuovo partner o con più partner. Questo perché la diagnosi e il trattamento precoci sono importanti per prevenire la trasmissione e le complicanze derivanti da malattie sessualmente trasmissibili non curate.

            Le IST possono essere diagnosticate durante una visita medica o esaminando le urine, una lesione, una vescica o un tampone prelevato dalla vagina, dal pene, dalla gola o dall’ano. Gli esami del sangue possono aiutare a confermare alcune diagnosi (epatite A, B e C, HIV e sifilide).

             

            Il momento in cui si effettua il test è importante, poiché alcune infezioni potrebbero non essere rilevabili immediatamente dopo l’esposizione (finestra diagnostica). Per escludere un’infezione, i test per l’HIV e la sifilide dovrebbero di norma essere effettuati almeno 6 settimane dopo il contatto sessuale. Nel caso della clamidia e della gonorrea, i test dovrebbero essere effettuati almeno 2 settimane dopo il contatto. Ciò vale solo in assenza di sintomi.

             

            Si tenga inoltre presente che in alcune destinazioni l’accesso a test e trattamenti affidabili potrebbe essere limitato.

            Molte IST possono essere curate e guarite. Altre, come l’HIV, non possono essere eliminate definitivamente, ma possono essere controllate efficacemente con una terapia farmacologica a vita. Questo trattamento previene le complicanze e consente alle persone che convivono con l’HIV di condurre una vita normale. Le IST batteriche – come la sifilide, la clamidia e la gonorrea – possono essere trattate e curate con antibiotici. Il trattamento precoce riduce il rischio di complicanze. Questo perché, se non curate, alcune IST possono portare a problemi di salute a lungo termine, come infertilità, gravidanze ectopiche, difetti congeniti e alcuni tipi di cancro. Anche i partner sessuali abituali dovrebbero essere sottoposti a trattamento contemporaneamente per prevenire la reinfezione (effetto ping-pong).

            Prima di partire:

            • Valuta di sottoporti a uno screening per le IST se hai avuto recentemente un'esposizione a rischio
            • Assicurati che le vaccinazioni siano aggiornate (epatite B, HPV e, a seconda delle pratiche sessuali, epatite A e mpox)
            • Discuti della PrEP per l’HIV con un operatore sanitario, se opportuno

             

            Durante il viaggio:

            • Segui le regole per il sesso sicuro di Love Life.
            • Porta con te preservativi provenienti da fonti affidabili, poiché la qualità o la disponibilità potrebbero variare in alcune destinazioni.
            • Ricordare che anche il sesso orale può comportare la trasmissione di malattie sessualmente trasmissibili.
            • Se ti sei trovato in una situazione ad alto rischio, è importante consultare al più presto un operatore sanitario per valutare se sia opportuno somministrare la profilassi post-esposizione (PEP) contro l’HIV al fine di prevenire l’infezione. La PEP contro l’HIV è più efficace se somministrata tempestivamente, ovvero entro le prime ore successive all’esposizione (massimo 48 ore dopo il contatto).
            • Ricorda che l’alcol o le droghe possono indurre comportamenti a rischio.
            • Ricordate che potete infettare un’altra persona o un partner noto durante un rapporto sessuale se avete un’infezione a trasmissione sessuale (IST) non trattata.
            • Le persone a cui è stata recentemente diagnosticata un’IST sono incoraggiate a informare i propri ex partner sessuali in modo che anche loro possano essere curati.
            • Anche in assenza di sintomi, si raccomanda di sottoporsi a screening dopo un’esposizione a rischio.
            • Se si manifestano sintomi (vedi sopra)
            • Se hai più partner sessuali, si raccomanda di effettuare un controllo per le IST almeno una volta all’anno.
            • Se si appartiene a un gruppo demografico a maggior rischio di contrarre malattie sessualmente trasmissibili. Ad esempio, uomini che hanno rapporti sessuali con altri uomini (MSM) o lavoratori del sesso e i loro clienti
            • Se a un partner sessuale è stata recentemente diagnosticata una malattia sessualmente trasmissibile
            • Al ritorno da un viaggio, se hai avuto un contatto ad alto rischio
            • All’inizio di una nuova relazione monogama
            • Love Life: www.lovelife.ch
            • Salute sessuale Svizzera: www.salute-sessuale.ch
            • Epatite Svizzera: https://it.hepatitis-schweiz.ch/tutto-sull-epatite/che-cose-lepatite/
            • Organizzazione Mondiale della Sanità (OMS). Schede informative. Infezioni sessualmente trasmissibili (IST). 20.12.2025: https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/sexually-transmitted-infections-(stis) (Inglese)
            Tutto il paese
             
             
             
            • Evitare di fare il bagno, lavarsi o camminare in acque dolci in aree endemiche per la schistosomiasi, chiamata anche bilharzia. 
            • Rivolgersi a un medico specialista in medicina tropicale o da viaggio, oppure al proprio medico di base, non prima di due mesi dopo qualsiasi contatto della pelle con l'acqua dolce durante il viaggio.
            • Sono disponibili test diagnostici specifici e un trattamento efficace che possono prevenire complicazioni a lungo termine.

            Schistosomiasis_Factsheet_Public_ECTM_IT.pdf

            • Evitare di fare il bagno, lavarsi o camminare in acque dolci in aree endemiche per la schistosomiasi, chiamata anche bilharzia.
            • Rivolgersi a un medico specialista in medicina tropicale o da viaggio, oppure al proprio medico di base, non prima di due mesi dopo qualsiasi contatto della pelle con l'acqua dolce durante il viaggio.
            • Sono disponibili test diagnostici specifici e un trattamento efficace che possono prevenire complicazioni a lungo termine.
            Gli schistosomi sono parassiti che vengono acquisiti per via transcutanea dal contatto con acque dolci contaminate (laghi o fiumi con acqua stagnante) . Le larve dei vermi penetrano nella pelle e migrano attraverso il corpo fino a stabilirsi, a seconda della specie, nelle vene che circondano l'intestino o gli organi genito- urinari. Le complicazioni croniche derivano dall’infiammazione e dalla fibrosi  causata  dalle uova deposte dai vermi negli organi colpiti.
            La schistosomiasi è presente nell'Africa subsahariana, nella penisola arabica, in Asia (Cina, Filippine, Sud-Est asiatico), nel nord-est del Sud America e in alcune isole dei Caraibi.
            Le larve degli schistosomi vengono rilasciate dalle lumache d'acqua dolce e penetrano nella pelle degli esseri umani quando questi fanno il bagno o nuotano nell'acqua. I vermi si sviluppano in vari organi del corpo umano, deponendo uova che successivamente migrano attraverso le pareti dell'intestino e della vescica urinaria, dove provocano un'infiammazione cronica dei tessuti. Le acque dolci vengono contaminate dalle uova del parassita presenti nelle urine o nelle feci di un paziente infetto. Da queste uova si schiudono le larve che infettano le lumache d'acqua dolce, completando così il ciclo parassitario.
            Molte infezioni sono asintomatiche. Se i sintomi si manifestano questi dipendono dallo stadio dell'infezione: subito dopo che le larve penetrano per via trans cutanea, può comparire un'eruzione cutanea pruriginosa ("prurito del nuotatore"). A volte, dopo 4-8 settimane, si verifica una reazione immunologica con febbre e malessere, la cosiddetta "febbre di Katayama". Dopo mesi o anni possono manifestarsi sintomi cronici quali sangue nelle urine, dolore durante la minzione, diarrea (sanguinolenta) e dolori addominali. Se non viene somministrato alcun trattamento, i danni al tratto urinario e gastrointestinale possono portare a disfunzioni degli organi o predisporre a tumori.
            Consultare uno specialista in malattie tropicali per la diagnosi e il trattamento. Farmaci specifici sono efficaci e vengono prescritti quando vengono rilevate uova nelle urine o nelle feci o quando l'esame del sangue mostra la presenza di anticorpi contro il parassita.
            Evitare di fare il bagno, lavarsi o camminare in laghi o fiumi  nelle zone endemiche. Le piscine trattate correttamente e l'acqua di mare sono sicure! Un trattamento post-esposizione in assenza di sintomi non è raccomandato.
            • Se durante un viaggio in zona endemica veniste a contatto con acqua dolce (vedi sopra), dovreste consultare uno specialista in medicina tropicale o un medico di medicina generale per un esame del sangue circa due mesi dopo l’esposizione che escluda un’infezione asintomatica.
            • In caso di comparsa di sintomi specifici bisogna consultare un medico immediatamente.
            Areas above 2500 meters
             
             
             
            • Il mal d'altitudine può essere pericoloso fino a essere letale e può manifestarsi in qualsiasi viaggiatore.
            • Il pericolo inizia a circa 2500 m e cresce con l'aumentare dell'altitudine.
            • Le persone sono diverse per quanto riguarda la loro suscettibilità al mal di montagna, che non è legata alla loro forma fisica.
            • Il mal di montagna grave, con accumulo di liquidi nel cervello o nei polmoni, può rapidamente essere letale.
            • Se prevedete un soggiorno in altitudine, vi consigliamo fortemente di consultare il vostro medico per ricevere raccomandazioni e istruzioni dettagliate!

            Altitude_Sickness_Factsheet_Public_ECTM_IT.pdf

              • Il mal d'altitudine può essere pericoloso fino a essere letale e può manifestarsi in qualsiasi viaggiatore.
              • Il pericolo inizia a circa 2500 m e cresce con l'aumentare dell'altitudine.
              • Se si prevede un soggiorno in altitudine, leggere attentamente questo foglietto illustrativo!
              • A seconda del tipo di viaggio e/o di malattie pregresse, si consiglia fortemente di rivolgersi a uno specialista.
              I viaggi nelle Ande, in Himalaya o in Africa orientale (ad esempio al Kilimangiaro) possono condurre ad altezze insolite. In molte offerte di viaggio sono previsti solo pochi giorni per questi trekking ad alta altitudine, il che significa uno sforzo insolito e a volte un sovraccarico per l'organismo. I viaggi in alta altitudine non sono senza rischi, anche per le persone che godono di buona salute. Le persone che già soffrono di problemi respiratori o cardiaci prima di partire dovrebbero consultare il proprio medico di famiglia.
              Il rischio di mal di montagna acuto esiste per tutte le persone. Il rischio di soffrire di mal di montagna acuto è ampiamente indipendente dall'età e dalle condizioni di allenamento ed è determinato principalmente dalla velocità di ascesa e dalla altitudine dove si dorme. Il rischio inizia a circa 2500 m e cresce con l'aumentare dell'altitudine. Il mal di montagna acuto si manifesta con mal di testa, nausea, perdita di appetito e disturbi del sonno.
              Se i sintomi sopra descritti aumentano, ad esempio il mal di testa non reagisce più alle compresse per il mal di testa, e sono accompagnati da vertigini, vomito, apatia, instabilità alla marcia ed eventualmente mancanza di respiro, la persona deve essere fatta scendere il più rapidamente possibile o trasportata a un'altitudine inferiore. Se la persona non scende, c'è il rischio di complicazioni potenzialmente letali come l'edema cerebrale e/o l'edema polmonare d’altitudine.
              1. Ascensione lenta. Regole di ascensione: al di sopra dei 2500 m la quota dove ci si ferma per dormire non deve essere aumentata di più di 300-500 m al giorno e per ogni 1000 m di aumento si deve prendere un giorno di acclimatazione supplementare.
              2. Se si manifestano sintomi che indicano un mal di montagna (vedi sopra), l'ascesa deve essere interrotta e può essere ripresa solo quando i sintomi non sono più presenti. Se i sintomi aumentano, scendere o trasportare il paziente a quote inferiori. Se i sintomi vengono ignorati, si possono sviluppare complicazioni potenzialmente letali del mal di montagna, come l'edema cerebrale d'alta quota e/o l'edema polmonare d'alta quota.
              3. Se non è possibile rispettare le regole di ascesa sopra indicate a causa della situazione o del terreno, l'assunzione di acetazolamide (DIAMOX®) può ridurre il rischio di sviluppare il mal di montagna acuto. La prescrizione del farmaco richiede un'indicazione medica e informazioni sui possibili effetti collaterali!
              • Mal di testa: paracetamolo (ad es. PANADOL®, DAFALGAN®). Non usare sonniferi!
              • Edema cerebrale d'alta quota: scendere immediatamente. Se disponibile: somministrazione di ossigeno, terapia medica d'emergenza.
              • Edema polmonare d'alta quota (respiro affannoso anche a riposo, respiro sibilante, tosse stizzosa): discesa immediata. Se disponibile: somministrazione di ossigeno, terapia medica d'emergenza.
                
               
               
               

              There is a risk of arthropod-borne diseases other than malaria, dengue, chikungunya or zika in sub-/tropical regions, and some areas of Southern Europe. These include the following diseases [and their vectors]:

              • in Europe
                • Borreliosis, FSME (= tick-borne encephalitis), rickettsiosis [ticks]
                • Leishmaniasis [sand flies]
                • West-Nile fever [mosquitoes]
              • in Africa
                • Rickettsiosis, in particular African tick bite fever [ticks]
                • Leishmaniasis [sand flies]
                • African trypanosomiasis = sleeping sickness [tsetse flies]
                • West-Nile fever [mosquitoes]
              • in Asia 
                • Scrub typhus [mites]
                • Rickettsiosis [fleas or ticks]
                • Leishmaniasis [sand flies]
                • West-Nile fever [mosquitoes]
                • Crimea-Congo-hemorrhagic fever [ticks]
              • in North and Latin America  
                • Rickettsioses and in particular Rocky Mountain spotted fever [ticks]
                • Leishmaniasis and Carrion's disease [sand flies]
                • American trypanosomiasis = Chagas disease [triatomine bugs]
                • West Nile fever [mosquitoes]
              Under construction
              Countrywide
               
               
               
              • Human African trypanosomiasis, or sleeping sickness, is transmitted by the bite of tsetse flies in some countries of sub-Saharan Africa.
              • Now a rare disease, it should be suspected if fever and local redness (chancre) appear within weeks after a tsetse bite.
              • Diagnosis and treatment require advice by a specialist in tropical medicine.

              African_Trypanosomiasis_Factsheet_Public_ECTM_EN.pdf

              Insect_and_Tick_Bite_Protection_Factsheet_Public_ECTM_IT.pdf

              • Human African trypanosomiasis, or sleeping sickness, is transmitted by the bite of tsetse flies in some countries of sub-Saharan Africa.
              • Now a rare disease, it should be suspected if fever and local redness (chancre) appear within weeks after a tsetse bite.
              • Diagnosis and treatment require advice by a specialist in tropical medicine.
              The clinical presentation of Human African Trypanosomiasis (HAT) mainly depends on the parasite species and the stage of the disease. T.b. rhodesiense HAT is usually an acute life-threatening disease whereas T.b. gambiense HAT is characterised by a chronic progressive course. The disease occurs in two stages, the first (or haemo-lymphatic) stage and the second (or meningo-encephalitic) stage with invasion of the central nervous system (CNS) by the trypanosomes.
              T.b.gambiense HAT:  less than 1’000 cases reported yearly. West- and Central Africa, with the majority of cases reported in the Democratic Republic of Congo; T.b. rhodesiense HAT: less than 100 cases reported yearly. East Africa, with the majority of cases reported in Malawi. Sporadic cases have been reported among travelers in Eastern and Southern Africa.
              Bite of an infected tsetse fly (see picture).

              T.b. rhodesiense HAT has a short incubation period in travelers (less than 3 weeks). It is generally an acute, life-threatening disease with fever, headache, nausea/vomiting and a trypanosomal chancre (see picture) at the tsetse bite site. In travelers, sleeping disorders or neuro-psychiatric deficits are only rarely present.

               

              T.b. gambiense HAT is only exceptionally reported in travelers. It affects local rural population in endemic areas. The disease evolves over months or years. First stage is characterized by fever, itching, headache and lymph nodes. Once the parasite invades the CNS (second stage), various neurologic or psychiatric symptoms, including sleep disturbance, can occur.

              Detection of the trypanosomes in blood, for example during a search for malaria, lymph nodes or cerebrospinal fluid by microscopy. Screening by serology only for T.b. gambiense HAT.

              HAT can be cured in both first and second stages. Specific treatment requires advice by a specialist in tropical medicine.

               

              In case of a suspicious skin lesion, immediately consult a doctor as a rapid therapy as well as a supportive therapy must be initiated as soon as possible.

              • Protection against the bite of tsetse flies (see Factsheet “Mosquito and tick bite prevention measures”), in particular well-covering, light-coloured clothing impregnated with permethrin.
              • Avoid wearing blue or black dress that attract tsetse flies.
              • No drug prophylaxis advised.
              • WHO Factsheet on human African trypanosomiasis: https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/trypanosomiasis-human-african-(sleeping-sickness)
              Internazionale
               
               
              • L'mpox è una malattia virale che in genere provoca eruzione cutanea, ingrossamento dei linfonodi e febbre.
              • Una variante emergente si sta diffondendo rapidamente nella R.D. Congo orientale e nei Paesi vicini, tanto da indurre l'OMS a dichiarare un'emergenza sanitaria di portata internazionale (PHEIC) nell'agosto 2024.
              • Il contatto fisico stretto (sessuale o non sessuale) è la principale modalità di trasmissione.
              • La malattia ha generalmente un decorso lieve. I bambini, le donne in gravidanza e le persone con un sistema immunitario debole sono i soggetti più a rischio di complicazioni.
              • Assicuratevi di prendere le precauzioni generali (vedi factsheet) per prevenire la malattia.
              • La vaccinazione contro l'mpox è disponibile, ma attualmente è limitata ai gruppi ad alto rischio di esposizione.

              Mpox_Factsheet_Public_ECTM_IT.pdf

              WHO Mappa: 2025 Monkeypox Outbreak Global Map
              • L'Mpox è una malattia virale che in genere provoca eruzione cutanea, ingrossamento dei linfonodi e febbre.
              • Una variante emergente si sta diffondendo rapidamente nella D.R. Congo orientale e nei Paesi limitrofi, tanto da indurre l'OMS a dichiarare un'emergenza sanitaria di portata internazionale (PHEIC).
              • Il contatto fisico stretto (sessuale o non sessuale) è la principale modalità di trasmissione.
              • La malattia di solito si risolve da sola, ma alcune persone possono sviluppare una malattia più grave e talvolta fatale. I bambini, le donne in gravidanza e le persone con un sistema immunitario debole sono i soggetti più a rischio di complicazioni.
              • La vaccinazione contro l'mpox è disponibile, ma limitata ai gruppi ad alto rischio di esposizione. 
              Il vaiolo (ex vaiolo delle scimmie) è una malattia causata dal virus del vaiolo delle scimmie, un virus della stessa famiglia del virus che causa il vaiolo. È una malattia virale zoonotica, il che significa che può diffondersi dagli animali all'uomo. Può anche diffondersi tra le persone.

              Il vaiolo è stato riscontrato comunemente in Africa occidentale e centrale per molti anni, dove il presunto serbatoio - i piccoli mammiferi - è endemico. Esistono due tipi di virus del vaiolo delle scimmie, chiamati "cladi", che causano la malattia: il clade I in Africa centrale e il clade II in Africa occidentale. Dalla fine delle campagne di vaccinazione contro il vaiolo all'inizio degli anni '80, i casi di vaiolo sono aumentati, all'inizio lentamente e negli ultimi 5-10 anni in modo significativo, soprattutto nella Repubblica Democratica del Congo (RDC).

               

              Nel 2022, una nuova sottoclade emergente del clade II è stata responsabile di un'epidemia globale che si è diffusa principalmente attraverso il contatto sessuale tra uomini che hanno rapporti sessuali con uomini. Ne è scaturita la prima emergenza sanitaria pubblica di interesse internazionale (PHEIC) dichiarata dall'OMS fino al 2023. Sebbene l'epidemia del clade II sia ora sotto controllo, continua a circolare in tutto il mondo.

               

              Nel 2024, la continua diffusione dell'mpox clade I nelle regioni endemiche dell'Africa centrale, in particolare nella RDC, e l'emergere di una nuova sottoclade Ib nell'est della RDC e nei Paesi limitrofi hanno destato preoccupazione a livello globale e hanno spinto l'OMS a dichiarare una PHEIC per la seconda volta in due anni. L'attuale diffusione geografica della variante mpox clade Ib avviene per vie commerciali attraverso il contatto sessuale (ad esempio, le lavoratrici del sesso), seguita dalla trasmissione locale nelle famiglie e in altri ambienti (che sta diventando sempre più importante).

              Trasmissione da animale a uomo
              L'Mpox può diffondersi dall'animale all'uomo quando questi entra in contatto diretto con un animale infetto (roditori o primati).

               

              Trasmissione da uomo a uomo
              Il vaiolo si può diffondere da persona a persona attraverso uno stretto contatto fisico (sessuale e non) con una persona che presenta i sintomi del vaiolo. Le lesioni della pelle e delle mucose, i fluidi corporei e le croste sono particolarmente contagiosi. Una persona può infettarsi anche toccando o maneggiando indumenti, lenzuola, asciugamani o oggetti come utensili/piatti per mangiare che sono stati contaminati dal contatto con una persona con i sintomi. I membri della famiglia, gli assistenti familiari e i partner sessuali di un caso confermato di mpox sono a maggior rischio di infezione, così come gli operatori sanitari che trattano un caso senza un'adeguata protezione personale.

              Il periodo di incubazione (tempo che intercorre tra l'infezione e la comparsa dei sintomi) varia da pochi giorni a 3 settimane. La Mpox provoca un'eruzione cutanea che può essere dolorosa, associata a linfonodi ingrossati e febbre. La febbre può iniziare già prima della fase esantematica. Altri sintomi includono dolori muscolari, mal di schiena e affaticamento. L'eruzione cutanea può essere localizzata o generalizzata, con poche o centinaia di lesioni cutanee. Colpisce principalmente il viso, il tronco, i palmi delle mani e le piante dei piedi. Può essere presente anche nelle aree genitali e sulle membrane mucose come la bocca e la gola. I sintomi durano in genere dalle 2 alle 4 settimane e la persona rimane contagiosa fino alla guarigione di tutte le lesioni (una volta cadute le cabine).

               

              Le complicazioni includono infezioni batteriche secondarie, infezioni polmonari e cerebrali e coinvolgimento di altri organi, parto prematuro e altro. I bambini, le donne in gravidanza e le persone con un sistema immunitario debole sono più a rischio di sviluppare una forma grave di mpox.

              La maggior parte delle persone affette da mpox guarisce spontaneamente e non necessita di un trattamento antivirale specifico. La gestione dell'assistenza consiste nell'alleviare il dolore e gli altri sintomi e nel prevenire le complicazioni (ad esempio, la superinfezione). Diversi trattamenti antivirali sono studiati in vari Paesi e possono essere utilizzati in studi o in situazioni cliniche secondo le raccomandazioni delle società mediche nazionali.

               

              In caso di sintomi:

              • Rivolgersi immediatamente a un medico
              • Se vi è stata diagnosticata la sclerosi multipla:
                • Rimanete a casa (isolati) finché l'eruzione cutanea non sarà guarita e non si sarà formato un nuovo strato di pelle. Stare lontano da altre persone e non condividere con altri gli oggetti che si sono toccati aiuta a prevenire la diffusione del vaiolo. Le persone affette da vaiolo devono pulire e disinfettare regolarmente gli spazi che utilizzano per limitare la contaminazione domestica. 
                • ü Lavarsi spesso le mani con acqua e sapone o con un disinfettante per mani a base di alcol contenente almeno il 60% di alcol.
                • ü Non si devono avere rapporti sessuali quando si è sintomatici e quando si hanno lesioni o sintomi. Usare il preservativo per 12 settimane dopo l'infezione. Si tratta di una precauzione per ridurre il rischio di diffusione del virus al partner.
                • ü Per ulteriori informazioni su cosa fare in caso di malattia, consultare il LINK del CDC.

              Precauzioni generali:

              • In tutto il mondo:
                • evitare il contatto ravvicinato, pelle a pelle, con persone che hanno o potrebbero avere il virus dell'influenza aviaria o con persone che presentano un'eruzione cutanea (ad esempio, brufoli, vesciche, croste).
                • Lavarsi spesso le mani con acqua e sapone o con un disinfettante per mani a base di alcol contenente almeno il 60% di alcol.
                • Evitare di toccare oggetti personali potenzialmente contaminati come tazze, lenzuola/vestiti, asciugamani o di condividere utensili/tazze, cibo o bevande con una persona che ha o potrebbe avere il virus del vaiolo.
                • Evitare i rapporti sessuali con persone malate; usare il preservativo per un massimo di 12 settimane se il partner sessuale ha avuto il virus del vaiolo.
                • Seguire i consigli delle autorità locali.
              • Quando si viaggia in aree endemiche/epidemiche in Africa, oltre alle precauzioni generali sopra menzionate:
                • Evitare il contatto con gli animali nelle aree in cui il vaiolo si manifesta regolarmente.
                • Evitare di mangiare o preparare carne di animali selvatici (bushmeat) o di utilizzare prodotti (creme, lozioni, polveri) derivati da animali selvatici.

               

              Vaccinazione:

              Esistono diversi vaccini contro il vaiolo (ad esempio Jynneos®, produzione Bavarian Nordic). Il vaccino Bavarian Nordic è stato originariamente sviluppato per combattere il vaiolo, ma offre una protezione incrociata contro il vaiolo. In Svizzera, il vaccino Jynneos® è autorizzato da Swissmedic dal 2024. I gruppi a rischio (ad esempio, gli uomini che hanno rapporti sessuali con altri uomini o le persone transgender con più partner sessuali) possono essere vaccinati dal 2022 e questa raccomandazione rimane invariata (vedi raccomandazioni dell'UFSP). Alla luce della situazione epidemiologica in Africa nel 2024, il Comitato svizzero di esperti in medicina dei viaggi raccomanda la vaccinazione contro l'mpox per i professionisti che sono/saranno in contatto con pazienti sospetti di mpox in regioni endemiche/epidemiche o che lavorano in un laboratorio in cui è presente il virus (per gli aggiornamenti, vedi news).

               

              Il rischio per la popolazione generale e per i viaggiatori (turisti) è considerato estremamente basso se vengono seguite le precauzioni generali di cui sopra e se la vaccinazione non è raccomandata.

              • Rivolgersi immediatamente a un medico.
              • La varicella non è una malattia a trasmissione sessuale in senso stretto; il contatto fisico con una persona che presenta i sintomi della varicella (eruzione cutanea in qualsiasi stadio) è sufficiente per trasmettere la malattia. I preservativi non proteggono dall'infezione da mpox!
              • Ufficio federale della sanità pubblica (UFSP)                                                             
              • Organizzazione Mondiale della Sanità: FAQ DELL'OMS
              • Centro europeo per il controllo e la prevenzione delle malattie (ECDC)
              • Centro statunitense per il controllo e la prevenzione delle malattie (CDC)
               
                
               
               
               
              • There are other important travel related health risks such as diarrhoea, road traffic accidents, air pollution and more.
              • For more information, see the section "Healthy Travelling".

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              • Sekretariat Schweizerische Fachgesellschaft für Tropen- und Reisemedizin,
                Socinstrasse 55, Postfach, 4002 Basel

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