Das Schweizer Expertenkomitee für Reisemedizin (EKRM) hat die Liste der Länder mit Chikungunya-Übertragungsrisiko auf der Grundlage der CDC-Länderliste und aktueller epidemiologischer Meldungen aktualisiert (rot = Änderungen seit der letzten Aktualisierung vom 23. April 2026).
Neben einer optimalen Vorbeugung gegen Mückenstiche empfiehlt das Schweizer EKRM Folgendes:
Eine Chikungunya-Impfung wird für folgende Personengruppen empfohlen:
Eine Chikungunya-Impfung kann für folgende Personen empfohlen werden:
Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich weiter aus. Ein Ende der Epidemie ist derzeit nicht in Sicht. Innerhalb eines Monats hat sich die Zahl der gemeldeten Erkrankungen mehr als verdoppelt – von 695 Fällen am 13. Juni 2026 auf 2’073 Fälle am 14. Juli 2026. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden zudem 796 Todesfälle gemeldet. Dies deutet darauf hin, dass sich das Virus weiterhin in der Bevölkerung ausbreitet.
Seit dem letzten Update (9. Juli 2026):
Die Lage entwickelt sich rasch. Halten Sie sich vor, während und nach der Reise unbedingt auf dem Laufenden. Stand 16.7.2026:
Für alle Aufenthalte in der D.R. Kongo, in Uganda und in den Nachbarländern werden folgende Vorsichtsmassnahmen empfohlen:
Allgemeine Präventionsmassnahmen und Empfehlungen:
Hinweis: Derzeit gibt es keinen zugelassenen Impfstoff und keine spezifische Behandlung gegen die durch das Bundibugyo-Virus verursachte Ebola-Erkrankung. Für humanitäre Einsätze wird die Beratung durch einen Reisemediziner empfohlen.
Während des Aufenthalts in den betroffenen Gebieten in der D.R. Kongo und in Uganda sowie für 21 Tage nach der Ausreise:
! Bei Symptomen wie Fieber oder Fiebergefühl sowie einem der folgenden Symptome: Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Muskelschmerzen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen oder Durchfall während Ihres Aufenthalts in und für 21 Tage nach Verlassen des Nordostens der D.R. Kongo (Provinzen Ituri, Nord-Kivu, Süd-Kivu Haute-Uélé, Tschopo) und/oder Uganda, insbesondere der betroffenen Gebiete:
Empfehlungen des Schweizerischen Expertenkomitee für Reisemedizin (Stand: 16.Juni 2026, Änderungen je nach Entwicklung der Lage vorbehalten):
Ein Verdachtsfall ist:
1. Eine symptomatische Person (siehe Falldefinition des BAG) mit einem Aufenthalt in den letzten 21 Tagen im Nordosten der D.R. Kongo (Provinzen Ituri, Nord-Kivu, Süd-Kivu, Haut-Uélé, Tschopo) und/oder in Uganda.
UND
2. Hohes Expositionsrisiko*– bewertet durch einen Spezialisten in Tropenmedizin oder für Infektionskrankheiten (im Zweifelsfall das Genfer Referenzzentrum für neu auftretende Viruserkrankungen kontaktieren).
Diese Fälle müssen isoliert, getestet und dem Kantonsarzt sowie dem Bundesamt für Gesundheit innerhalb von 2 Stunden gemeldet werden.
*Ein hohes Expositionsrisiko* beinhaltet:
As of 13 July 2026, the US Centers for Disease Control and Prevention (CDC) had received reports of 1’645 laboratory-confirmed domestically acquired cyclosporiasis cases from 34 states, with 141 hospitalizations and no deaths. In addition, more than 5’100 reported cases are still under review to determine whether they meet the definition of domestically acquired cyclosporiasis. Multiple states have reported substantially more cases than during the same period in 2025, and the CDC expects the case count to continue to rise because of a six-week reporting lag. Several multistate outbreak investigations are ongoing to identify the food sources.
Cyclosporiasis outbreaks have been reported repeatedly in the USA and have previously been linked to contaminated fresh produce, particularly leafy vegetables and fresh herbs.
Im Bundesstaat Gujarat wurden 32 Verdachtsfälle einer Infektion mit dem Chandipura-Virus (CHPV) gemeldet, davon wurden sieben im Labor bestätigt. Alle bestätigten Fälle betreffen Kinder unter 10 Jahren. Drei Kinder sind verstorben, vier werden weiterhin künstlich beatmet; bei neun Verdachtsfällen stehen die Laborergebnisse noch aus. Auch aus dem Bundesstaat Rajasthan wurden Verdachtsfälle gemeldet.
Die Gesundheitsbehörden haben die Überwachung, die Bekämpfung der übertragenden Insekten und die Information der Bevölkerung verstärkt. Eltern werden dringend aufgefordert, bei Kindern mit plötzlich auftretendem Fieber, Erbrechen, Durchfall oder Krampfanfällen sofort ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, da sich die Erkrankung innerhalb kurzer Zeit lebensbedrohlich verschlimmern kann. Bereits 2024 wurden in Indien mehr als 240 Fälle und mindestens 82 Todesfälle registriert.
Das Chandipura-Virus (CHPV) kommt vor allem in Indien vor und wird durch blutsaugende Insekten – insbesondere Sandmücken – übertragen. Das Virus wurde auch in einigen anderen Ländern Südasiens sowie bei Tieren in Afrika nachgewiesen. Erkrankungen beim Menschen wurden bisher jedoch fast ausschliesslich in Indien beobachtet.
Nach einer Ansteckung treten die ersten Symptome meist nach 3 bis 6 Tagen auf. Die Erkrankung beginnt in der Regel mit plötzlich einsetzendem Fieber und kann sich rasch zu einer schweren Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute entwickeln. Besonders betroffen sind Kinder unter 15 Jahren. Schwere Verläufe enden häufig tödlich. Allerdings verlaufen manche Infektionen auch ohne Beschwerden.
Eine spezifische Behandlung oder eine Impfung gegen das Chandipura-Virus gibt es derzeit nicht. Die Behandlung beschränkt sich auf die Linderung der Symptome und eine intensivmedizinische Betreuung schwer erkrankter Personen.
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