Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Hantavirus-Ausbruch im Zusammenhang mit dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius für beendet erklärt. Die letzte Kontaktperson hat die Quarantäne beendet, ohne ohne sich anzustecken.
Insgesamt gab es 13 bestätigte Fälle, darunter drei Todesfälle. Mehr als 650 Kontaktpersonen in 33 Ländern und Gebieten wurden überwacht.
Reisen in Hantavirus-Gebiete: sehr geringes Risiko für Reisende. Dennoch sollten einige Vorsichtsmassnahmen beachtet werden:
Die Demokratische Republik Kongo sieht sich weiterhin mit einem sich ausbreitenden Ebola-Ausbruch konfrontiert, mit mehr als 1’406 bestätigten Fällen und 438 Todesfällen. Zwar wurden die Behandlungs- und Diagnosekapazitäten ausgebaut, doch die Übertragungsrate bleibt hoch, und die Hilfsmassnahmen werden durch die unsichere Lage behindert, unter anderem durch einen kürzlich erfolgten Angriff auf ein Ebola-Behandlungszentrum.
In der Provinz Haut-Uélé wurde ein bestätigter Ebola-Fall festgestellt, nachdem die betroffene Person aus Ituri, dem Epizentrum des Ausbruchs, angereist war, was auf eine weitere geografische Ausbreitung hindeutet. Haut-Uélé liegt nördlich von Ituri und grenzt an den Südsudan und die Zentralafrikanische Republik.
Wie in Ituri gibt es auch in dieser Provinz regen grenzüberschreitenden Verkehr und Handel, was nach Ansicht der Gesundheitsbehörden die Ausbreitung des Virus begünstigt. Daneben wurden zwei Fälle aus der Provinz Tschopo gemeldet.
Die Lage entwickelt sich rasch. Halten Sie sich vor, während und nach der Reise stets auf dem Laufenden! Stand: 09. Juli 2026:
Allgemeine Präventionsmassnahmen:
Hinweis: Derzeit gibt es keinen zugelassenen Impfstoff und keine spezifische Behandlung gegen die durch das Bundibugyo-Virus verursachte Ebola-Erkrankung. Für humanitäre Einsätze wird die Beratung durch einen Reisemediziner empfohlen.
Während des Aufenthalts in den betroffenen Gebieten in der D.R. Kongo und in Uganda sowie für 21 Tage nach der Ausreise:
! Bei Symptomen wie Fieber oder Fiebergefühl sowie einem der folgenden Symptome: Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Muskelschmerzen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen oder Durchfall während Ihres Aufenthalts in und für 21 Tage nach Verlassen des Nordostens der Demokratischen Republik Kongo (Provinzen Ituri, Nord-Kivu, Süd-Kivu, Haut-Uélé, Tschopo) und/oder Uganda, insbesondere der betroffenen Gebiete:
Am 1. Juli 2026 wurde ein Fall der Marburg-Viruserkrankung im Bezirk Kyegegwa im Westen Ugandas bestätigt.
Andere Berichte deuten auf einen zweiten bestätigten Fall hin, der bislang jedoch nicht offiziell bestätigt wurde.
Derzeit untersuchen die Gesundheitsbehörden die Infektionsquelle und verfolgen Kontaktpersonen nach. Dies ist besonders wichtig, da im Bezirk viele Flüchtlinge leben und mit einer erhöhten Bevölkerungsbewegung zu rechnen ist.
Der Ausbruch fällt mit dem derzeitigen Ebola-Ausbruch in Uganda zusammen. Der letzte Ausbruch der Marburg-Viruserkrankung in Uganda wurde 2017 registriert.
Informationen zur Marburg-Viruserkrankung finden Sie im Factsheet.
Bitte beachten Sie, dass derzeit in Uganda auch ein Ausbruch der Ebola-Viruserkrankung andauert.
Vorbeugende Massnahmen:
Während der Reise und nach der Rückkehr:
Achten Sie im betroffenen Gebiet und noch 21 Tage nach der Ausreise auf Symptome der Marburg-Viruserkrankung (eine Quarantäne ist nicht erforderlich, wenn keine Symptome vorliegen).
Bei Auftreten von Symptomen:
Wenn Sie Fieber und unspezifische Symptome wie Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen oder Bauchschmerzen entwickeln:
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