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Health Advice for Travellers
Swiss Expert Committee for Travel Medicine

 

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Swiss Expert Committee for Travel Medicine

 

Health Advice for Travellers
Swiss Expert Committee for Travel Medicine

Laut Medienberichten, die sich auf Angaben des marokkanischen Ministeriums für Gesundheit und Sozialschutz berufen, wurden bis zum 14. Oktober 2026 insgesamt 15 Diphtherie-Fälle in Marokko bestätigt.
Die meisten Fälle wurden in den Regionen Casablanca-Settat und Souss-Massa festgestellt. Auch aus anderen Regionen des Landes wurden einzelne Fälle gemeldet.

Diphtherie ist eine ansteckende bakterielle Infektionskrankheit. Sie betrifft vor allem den Rachen und die Atemwege und kann zu starken Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und Atemproblemen führen. In schweren Fällen kann sie lebensgefährlich sein.

 
Neben der vollständigen Grundimmunisierung gegen Diphtherie sollten Personen, die in Länder mit Diphtherie-Ausbrüchen reisen oder dort arbeiten, alle 10 Jahre Auffrischungsimpfungen erhalten (Schweizer Empfehlungen, siehe LINK).
Via BEACON, 17.10.2026
Seit dem 1. Oktober ist für das tansanische Festland sowie für Sansibar eine obligatorische Reisekrankenversicherung vorgeschrieben. Private Krankenversicherungen werden von den tansanischen Behörden nicht anerkannt. Reisende, die sowohl das tansanische Festland als auch Sansibar besuchen, benötigen lediglich eine Police, die beide Reiseziele abdeckt. Die Versicherung kostet 44 US-Dollar und ist 92 Tage lang gültig.

Nachstehend finden Sie den Link zum Abschluss der Versicherung sowie einen Link zu den häufig gestellten Fragen (FAQs, in Englisch):

  • Apply for Insurance | inbound.nicinsurance.co.tz
  • Frequently Asked Questions (FAQs) - Tanzania Mandatory Inbound Travel Insurance | NIC Inbound Travel Insurance

tanzania.jpg

NIC Inbound Travel Insurance
Das Gesundheitsministerium Panamas meldete 37 bestätigte Malariafälle bei informell Beschäftigten in der Umgebung des MERCA Panamá, einem grossen Lebensmittel- und Warenmarkt im Stadtteil Ancón in Panama City. Die Fälle wurden bei Untersuchungen der Gesundheitsbehörden entdeckt. Um welche Malariaart es sich handelt, wurde nicht mitgeteilt.


Die genauen Ansteckungsorte werden noch untersucht. Vermutet wird, dass infizierte Personen aus Malariagebieten Panamas die Krankheit mitbrachten und auf dem Markt von einheimischen Anopheles-Mücken gestochen wurden. Diese Mücken könnten die Erreger anschliessend weiterverbreitet haben.


Die Behörden haben mehrere mögliche Risikogebiete ausgemacht, darunter auch Gebiete ausserhalb des Marktgeländes. Einige Betroffene könnten sich bereits zuvor in Regionen mit anhaltender Malariaübertragung, etwa Darién oder indigenen Gebieten, angesteckt haben.

Panama-Stadt gilt seit langem als malariafrei. Bis weitere Informationen vorliegen, empfiehlt das Schweizer Expertenkomitee für Reisemedizin den Schutz vor Mückenstichen sowohl nachts zum Schutz vor Malaria als auch tagsüber zum Schutz vor Dengue-Fieber und anderen durch Mücken übertragenen Krankheiten.

Bei Fieber sollte Malaria ausgeschlossen werden, auch wenn sich der Aufenthalt auf Panama-Stadt beschränkt hat.

 
MoH Panama, 15.10.2026 | MoH Panama, 17.10.2026 | Via BEACON, 19.10.2026
Im Bezirk Kajoran im Landkreis Magelang in der Provinz Zentraljava kam es nach dem Verzehr von Fruchteis - Getränken (es buah) um den 13. Oktober 2026 zu einem Ausbruch von Lebensmittelvergiftungen, von dem 251 Personen betroffen waren. Vorliegende Laborergebnisse bestätigten den Nachweis von Salmonella in Proben der Patienten und der Getränke. Der betreffende Verkaufsstand wurde geschlossen, der Verkauf von Frucht-Eisgetränken in Kajoran ausgesetzt, und die Ermittlungen zur Kontaminationsquelle dauern an.

Beachten Sie die örtlichen Hinweise.

Verzehren Sie ausschliesslich gut durchgegarte bzw. gebratene Speisen, die heiss serviert werden. Vermeiden Sie Salate, ungeschältes Obst, Speisen mit rohen Eiern, Softeis und ähnliche Produkte.

Trinken Sie Wasser ausschließlich aus ordnungsgemäss versiegelten Flaschen. Eiswürfel sollten vermieden werden.

 

Achten Sie auf eine gute Handhygiene: Waschen Sie Ihre Hände vor dem Kochen oder Essen sowie nach dem Toilettengang mit Wasser und Seife oder einem desinfizierenden Alkoholgel.

   
Via Beacon, 27.10.2026

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