Skip to the content
 
  • Payment Plans
  • Login for Professionals
  • English
    • Deutsch
    • Français
    • Italiano
    • English
  • Healthy Travelling
  • Countries
  • News
  • Special travellers
  • Health risks
  • Vaccinations
  • Ask a specialist

MENU

  • LogIn
  • English
    • Deutsch
    • Français
    • Italiano
    • English
  • Healthy Travelling
  • Countries
  • News
  • Special travellers
  • Health risks
  • Vaccinations
  • Ask a specialist
 

Health Advice for Travellers
Swiss Expert Committee for Travel Medicine

 

Health Advice for Travellers
Swiss Expert Committee for Travel Medicine

 

Health Advice for Travellers
Swiss Expert Committee for Travel Medicine

Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich weiter aus. Die Epidemie hat noch keinen Höhepunkt erreicht: Die Gesamtzahl der Fälle hat sich in weniger als vier Wochen von 695 auf 1’759 mehr als verdoppelt (Stand 7. Juli 2026), was auf eine anhaltende und sich ausbreitende Übertragung innerhalb der Bevölkerung hindeutet. Mittlerweile sind auch zwei weitere Provinzen betroffen:

  • Tshopo: Am 9. Juli 2026 wurden zwei Fälle in Kisangani, der Provinzhauptstadt, gemeldet, die etwa 600 km vom Epizentrum entfernt liegt. Ein Fall steht im Zusammenhang mit dem Gesundheitsbezirk Niania in Ituri; der andere weist über Kisangani hinaus keinen offensichtlichen geografischen Zusammenhang auf, was auf eine vor Ort erworbene Übertragung hindeutet.
  • Haut-Uélé: Am 29. Juni 2026 wurde ein importierter Fall gemeldet.

 

Weitere Meldungen

  • Uganda: Seit dem 22. Juni 2026 kein neuer Fall.
  • Uganda hat die Anwendung des noch nicht regulär zugelassenen antiviralen Medikaments Galidesivir bei einzelnen Patientinnen und Patienten erlaubt. Dies erfolgt im Rahmen eines WHO-Programms für den kontrollierten Einsatz vielversprechender, noch in der Erprobung befindlicher Behandlungen. Es ist die erste Therapie, die speziell gegen das Bundibugyo-Virus eingesetzt werden kann.
  • Der in Frankreich gemeldete importierte Fall, der am 24. Juni 2026 gemeldetwurde, wurde am 4. Juli nach zwei negativen PCR-Tests als geheilt erklärt.
 

Die Lage entwickelt sich rasch. Halten Sie sich vor, während und nach der Reise unbedingt auf dem Laufenden. Stand 16.7.2026:

  • Vermeiden Sie nicht unbedingt notwendige Reisen in die betroffenen Gebiete der D.R. Kongo (Provinzen Ituri, North Kivu, South Kivu, Haute-Uélé, Tschopo) sowie in angrenzende Gebiete in den Nachbarländern, auch aufgrund der Sicherheitslage (siehe EDA).
  • Für Reisen in Uganda und in der D.R. Kongo ausserhalb der betroffenen Gebiete: Informieren Sie regelmäsisg sich über offizielle Quellen. Beachten Sie, dass sich die Lage rasch ändern kann. Der Zugang zu medizinischer Versorgung – bei Unfällen, Fieber oder anderen gesundheitlichen Problemen – kann eingeschränkt sein und Risiken mit sich bringen, ebenso eine medizinische Evakuierung.

Für alle Aufenthalte in der D.R. Kongo, in Uganda und in den Nachbarländern werden folgende Vorsichtsmassnahmen empfohlen:

 

Allgemeine Präventionsmassnahmen und Empfehlungen:

  • Waschen Sie Ihre Hände regelmässig und gründlich mit Wasser und Seife (oder Alkoholgel, wenn keine Seife verfügbar ist).
  • Vermeiden Sie den Kontakt zu erkrankten Personen, die Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen und Hautausschlag aufweisen.
  • Vermeiden Sie den Kontakt mit Blut und anderen Körperflüssigkeiten.
  • Vermeiden Sie den Besuch von Gesundheitseinrichtungen in den betroffenen Gebieten für nicht dringende medizinische Behandlungen oder aus nichtmedizinischen Gründen.
  • Vermeiden Sie den Kontakt mit Leichen oder Gegenständen, die mit Leichen in Berührung gekommen sind, die Teilnahme an Beerdigungs- oder Bestattungsritualen oder den Besuch einer Beerdigung oder Bestattung.
  • Vermeiden Sie den Umgang mit, das Zubereiten oder den Verzehr von Busch-/Wildfleisch.  
  • Waschen und schälen Sie Obst und Gemüse vor dem Verzehr.
  • Vermeiden Sie den Besuch von Minen oder Fledermaushöhlen sowie den Kontakt mit allen wildlebenden Tieren, ob lebendig oder tot, insbesondere mit Fledermäusen und Menschenaffen.
  • Praktizieren Sie Safer Sex.
  • Informieren Sie sich über die Ein- und Ausreisebestimmungen der einzelnen Länder, siehe IATA LINK.
  • Wenn Sie sich unwohl fühlen, informieren Sie unverzüglich das Flugpersonal und vermeiden Sie engen Körperkontakt mit anderen Passagieren.

Hinweis: Derzeit gibt es keinen zugelassenen Impfstoff und keine spezifische Behandlung gegen die durch das Bundibugyo-Virus verursachte Ebola-Erkrankung. Für humanitäre Einsätze wird die Beratung durch einen Reisemediziner empfohlen.

 

Während des Aufenthalts in den betroffenen Gebieten in der D.R. Kongo und in Uganda sowie für 21 Tage nach der Ausreise:

  • Achten Sie auf Symptome (siehe unten).
  • Rechnen Sie bei der Ausreise mit einer Gesundheitskontrolle.
  • Bleiben Sie erreichbar, falls Sie von den Gesundheitsbehörden kontaktiert werden.
  • Befolgen Sie gegebenenfalls die Quarantänevorschriften der örtlichen Gesundheitsbehörden.

! Bei Symptomen wie Fieber oder Fiebergefühl sowie einem der folgenden Symptome: Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Muskelschmerzen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen oder Durchfall während Ihres Aufenthalts in und für 21 Tage nach Verlassen des Nordostens der D.R. Kongo (Provinzen Ituri, Nord-Kivu, Süd-Kivu Haute-Uélé, Tschopo) und/oder Uganda, insbesondere der betroffenen Gebiete:

  • Isolieren Sie sich sofort.
  • Reisen Sie nicht.
  • Kontaktieren Sie telefonisch die örtlichen Gesundheitsbehörden oder eine medizinische Einrichtung, um Ihr Risiko gründlich abklären zu lassen (z. B. Tropeninstitut, Reiseklinik oder Abteilung für Infektionskrankheiten eines Universitätsklinikums).
  • Geben Sie stets an, dass Sie sich in den betroffenen Gebieten aufgehalten haben und möglicherweise mit Ebola in Kontakt gekommen sind (Inkubationszeit: 2–21 Tage).
  • Während der Untersuchung als Verdachtsfall sprechen Sie bitte auch das Thema eines Malariatests und anderer Untersuchungen an.
  • Details zur Ebola-Erkrankung: siehe BAG und RKI (auf Deutsch) oder ECDC (auf Englisch).
   
ECDC, accessed 3.7.2026

Get in touch with us

  • Sekretariat Schweizerische Fachgesellschaft für Tropen- und Reisemedizin,
    Socinstrasse 55, Postfach, 4002 Basel

  • info@healthytravel.ch
  • Ask a specialist
  • News
  • Contact
  • Payment Plans
  • Sponsors
  • Legal notice

Copyright © 2026. All Rights Reserved

0

Bookmarks